Gebrauchte Lexus NX 300h bei AutoScout24 finden

Lexus NX 300h

Lexus NX 300h

Mit dem RX bereitet Lexus das Terrain für den Kompakt-SUV NX 300h vor

Als der japanische Autokonzern Toyota Ende der 1980er Jahre seine Premiummarke Lexus ins Leben rief, zielte der Hersteller damit vor allem auf den nordamerikanischen Markt. Dort sahen die Asiaten ein besonders großes Absatzpotential für luxuriös ausgestattete und üppig dimensionierte Limousinen...Weiterlesen

Finden Sie jetzt Ihr Wunschauto.

Aus über 2,4 Mio. Fahrzeugen im europaweit größten Online-Automarkt.

Als der japanische Autokonzern Toyota Ende der 1980er Jahre seine Premiummarke Lexus ins Leben rief, zielte der Hersteller damit vor allem auf den nordamerikanischen Markt. Dort sahen die Asiaten ein besonders großes Absatzpotential für luxuriös ausgestattete und üppig dimensionierte Limousinen. Dieser Strategie folgend ging Lexus dort zunächst mit seinen V8-Limousinen der Baureihe LS an den Start, dem ein etwas kleinerer ES mit V6-Triebwerken an die Seite gestellt wurde. Doch für die Zukunft von Lexus als globaler Marke sollte ein Fahrzeugsegment eine bedeutende Rolle spielen, das sich in Nordamerika vom traditionell in ländlichen Regionen bevorzugten Freizeit- und Arbeitsfahrzeug zum Allrounder entwickelte: die Sport Utility Vehicles (SUV). Und in diesem Boommarkt legte Lexus bald mit zahlreichen Baureihen wie den LX, RX oder GX kräftig nach. Nach Europa kamen die schweren SUV mit Ausnahme des RX zumindest im offiziellen Händlerprogramm nicht. Der Grund: Die Europäer achteten stärker als die Amerikaner auf Verbrauchswerte und den Schadstoffausstoß. Deswegen rechnete sich Toyota für seine Lexus SUV erst Chancen auf den europäischen Märkten aus, als Hybridantriebe zur Serienreife entwickelt waren und auch in SUVs wie dem Lexus RX zum Einsatz kommen konnten. Zugleich bereitete Lexus mit dem RX das Terrain für eine Baureihe kleinerer Modelle vor, die in der Hybridversion unter dem Namen Lexus NX 300h mit dem Modelljahr 2015 in den Handel kamen.

Mit dem NX 300h will Lexus vom Trend der Crossover profitieren

Mit dem RX hatte Lexus in Nordamerika ab den 1990er Jahren von dem dortigen Boom bei Fahrzeugen dieser Klasse profitieren können. Nach diesem Vorbild erhoffte sich Lexus, den NX 300h in den europäischen Ländern etablieren zu können. Und für diesen Optimismus gab es durchaus gute Gründe. Denn das Segment das Kompakt-SUV verzeichnete in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas ziemlich rasant ansteigende Absatzzahlen. Einziger Vorwurf, der Toyota vor diesem Hintergrund zu machen war: Mit der Markteinführung im Jahr 2015 war Lexus mit seinem Crossover NX reichlich spät dran. Immerhin war der Trend zu kompakteren SUV bereits seit Jahren zu erkennen gewesen. Dafür jedoch konnte Lexus im NX 300h mit einer Technologie aufwarten, die Mitwettbewerber aus Europa in dieser Fahrzeugklasse noch nicht zu bieten hatten oder die bei ihnen gerade erst zur Serienreife entwickelt worden war.

Die Hybridtechnik des Lexus NX 300h stammt vom Mutterkonzern Toyota

Hybridantrieb lautete das Stichwort, mit dem Lexus den NX 300h als eines der vorerst noch seltenen Modelle seiner Klasse mit einer alternativen Antriebsform vermarkten konnte. Vorteil der Japaner: Beim Mutterkonzern Toyota waren die ersten Hybridfahrzeuge bereits Ende der 1980er Jahre in Großserie gefertigt worden. Und auch bei Lexus gehörten die mit einem kleinen "h" versehenen Modelle seit der Präsentation des RX 400h im Jahr 2005 zum Programm mit Premiumanspruch. Entsprechend sollten die Kunden auf die lange Erfahrung beim Einsatz der Hybridtechnologie und auf deren Zuverlässigkeit im Alltagsbetrieb vertrauen können. Darüber hinaus sollte der als zukunftsweisend geltende Hybridantrieb in Aussicht stellen, dass der Lexus NX sich auch nach Jahren noch als Gebrauchtwagen bezahlt machen würde. Kennzeichen der von Toyota stammenden Technik des Lexus NX 300h: Der Hersteller kombinierte darin herkömmliche Benzinaggregate mit Elektromotoren, die streckenweise auch alleine arbeiten konnten und somit auf der Kurzstrecke für einen Betrieb ohne Schadstoffabgabe sorgten.

Zwei E-Motoren unterstützen den Antrieb des Lexus NX 300h in der Allradversion

Ein Ottomotor mit vier Zylindern und 2,5 Litern Hubraum plus ein Elektroaggregat, so sah das Konzept für den an den Vorderrädern angetriebenen Lexus NX 300h aus. Darüber hinaus bot der Hersteller eine E-Four genannte Variante an, bei der ein zweiter E-Motor den Antrieb bei entsprechenden Traktionsanforderungen auch auf die Hinterräder gab und auf diese Weise den NX 300h zum Crossover mit bedarfsgerechtem Allradantrieb machte. Ihre Energie bezogen die E-Motoren im Betrieb von den an Bord verbauten Batteriezellen. Die Elektromotoren dienten dabei zugleich als Antrieb sowie mit der vom Verbrennungsmotor bezogenen Energie zum Wiederauffüllen der Akkus. Überdies wurde im Lexus NX 300h die beim Bremsvorgang gewonnene Energie wieder genutzt. Besonderheit der bei Lexus und Toyota Vollhybrid genannten Technik: Auf kurzen Strecken konnte der NX 300h in der Einstellung EV rein elektrisch fahren, sofern die Batterien ausreichend geladen waren. Ansonsten trat der E-Motor vor allem beim Anfahren sowie in Beschleunigungsphasen in Erscheinung.

Der Lexus NX 300h verfügt über fast 200 PS Systemleistung

Je nach Ausführung stand dem Lexus 300h der Baureihe NX eine Gesamtleistung von bis zu 145 kW (197 PS) zur Verfügung, mit denen der Crossover auf 180 km/h beschleunigen konnte. Der Spurtwert auf der Standardstrecke lag laut Hersteller bei 9,2 Sekunden. In der Allradausstattung mit zwei Elektromotoren musste der NX allerdings auch gut zwei Tonnen Gewicht bewegen. Mit rund 1,75 Tonnen brachte das an den Vorderrädern angetriebene Basismodell hingegen deutlich weniger auf die Waage. Entsprechend unterschieden sich auch die Werte, die Lexus für den NX 300h zum CO2-Ausstoß machte: Der in der Abgasnorm Euro 6 eingestufte Crossover der Japaner sollte je nach Antriebsart zwischen 116 und 123 g/km des Treibhausgases in die Luft abgeben. Die Verbrauchswerte lagen nach dem offiziellen Messverfahren zwischen 5,0 und 5,3 Liter auf 100 Kilometer.

Der NX 300h übernimmt das Styling des SUV-Flaggschiffs von Lexus

Mit der Modellpflege des RX im Jahr 2012 gab Lexus die Linie für seine auch in Europa vermarkteten SUV vor. Wie bei ihrem europäischen Flaggschiff dieser Klasse setzten die Japaner beim NX 300h auf ein bewusst dynamisches Design, das die Frontpartie mit einem weit hinunterreichenden Kühlergrill in Sechseckform betonte. Frontspoiler, schachtartige Einschnitte der Schürze beim Übergang zu den Kotflügeln sowie steil ansteigende Seitenschweller charakterisierten den aggressiven Auftritt des NX 300h. In der Rückansicht zeigte sich der NX von Lexus hingegen braver. Trotz seiner dreieckigen Leuchten und dem Dachspoiler orientierte er sich optisch eher an den Crossovern seiner Klasse. Das galt gleichfalls für seine Abmessungen, die mit einem Längenmaß von gut 4,63 Metern, einer Breite von 1,84 Metern und einer Höhe von 1,64 Metern typisch für einen Kompakt-SUV dieser Zeit waren. Als Gebrauchtwagen war der Lexus NX 300h später in unterschiedlichen Ausstattungsversionen wie Executive Line oder in der hochwertigsten Variante als F-Sport Modell zu finden.

Technische Daten Lexus NX 300h

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

Technische Daten anzeigen