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Ligier Optima

Ligier Optima - ein Rückblick auf die ersten Schritte der Elektromobilität

Der Ligier Optima ist eines der ersten serienmäßig gefertigten Elektroautos in Leichtbauweise und wurde seit Mitte der 1980er-Jahre bis Anfang der 1990er-Jahre von dem französischen Unternehmen Ligier hergestellt. Zu dieser Zeit dem Stand der Technik entsprechend (insbesondere in Bezug auf die Batterietechnik) handelt es sich beim Ligier Optima um ein wenig alltagstaugliches Fahrzeug in Leichtbauweise. Das französische Unternehmen stellte den Ligier Optima in zwei aufeinanderfolgenden Modellvarianten als Ligier Optima und Ligier Optima II her. Das Modell Optima II erreichte bereits Höchstgeschwindigkeiten bis zu etwa 100 Stundenkilometern und hatte eine Reichweite von 60 bis 70 Kilometern abhängig von der Fahrweise. Da die Batterietechnik in den 1980er- und 1990er-Jahren noch nicht weit entwickelt war, nahmen die Batterien sehr viel Raum in dem Kleinfahrzeug ein und hatten ein Gewicht von 300 kg. Die Modelle Ligier Optima und Optima II sind daher Zweisitzer und bieten nur wenig Platz für Gepäck. Aufgrund der Leichtbauweise zeichnen sich diese Fahrzeuge durch eine unkomfortable Straßenlage aus. Da ein Elektroauto nicht über ein mit Benziner- oder Diesel-Modellen vergleichbares Heizungssystem verfügt, ist der Ligier Optima mit einer Gasheizung ausgestattet, die es mit sich bringt, dass neben den großen Batterien auch eine Gasflasche mitgeführt werden muss.

Ligier Optima war ein erster Versuch

Auch der Hersteller des Ligier Optima beendete die Entwicklung von Elektroautos vorübergehend Anfang der 1990er-Jahre und besann sich auf seine ursprüngliche Tätigkeit, die Herstellung von Rennwagen und Sportfahrzeugen. In der Formel 1 trat Ligier mit einem eigenen Team, der Equipe Ligier, von 1976 bis 1996 an. Bereits seit 1969 produzierte Guy Ligier, selbst ehemaliger Autorennfahrer, Sportfahrzeuge für die Formel 1 und andere Motorsportdisziplinen. In den Fahrzeugen wurden regelmäßig Ford- oder Maserati-Motoren eingesetzt. Darüber hinaus entwickelte und fertigte die kleine Manufaktur in der Kleinstadt Abrest in der Auvergne auch Fahrzeuge für andere Autohersteller sowie eigene Sportwagen mit Straßenzulassung. Inzwischen entwickelt und produziert Ligier zahlreiche Kleinwagen mit Verbrennungsmotoren, die für ihren extrem geringen Kraftstoffverbrauch bekannt sind. Unter anderem kommen in den Fahrzeugen, für die häufig eine Zweirad-Fahrerlaubnis ausreicht, Zweizylinder-Dieselmotoren mit einem Hubraum von rund 500 ccm und einer Leistung von 4 kW zum Einsatz. Der Kraftstoffverbrauch beträgt nach Angaben des Herstellers gerade einmal 3,57 Liter auf einer Strecke von 100 Kilometern. Neben verschiedenen Pkw-Modellen bietet Ligier auch einen Kleintransporter mit dem wirtschaftlichen Dieselmotor an. Anders als das Ursprungsmodell Ligier Optima mit Elektroantrieb, sind die modernen Leichtkraftwagen mit sehr viel Komfort ausgestattet, unter anderem mit elektrischen Fensterhebern, höhenverstellbarem Lenkrad, Bordcomputer, Außentemperaturanzeige und mit Klimaanlage.

Ligier Optima als Gebrauchtfahrzeug kaufen

Wer sich für einen gebrauchten Ligier Optima interessiert, findet gelegentlich Angebote im Internet oder bei einzelnen Händlern. Der Vertrieb der Ligier Automobile in Deutschland erfolgt exklusiv durch die Firma ATW in Bad Rappenau. Neben Neufahrzeugen zählen auch Gebrauchtfahrzeuge zum Angebot des Unternehmens, das neben den Ligier-Modellen auch Leichtbaufahrzeuge der zur Ligier-Group gehörenden Marke Microcar vertreibt. Dort erhalten Besitzer eines Ligier Optima auch Ersatzteile und einen Reparaturservice für ihren PKW in Leichtbauweise. Da für das Fahren des Ligier Optima und der neuen Modelle von Ligier der Führerschein der Klasse AM ausreicht, können dieses Auto bereits auch Jugendliche ab 16 Jahren fahren. Für die Ligier Optima-Modelle und die neuen Fahrzeuge von Ligier ist weder eine Hauptuntersuchung notwendig noch eine Umweltplakette. Zudem ist das Fahrzeug nicht kraftfahrzeugsteuerpflichtig.