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In seiner langen Firmengeschichte hatte Dacia niemals einen Van angeboten, auch nicht nach der erfolgreichen Neustrukturierung Anfang der 2000er Jahre. Dies wollte man ab 2012 ändern, als man den Dacia Lodgy einführte.

Die Geschichte

Der Dacia Lodgy, der seit 2012 gebaut und auch in Deutschland verkauft wird, richtet sich vor allem an die junge, preisbewusste Familie, die jedoch nicht auf den Komfort eines Familienvans verzichten möchte. Der Lodgy gilt offiziell als Kompaktvan und verfügt über eine zumindest in technischer Sicht gute Serienausstattung, was den Lodgy im Alltag zu einem sicheren Fahrzeug macht. Zu dieser Ausstattung gehört ein serienmäßig verbautes ESP, ABS sowie ASR. Allerdings wird das ESP ausschließlich auf dem deutschen Markt serienmäßig angeboten, während die nicht-deutschen Versionen in der Basisversion ohne ESP auskommen müssen. Der Kompaktvan wird im marokkanischen Tanger von Renault Tanger, einem Subunternehmen von Renault, gefertigt. Wie andere Dacia-Modelle auch, wird der Dacia seit 2012 in mehreren Varianten angeboten, die sich durch Ausstattungsmerkmale unterscheiden. Mit einer Spitzenausstattung, die es für weniger als 15.000 Euro gibt, überzeugt der Lodgy vor allem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei selbst die Spitzenausstattung mit der Premiumausstattung anderer Hersteller nicht mithalten kann. Aufgrund seiner für Dacia-Modelle typischen Robustheit und seiner praktischen Karosserie ist der Lodgy allerdings schon jetzt ein beliebter Kompaktvan im Markt der Gebrauchtwagen.

Facelifts und Updates

Bisher wurde für den Van Dacia Lodgy noch kein Facelift veröffentlicht. Die Motorenpalette wurde hingegen um einen Flüssiggas-Variante eines Benziners ergänzt, um wie bei anderen Dacia-Modellen auch solche Kunden zu gewinnen, welche lieber Flüssiggas tanken möchten (vor allem Vielfahrer).

Die Motorisierung

Für den Dacia Lodgy stehen insgesamt fünf Motoren zur Auswahl. Der MPI 85 wird von einem 1,6 Liter Aggregat angetrieben, welches eine Leistung von 83 PS bietet und den Wagen in 14,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Gemessen am Sprint von 0 auf 100 ist dieser Motor der langsamste, wobei er durch die Flüssiggasversion noch einmal um sechs Zehntelsekunden unterboten wird. Als Benzinversion wurde er jedoch 2014 überarbeitet, um ihn trotz eher trägem Ansprechverhalten für Kunden als Einstiegsmotorisierung attraktiver zu machen. Zwar hat sich am Hubraum oder an der PS-Zahl nichts verändert, dennoch konnte der kombinierte Durchschnittsverbrauch bei 100 Kilometern von 7,1 Litern Super auf 6,7 Litern Super reduziert werden. Ein ansprechenderes Fahrverhalten bietet der Lodgy TCe mit 1,2 Litern Hubraum und 115 PS. Mit diesem Aggregat erreicht das Fahrzeug immerhin eine Höchstgeschwindigkeit von 179 km/h und bewältigt den Sprint von 0 auf 100 in 10,6 Sekunden. Ermöglicht wird das knackige Fahrverhalten durch eine Direkteinspritzung und einem Turbolader. Zwei Dieselmotoren runden die Motorenpalette ab, die ebenfalls mit einer Direkteinspritzung und Turbolader für ebenfalls ansprechende Fahrleistungen sorgen. Ersterer beschleunigt den Lodgy mit seinen 1,5 Litern Hubraum und 90 PS in 12,4 Sekunden von 0 auf 100, letzterer ist 8 Zehntelsekunden schneller und bietet bei gleichem Hubraum 107 PS. Im Hinblick auf den Verbrauch sind die beiden Diesel mit einem kombinierten Verbrauch von 4,2 und 4,4 Litern die sparsamsten Modelle. Verlierer ist hier das schwache 83 PS-Aggregat vor der Überarbeitung mit einem Verbrauch von über 7 Litern.