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Fiat Transporter

Der Fiat Fiorino

Die Fiat Transporter unterscheiden sich durch die Modellreihen Fiat Fiorino, Fiat Doblò, Fiat Scudo und Fiat Ducato. Auch für diese verschiedenen Modellreihen sind wiederum Unterscheidungen zwischen den Personentransport- und den Warentransport-Modellen zu machen.Die Fiorino-Personentransportfahrzeuge mit der Zusatzbezeichnung „Kombi“ sind mit einer auf der Fahrerseite angebrachten Schiebetür für den Fondeinstieg sowie einer asymmetrisch geteilten doppelflügeligen Hecktüre ausgestattet. Angetrieben über die Vorderachse kann der Fiorino Kombi mit vier verschiedenen Motoren ausgerüstet werden, darunter auch ein Erdgas-betriebenes Aggregat. Je nach Motorenmodell werden für den 1,4 Liter-Reihenmotor 54 kW (73 PS) gelistet, bei der um acht Kubikzentimeter größeren Erdgasvariante sind es 51 kW (70 PS), in der Benzinausführung 57 kW (77 PS). Die beiden 1,3-Liter-Maschinen sind mit jeweils 16 Ventilen mit Steuerkettensteuerung ausgestattet und bringen 55kW/70 kW (75 PS/95 PS) Leistung auf die Vorderachsen.

Der Fiat Doblò

Beim Fiat Doblò hat das für Warentransporte ausgelegte Modell den Zusatznamen Doblò Cargo und für den Personentransport kommt noch der Zusatz Kombi dazu – sogar hier können immer noch bis zu 800 kg an Zuladungen verstaut werden. Die Karosserievarianten sind vielfältig: Als Kastenwagen gibt es den Doplò Cargo mit Fahrer/Beifahrer Kabine und zweiflügeliger Hecktür oder auch mit großer Heckklappe, mit einer oder zwei seitlich angebrachten Schiebetüren – bei den verglasten Versionen sind dann alle Türen/Hecktüren/Heckklappen mit Scheiben versehen. Dazu stellt Fiat noch sogenannte Maxi- und Maxi-XL-Versionen sowie Doblò-Modelle mit Hochdach vor. Je nach Modell werden Laderaum-Volumina von bis zu 5,4 Kubikmeter und Zuladungen bis zu einem Gewicht von einer Tonne zur Verfügung gestellt.Die möglichen Motorisierungen reichen von vier verschiedenen Dieselmotoren über zwei Ottomotoren bis hin zu einem mit Erdgas betriebenen Aggregat. Allen gemeinsam sind vier Zylinder, quer liegende Motoren vorne und der Vorderradantrieb. Der 1,3-Liter-Dieselmotor mit einer Leistung von 66 kW (90 PS) ist an ein Fünfganggetriebe gekoppelt. Der 1,6-Liter-Dieselmotor bringt die gleiche Leistung auf die Vorderachse, ihm steht ein Sechsganggetriebe zur Seite. Der 1,6-Liter-Dieselmotor ist zudem in einer stärkeren Version mit 77 kW (105 PS) erhältlich, auch hier das bekannte Sechsganggetriebe. Die Radstände betragen bei der Doblò Cargo Kurzversion 2,75 Meter, in der Maxiversion sind es 3,10 Meter. Die Hochdachversionen werden durch den Zusatz XL gekennzeichnet, in der Pritschenausführung heißt er Fiat Doblò Cargo Work Up. Die Kombi-Versionen gibt es ebenfalls mit kurzem oder langem Radstand. Sogenannte Flachbodenfahrgestelle mit den zwei verschiedenen Radständen runden die Fiat Doblò Palette ab.

Der Fiat Scudo

Die Modellreihe Fiat Scudo zeichnet sich durch größere Zuladungen in Gewicht und Volumen aus. Bis zu 1,2 Tonnen einschließlich des Gewichts des Fahrers können zugeladen werden, das maximale Fassungsvermögen der Modellvarianten beträgt fünf, sechs oder bis zu sieben Kubikmeter Rauminhalt. Nahezu alle Varianten sind denen des Fiat Doblò ähnlich, ebenso die einzelnen Modell-Zusatzbezeichnungen. Die für diese Modellreihe in Betracht kommenden drei Motoren haben die Bezeichnung 90MultiJet, 130MultiJet und 165MultiJet Power. Der 90MultiJet bringt mit einem Hubraum von 1,6 Liter über ein manuelles Fünfganggetriebe 66 kW (90 PS) auf die Vorderräder, das nächstgrößere Aggregat ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 16 Ventilen und 94 kW (128 PS) Leistung, gekoppelt an ein Sechsganggetriebe. Die sogenannte Power Version ist identisch, allerdings mit 120 kW (163 PS) etwas leistungsstärker.

Der Fiat Ducato

Zweifellos die Flaggschiffe unter den Fiat Transportern bildet die Fiat Ducato Reihe – allen voran die Kastenwagenmodelle, die es zunächst mit drei verschiedenen Radständen gibt: drei Meter, dreieinhalb Meter sowie knapp vier Meter – für letzteren ist zudem ein sogenannter Überhang erhältlich. Für die Wagenhöhen bietet das Werk drei verschiedene Ausführungen an: H1 als Flachdachausführung mit eine Höhe von 2,25 Metern, H2 als Hochdachausführung mit 2,52 Meter und die H3 Variante als Superhochdach mit einer Höhe von gut 2,75 Metern. Die Nutzlasten reichen je nach Modell und Ausführung von 830 Kilogramm bis zu etwas mehr als zwei Tonnen. Auch bei den Kastenwagen-Modellen gibt es verschiedene Karosserievarianten: Verglast/Teilverglast, als geschlossener Kasten sowie als Doppelkabinenausführung. Letztere bietet Sitzplätze für bis zu sieben Personen und immer noch einer Laderaumlänge von 2,50 Metern.Die Motorisierungen beschränken sich auf Dieselaggregate, hiervon vier Varianten, die allesamt mit vier Zylindern in Reihe ausgestattet sind: als 2,0-Liter, als 2,3-Liter in zwei Leistungsstufen sowie als 3,0-Liter-Motor. Allen gemein sind jeweils zwei oben liegende Nockenwellen, wobei die Powerversion die Nockenwellen über Ketten steuert, bei den anderen Motoren sind es Zahnriemen. Die einzelnen Bezeichnungen und ihre Leistungen sind wie folgt: Ducato 115 MultiJet mit 2,0 Liter Hubraum und 85 kW (115 PS), Ducato 130 MultiJet mit 2,3 Liter Hubraum und 96 kW (130 PS), Ducato 150 MultiJet mit 109 kW (148 PS) sowie der Ducato 180 MultiJet Power mit 3,0 Liter Hubraum und 130 kW (177 PS).Die Modellvielfalt des Fiat DucatoNeben den Kastenwagenmodellen ist auf das Fahrgestell eines Fiat Ducato eine ganze Reihe von Aufbau-Varianten montierbar. Vordergründig zu nennen sind die Busvarianten, die bis zu neun Personen Platz bieten und auch hierfür den Zusatz Kombi tragen. Die recht große Schiebetür auf der Beifahrerseite erlaubt einen guten Fondeinstieg auch zur hintersten Sitzreihe. In Bezug auf die Anordnung der Sitze hat sich Ford für den Ducato eine Modularität für die unterschiedlichsten Anordnungen der Einzelsitze ausgedacht. Da wundert es kaum, dass diese Variante auch Ducato Kombi Modular genannt wird. Zusätzlich zu diesen Bauformen gibt es noch die Panorama Versionen, die sich durch eine nahezu Rundumverglasung auszeichnen. Darüber hinaus gibt es den Ducato als Pritschenwagen mit/ohne Doppelkabine, als Pritschenwagen mit einem Dreiseitenkipper-Aufbau und mit diversen branchenspezifischen Lösungen wie zum Beispiel zum Umbau als mobilen Verkaufsstand oder als Wohnmobil sowie mit geschlossenen und auf Wunsch sogar klimatisierten Koffer- und Sonderaufbauten.