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Ligier Optima

Stärken

  • als Elektroauto und Benziner verfügbar
  • ohne PKW-Führerschein fahrbar
  • komfortable Sitzhöhe

Schwächen

  • hoher Batterieverschleiß (E-Fahrzeug)
  • kein Querstabilisator
  • anfällig für Rost

Ligier Optima: Ein Pionier unter den Leichtkraftfahrzeugen

Der Ligier Optima war im Jahr 1990 eines der ersten Leichtkraftfahrzeuge, das serienmäßig auch als Elektrofahrzeug konzipiert war. Neben dem Elektromotor bot der französische Hersteller auch einen Benzinmotor an. Weiterlesen

Interessiert am Ligier Optima

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Gute Gründe

  • Der Ligier Optima ist eines der ersten Serienfahrzeuge mit Elektroantrieb.
  • Es handelt sich um ein kompaktes Fahrzeug mit großem Kofferraum.
  • Der Ligier Optima stellt ein leichtes Automobil für kleine Haushalte, Singles und Studenten dar.
  • Das Auto ist ohne PKW-Führerschein und bereits ab 15 Jahren fahrbar.

Daten

Motorisierung

Der Ligier Optima ist mit einem Otto-Verbrennungsmotor oder einem Elektromotor erhältlich. Beim Ottomotor ist die Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern mittels einer Drosselung gewährleistet. Aus gesetzlichen Gründen darf ein Leichtkraftfahrzeug nicht schneller fahren. daher ist es bei einem Gebrauchtfahrzeug wichtig, auf die Funktionstüchtigkeit der Drosselung zu achten. Ohne Drosselung erreicht der Ligier Optima eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 Stundenkilometern.

Abmessungen

Der Ligier Optima ist ein kleines und leichtes Fahrzeug, das die Werte seiner Konkurrenten sogar noch unterbietet. Viele andere Leichtkraftfahrzeuge – beispielsweise der Marke Microcar – verfügen über ein höheres Leergewicht und ein höheres zulässiges Gesamtgewicht.

Der Kofferraum beeindruckt mit einem Volumenvon 900 Litern. Zu beachten ist jedoch, dass das Kofferraumvolumen in dieser Fahrzeugklasse nach folgender Messweise angeben wird: Die Tester messen bis zur Deckenhöhe. Um die Sicht nach hinten frei zu halten, ist die Beladung bis zur Deckenhöhe nicht möglich, was zu Abstrichen bei der Bewertung des Kofferraumvolumens führt.

Die folgende Übersicht bildet die Daten des 2-Takt-Motors ab.

Daten und Abmessungen Ligier Optima
Bauzeit 1990 – 1994
Länge, Breite, Höhe 2,50 m x 1,40 m x 1,30 m
Radstand 2,00 m
Kofferraumvolumen 900 l
Leergewicht 280 – 320 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 550 kg
Hubraum 50 cm³
Drehmoment 5,4 Nm
Höchstgeschwindigkeit 45 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h keine Angabe
Tankvolumen 10 – 16 l
Verbrauch 2,0 – 2,5 l/100 km
CO2-Emissionen keine Angabe

Varianten

Der Ligier Optima ist mit keinen unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlich. Es handelt sich um ein einfaches Modell, das jedoch über diverses Zubehör verfügt. Optional waren zum Beispiel Ledersitze, Leichtmetallräder, ein Sonnendach oder höhenverstellbare Sicherheitsgurte erhältlich.

Unterschiede bestehen beim Leichtkraftfahrzeug vor allem hinsichtlich der Motorisierung. Neben dem 50 cm³ Zweitaktmotor ist unter anderem auch der Ligier Optima 2 E erhältlich. Das bis zu 105 Stundenkilometer schnelle Automobil gilt nicht mehr als Leichtkraftfahrzeug und erfordert daher den Besitz eines PKW-Führerscheins.

Preis

Neu kostete der Ligier Optima in der günstigsten Variante 27.200 Mark. Wollten Käufer zusätzliche Extras, konnte der Preis rasch steigen. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der Ligier Optima zu günstigen Preisen von bereits ab 1.000 Euro erhältlich. Die Elektrovariante ist teurer als Fahrzeuge mit Benzinmotor, was vermutlich dem geringeren Angebot geschuldet ist. Ein gut erhaltenes E-Fahrzeug ist zwischen 1.000 und 2.000 Euro zu haben. Zu beachten ist, dass zwei verschiedene Ausführungen bestehen: Es kann sich um originale E-Fahrzeuge handeln oder um umgebaute Fahrzeuge, bei denen die Besitzer den Verbrenner gegen einen Elektromotor ausgetauscht haben.

Die laufenden Kosten für den Ligier Optima sind gering. Als Leichtkraftfahrzeug ist der Optima zulassungsfrei. Kosten für die Kfz-Steuer fallen nicht an. Weder TÜV noch Umweltprüfungen sind erforderlich. Diese Befreiung spart weitere Kosten ein. Eine Haftpflichtversicherung ist für Leichtkraftfahrzeuge Pflicht und auch sinnvoll. Versicherungsgesellschaften bieten günstige Tarife ab 49 Euro bis 99 Euro an. Der im Vergleich zu größeren Fahrzeugen niedrige Kraftstoffverbrauch ist ein weiterer Pluspunkt bei der Kostenbewertung. Lediglich die Reparaturkosten fallen bei einem älteren Gebrauchtfahrzeug unangenehm auf. Um diese Kosten niedrig zu halten, ist ein wenig technisches Geschick von Vorteil: Mit passenden Ersatzteilen lassen sich viele der Reparaturen selbst vornehmen.

Design

Exterieur

Der Ligier Optima ist ein einfach konstruiertes Fahrzeug, welches sich durch sein schnörkelloses Design auszeichnet. Der französische Hersteller hat auf eine aufwendige Konstruktion zugunsten eines niedrigen Gewichts und eines günstigen Anschaffungspreises verzichtet. Eine der beliebtesten Karosseriefarben bei den Käufern des Ligier Optima ist rot, weswegen auch heute noch viele der Modelle diese Farbe tragen. Verfügbar war unter anderem auch eine hellblaue Variante.

Interieur

Der Innenraum des Ligier Optima 2 ist unkompliziert gestaltet. Das Drei-Speichen-Lenkrad weist einen großen Durchmesser auf, wodurch die Kraft des Fahrers gut umgesetzt wird. Da die Automobile der Baureihe der damaligen Jahre über keine Servolenkung verfügen, fällt das Lenken bei geringer Fahrgeschwindigkeit oftmals schwer – das große Lenkrad ist hierbei ein positiver Aspekt.

Die Türverkleidung ist nur in Form schmaler Applikationen vorhanden. Die Wagenaußenfarbe ist auch im Inneren des Fahrzeugs anhand der Farbe der Türinnenseite erkennbar. Die Armaturenbrettanzeige ist übersichtlich gestaltet. Mittels manueller Kurbelfensterheber lassen sich die Fenster öffnen und schließen. Elektrische Fensterheber sind nicht vorhanden, sie waren zur damaligen Bauzeit bei Leichtkraftfahrzeugen aber auch nicht üblich.

Sicherheit

Leichtkraftfahrzeuge weisen grundsätzlich aufgrund ihrer leichten Konstruktion eine reduzierte Stabilität auf. Der Ligier Optima ist im Gegensatz zu seiner modernen Konkurrenz besonders leicht gebaut. Ein Sicherheitsrisiko stellt Rost dar. Rosten wichtige Bauteile, so ist die Stabilität in Gefahr. Da es sich um Fahrzeuge mit Baujahren der 1980er und 1990er Jahre handelt, ist beim Kauf von Gebrauchtfahrzeuge eine diesbezüglicher Prüfung unerlässlich. Einige Besitzer haben nachträglich eine Verzinkung der Karosserie vorgenommen oder vergleichbare Maßnahmen zur Erhöhung des Korrosionsschutzes vorgenommen. Einige Ausführungen des Ligier Optima bestehen aus dem Kunststoff GFK. Bei diesen Modellen ist die Rostgefahr gebannt.

Alternativen

Aixam und Ligier zählen zu den größten Herstellern von Leichtkraftfahrzeugen, dementsprechend groß ist das Angebot ihrer Produktpaletten. Die Baureihe eAixam ist eine gute Alternative zum Ligier Optima, da die Fahrzeuge ebenso wie die Elektrovariante des Optima über einen Elektromotor verfügen. Eine besonders sportliche Ausführung ist der Aixam eCity Sport. Das in der Basisausstattung für 16.200 Euro erhältlich Elektromobil ist gegen einen Aufpreis von 165 Euro in Perlmuttrot, Saphirblaumetallic, Schwarzmetallic und Titanmetallic Weiß erhältlich.

Der Hersteller Ligier umfasst neben der Marke Ligier auch die Marke Microcar. Das Microcar M.Go punktet durch seine umfangreiche Grundausstattung, wodurch es zu einer guten und modernen Alternative für den Ligier Optima wird. Der Fahrkomfort ist wesentlich höher und es ist ein ABS verfügbar.

Moderne Leichtkraftfahrzeuge wie der Ligier JS 50 sind in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich, die Individualisierungsmöglichkeiten sind hoch. In der höchsten Ausstattungslinie bietet der Ligier JS 50 ein 6.0 Soundpaket, ein PIONEER Radio, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Nebelscheinwerfer und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen.

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