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Alfa Romeo SZ

Alfa Romeo SZ

Der ES 30 war ein Sportwagen des italienischen Automobilproduzenten Alfa Romeo. Das Coupé unter der Bezeichnung SZ und der Roadster - RZ - wurden zwischen 1988 und 1993 in limitierter Stückzahl gefertigt. Der Name ES 30 leitet sich von der Bezeichnung Experimental Sportscar mit 3,0 Liter Hubraum ab. Der Wagen belebte die traditionsreiche Zusammenarbeit von Alfa Romeo und der Carrozzeria Zagato wieder...Weiterlesen

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Der Alfa Romeo SZ hatte das Aussehen eines fahrbaren Unterlegkeils. Als Alfa das Fahrzeug auf dem Genfer Salon präsentierte, bekam der Wagen von der italienischen Presse den Namen: "Il Mostro", das Monster. Von dem Coupé, dessen Fertigung Ende 1989 begann, wurden innerhalb von zwei Jahren 1.036 Exemplare verkauft, alle in der Farbe "Rosso Alfa". Die klobige Karosserie des Alfa Romeo SZ bestand aus warm bearbeitetem Kunststoff. Der Wagen lässt sich per Knopfdruck durch eine Hydraulik fünf Zentimeter tiefer legen.

Das auffällige Design des Alfa Romeo SZ

Fiat übernahm 1986 Alfa Romeo, der sich bislang als Staatskonzern am Markt behauptet hatte. Der neue Besitzer des Unternehmens beabsichtigte, mit einem exklusiven zweisitzigen Wagen die nach wie vor vorhandene Exklusivität und technische Stärke der Marke Alfa Romeo unter Beweis zu stellen. Die hervorstechende Form des Wagens entstand aus einer Kooperation zwischen den Designzentren von Zagato, Fiat und Alfa Romeo. Zunächst wurde das Design als Entwurf von Zagato beschrieben. Jedoch basierte die Grundform auf Entwürfen des französischen Designers Robert Opron, der in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Fahrzeuge von Citroën SM und CX entworfen hatte. Opron arbeitete Ende der 80er für das Fiat Centro Stile. Darüber hinaus wurden weitere Details von Antonio Castellana entworfen.

Die Carrozzeria Zagato entwarf nur wenige Einzelheiten an der Vorder- und an der Heckpartie des Wagens. Die Geschäftsleitung hatte sich dahin gehend geäußert, ein Auto mit einer aufsehenerregenden Form auf den Markt zu bringen. Das Design wurde dementsprechend von der Allgemeinheit nicht als ästhetisch, allerdings als eigenwillig bezeichnet. Die dreiäugigen Scheinwerfer und die auffällige Keilform gaben dem Fahrzeug einen exklusiven Auftritt.

Die technischen Grundlagen des Alfa Romeo SZ

Die technische Basis des Alfa Romeo SZ bildete die Wettbewerbsvariante des Alfa Romeo 75. Einige Jahre zuvor war die Rennsportversion für die Gruppe A entwickelt worden. Der V6-Motor verfügte über 3,0 Liter Hubraum und 210 PS. Das Getriebe, das an der Hinterachse saß, war transaxal mit dem Differential verblockt. Bei der Höchstgeschwindigkeit erreichte der Alfa Romeo SZ 245 Stundenkilometer. Darüber hinaus war eine hydraulische Niveauregulierung, die den Wagen um 40 mm verstellen ließ, ebenfalls erhältlich. Sie diente beispielsweise zum Überfahren von Bordsteinen.

Die Karosserie bestand aus einem Stahlkorsett und einer glasfaserverstärktem Außenhaut, die aus einem Methacrylharz gefertigt war. Neben einer hohen Steifigkeit wurde damit erstmals bei Kunststoffaufbauten eine besonders ebene Oberfläche erreicht. Teile der Karosserie wurden von Carplast produziert. Der Alfa Romeo SZ wurde in Handarbeit in den Zagato-Werkshallen in Terrazzano di Rho produziert.

Die Produktion des Alfa Romeo SZ

Anfangs stellten Zagato und Alfa Romeo das Fließheck-Coupé mit dem Namen Alfa Romeo SZ oder Sprint Zagato her. Das Auto war ausschließlich in Alfa Rosso, einem markentypischen Farbton, erhältlich. Jedoch gab es auch ein Einzelstück für Andrea Zagato, das in Schwarz ausgeliefert wurde. Der Innenraum bestand aus naturfarbenem Leder. Der Rückgang der Nachfrage nach exklusiven Prestigeobjekten und der hohe Kaufpreis von 102.000,- DM gestatteten nur die Produktion von wenigen Exemplaren. Die exakten Angaben bezüglich der Fertigungszahlen schwanken. Einige Quellen gehen von 1.036 Exemplaren aus, andere nennen 999 oder genau 1.000.

1992 erschien auf der Pariser Mondial de l'Automobile die offene Variante unter der Bezeichnung Alfa Romeo RZ - Roadster Zagato. Das Cabrio basierte weitestgehend auf dem Coupé, war jedoch mit weiteren Versteifungen versehen. Die Frontscheibe war länger und deutlich flacher geneigt. Dagegen blieb die Antriebstechnik unverändert. Das Fahrzeug wurde in Gelb, Rot, Schwarz und Silbermetallic ausgeliefert. Von dem Cabrio wurden bis 1993 lediglich 241 Exemplare des 140.000,- DM teuren Autos verkauft. Die Produktion von Zagato wurde danach mit dem auf dem Lancia Delta basierenden Hyena fortgesetzt.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind der SZ und der RZ sehr gefragt. Die Preise für diese Fahrzeuge sind in den zurückliegenden Jahren stark gestiegen.

Fahrzeugbewertungen zu Alfa Romeo SZ

1 Bewertungen

5,0