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Moskvich 412

Das Unternehmen OAO Moskwitsch nahm bereits im Jahre 1930 seine Produktion auf. Der Hersteller war ein Lizenznehmer des Unternehmens Ford, sodass die Modelle vor 1945 auf der Plattform der Ford-Modelle entstanden. Nach 1945 baute man den Opel Kadett 1 mit Hilfe von beschlagnahmten Anlagen nach. Im Jahre 1945 kam die Erlaubnis von staatlicher Seite, die Herstellung eines Kleinwagens namens “Moskowitsch - der Moskauer” zu beginnen. Zwischen 1947 und 2002 liefen zahlreiche Modelle vom Band. Eines davon ist der Moskvich 412.

Die Geschichte des Moskvich 412

Der Moskvich 412 - der Rallyewagen von 1968

Ende des Jahres 1967 gelang dem russischen Autohersteller eine für die damalige Zeit hochtechnische Leistung. Der Moskvich 412 besaß einen 1,5-Liter-Leichtmetallmotor der Hemi-Bauweise mit einer Leistung von 75 PS, eine Knüppelschaltung sowie einen Bremskraftverstärker. In seiner Konstruktion war der Motor des Wagens an den M10-Motor aus dem Hause BMW angelehnt, punktete aber zusätzlich mit einem Aluminiumzylinderblock. Zudem war es möglich, die Zylinderlaufbuchsen zu wechseln. Derart versiert konstruiert, konnte sich der russische Kleinwagen durchaus mit Modellen aus dem Westen messen. Das ging so weit, dass es das robust gebaute Auto Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts zu internationalen Rallye-Erfolgen brachte. Bei der Rallye zwischen London und Sydney wurde der Kleinwagen das erste Mal einer internationalen Öffentlichkeit präsentiert. 1974 war das Fahrzeug sogar der Sieger eines solchen Wettbewerbs, was die Exportzahlen erhöhte.

Moskvich 412 - das Ende des Erfolgs

Zu Beginn der 70er verblasste der Ruhm des Fahrzeugs. Es gelang der Firma nicht, Modelle mit einer modernen Karosserie und leistungsstärkeren Motoren auf den Markt zu bringen. Die Ursachen lagen höchstwahrscheinlich im ökonomischen Bereich. Dennoch unterzog man den Wagen einer Modellpflege und baute ihn unter dem Namen Typ 2140 weiter. Auch innerhalb der östlichen Länder war das Modell kein Exportschlager mehr und wurde von den modern gebauten Ladas verdrängt. Letztendlich wurde der Moskvich 412 bzw. 2140 bis 1988 gebaut.