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Das Konzept des heutigen Minivan wurde in Form des Fiat 600 Multipla (1955-1969) von den Italienern quasi erfunden. Mit dem 850 T und dem 900 T folgten bis in die 70er Jahre hinein weitere Kleinbusse, die man je nach Ausbauform als Familien-Van bezeichnen könnte. Der erste Fiat Van moderner Bauart kam 1994 als Ulysse auf den Markt. Er war die Turiner Variante des sogenannten Euro-Van, der in zwei Generationen von Fiat, Lancia, Citroen und Peugeot entwickelt wurde. Bei Fiat wurde der erste Ulysse (Typ 220) im Jahr 2002 vom Typ 179 abgelöst, der als zweite Generation des Eurovans bis 2011 verkauft wurde. Ersetzt wurde dieser wiederum inzwischen vom Fiat Freemont, der aber eher als Crossover-SUV zu bezeichnen ist und kein klassisches Van-Design aufweist. Darüber hinaus gab es zwischen 1999 und 2010 noch eine Neuauflage des Multipla als Minivan. Dessen Design kam aber allgemein nicht gut an, weswegen die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückblieben. Für gebrauchte Multipla bedeutet dies, dass die Preise relativ niedrig angesetzt werden können.

Verbesserungen bei Optik und Sicherheit

Der erste Ulysse unterschied sich im äußeren Design nur in wenigen Punkten von seinen Eurovan-Brüdern. Frontgrill und Rückleuchten erhielten ein der jeweiligen Marke angepasstes Erscheinungsbild. Neu war in dieser Klasse (jedenfalls in Europa) die Einführung einer Schiebetür, über die andere Konkurrenten wie der Renault Espace zu dieser Zeit nicht verfügten. Im Jahre 1998 wurde im Zuge einer Modellpflege auch die Optik etwas angepasst. Der Multipla wurde aufgrund der Kritik am Design im Jahre 2004 optisch überarbeitet. Mehr als ein Facelift war hingegen die Einführung des Ulysse Typ 179, der nicht nur eine neue Optik sondern auch eine größere Motorenpalette bot. Für den Gebrauchtwagenmarkt interessant: Die zweite Eurovan-Generation wuchs um ganze 27 Zentimeter und wurde vor allem hinsichtlich der Sicherheit verbessert (5 Sterne im Euro NCAP-Crashtest). Seit 2006 erfüllt der Ulysse die Euro-4-Abgasnorm. 2008 folgte ein dezentes Facelift, wodurch der Van Fiat im aktuellen Konzerndesign repräsentierte. Im Herbst 2010 wurde der Verkauf in Deutschland eingestellt. Der Dodge-Crossover Freemont sollte fortan die gleichen Zielgruppen ansprechen.

Umweltfreundlichkeit

Die Motorisierungen entsprachen bei jedem Fiat Van der zeitgenössischen Modellpalette des Konzerns. So erhielt der neue Multipla die bewährten Otto- und Dieselmotoren mit Hubräumen von 1,6 bzw. 1,9 Litern und einer Leistung zwischen 66 und 76 kW (Benzin) sowie zwischen 77 und 88 kW (Diesel). Bekannt war der Multipla für seine umweltfreundlichen BluPower bzw. Natural-Power-Versionen, die mit Erdgas betrieben wurden (BiPower-Version für Erdgas und Benzin). Die erste Generation des Ulysse erhielt Ottomotoren mit einer Leistung zwischen 73 und 108 kW (1,8 bis 2,0 Liter Hubraum). Bei den Dieseln wurden Motoren zwischen 1,9 und 2,1 Litern Hubraum verbaut, die eine Leistung zwischen 66 und 80 kW entfalteten. Gebrauchtwagenkäufer sollten bei den älteren Dieseln auf die Farbe der Umweltplakette achten. Besser gestellt ist diesbezüglich der Ulysse 179 mit modernen Partikelfiltern. Die Diesel leisteten dort zwischen 79 und 125 kW (2,0 bis 2,2 Liter Hubraum), während die Benziner bei 2,0 Litern und 100 kW starteten und beim starken 3,0 Liter mit 150 kW endeten. Die letzte in Deutschland verkaufte Version wurde jedoch ausschließlich mit dem 2,0 16V-Diesel mit 100 kW angeboten. Der Nachfolger Freemont verfügt über einen Ottomotor mit 3,6 Litern Hubraum und 206 kW sowie 2,0-Liter-Dieselmotoren mit Leistungen zwischen 103 und 125 kW.