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Renault Mascott

Renault Mascott: Leichtlaster für viele Einsatzbereiche

Minibus, Feuerwehrfahrzeug, Kastenwagen - der von 1999 bis 2010 hergestellte Renault Mascott ist für viele Einsatzgebiete geeignet. Der 3,5-Tonnen Leichtlaster zeichnet sich durch seine hohe maximale Zuladung von 2800 Kg aus. Erhältlich ist der Renault Mascott als 3,5- bis 6,5-Tonner. Ende 2010 lief das letzte Modell vom Band und wurde durch den Renault Master III abgelöst.

Renault Mascott mit einem Rückgrat wie der Iveco Daily III

Gefertigt aus einem robusten Stahl-U-Profil Leiterrahmen als Rückgrat, stammend aus dem Iveco Daily III, sowie einer Kabine, die dem Aufbau des Renault Masters gleicht, präsentierte sich der Renault Mascott im Jahre 1999 als Nachfolger des Renault Messenger. Der robuste LKW eignet sich mit seiner hohen Ladekapazität vor allem für Einsatzbereiche wie den Kurierdienst, den Sammelgutverkehr oder als Baustellenfahrzeug. Er verfügt über einen längs eingebauten Motor und beschleunigt durch Allrad- oder Hinterradantrieb. Das ursprüngliche Modell des Renault Mascott wurde mit einem 2,8-Liter Vierzylinder-Dieselmotor vertrieben. Ab 2004 war er mit einem 3,0-Liter-Dieselmotor und 115 oder 156 PS erhältlich. Ab 2007 leisteten die Motoren 130 oder 150 PS. Zur Verfügung stehende Modelle des Renault Mascott sind 3,5-, 5-, 5,5- oder 6,5-Tonner als Kasten- oder Pritschenwagen. Den Pritschenwagen gibt es mit Doppel- oder Einzelkabine, der Kastenwagen verfügt über ein Ladevolumen von 12 m³. Gewählt werden kann außerdem aus vier verschiedenen Radständen zwischen 3130 und 4630 mm.

Wendig und praktisch: Der Renault Mascott als Leicht-LKW

Im seinem Inneren orientiert sich Renault mit dem Mascott am Modell "Master". Ausgestattet mit einer rutschfesten Stufe für den Einstieg, einem übersichtlichen Bordcomputer und vielen Ablageflächen ist das Modell gut für den beruflichen Alltag ausgerüstet. Der große Außenspiegel sorgt für zusätzliche Sicherheit. Der Wagen besteht aus einem leichtem Alu und Plywood-Aufbau und bietet eine sichere Alu-Ladebordwand mit einer Tragkraft von 500 kg. Diese ist zudem mit hydraulischen Teleskop-Füßen ausgestattet. Sie erleichtern das Be- und Entladen des Fahrzeugs, denn sie stützen im ausgefahrenen Zustand das Heck gegen den Boden ab. Die Kippgefahr nach hinten wird vermindert durch ein Aushebeln des Vorderwagens. Der Renault Mascott ist als Leicht-LKW-Variante zudem mit 2295 mm relativ schmal gebaut und wendig. Bei Lieferanfahrten kommt er somit auch durch enge Gassen.

Laut aber angenehm gefedert

Bei Transportfahrten mit viel Beladung gerät der Renault Mascott durch sein robustes Fahrwerk und dessen steife Auslegung nur wenig ins Wanken. Vorne verfügt er über Einzel- und hinten über Doppel-Parabelfedern, die für Steifigkeit in Kombination mit einem angenehmen Federkomfort sorgen. Über eine Luftfederung, wie beispielsweise beim Iveco Daily, verfügt der Mascott hingegen nicht. Im sechsten Gang kann man mit dem Transporter über Landstraßen und Autobahnen rollen, wobei er im Schnitt 85 Stundenkilometer erreicht. Bei Vollgas machen sich relativ hohe Fahrgeräusche um die 71 Dezibel bemerkbar.

Renault Mascott als Alternative zum 7,5-Tonner

Der Renault Mascott wird häufig als nützliche Alternative zu einem 7,5-Tonner eingesetzt, denn er kann sich mit seinem sechs Meter langen Koffer sehen lassen, vor allem da er die gleiche Nutzlast transportieren kann. Gerade bei Paketdiensten kommen beispielsweise die geraden Wände der Koffer-Ausführung zum Tragen, da hier eine Menge Pakete verstaut werden können. Der Kastenwagen des Renault Mascott bietet im Gegensatz zur LKW-Variante jedoch einen niedrigeren Ladeboden. Bei dem LKW müssen die Güter erst über die am Heck angebrachte Treppe gehievt werden.

Fahrzeugbewertungen zu Renault Mascott

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