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Ein Mercedes Cabrio– - Luxus in sportlicher Ausführung

In der Mittelklasse trägt das Mercedes Cabrio die Bezeichnung CLK, unter der auch die Mittelklasse-Coupés vermarktet werden. Dabei steht das C eigentlich für Coupé, das L für leicht und das K für kurz. Die Buchstaben L und K verwendet Mercedes auch in der S-Klasse zum Beispiel beim SLK oder beim SL. Das Mercedes Cabrio wendet sich an junge und jung gebliebene Fahrer, die Sportlichkeit in Verbindung mit luxuriöser Ausstattung und hohem Fahrkomfort bevorzugen. Eine Form der Cabrios sind unter anderem auch die diversen Modelle des Mercedes Roadster.

Die Modellgeschichte der Cabrios von Mercedes

Die ersten Cabrios von Mercedes gab es nicht in der CLK-Klasse oder der oberen Mittelklasse, sondern ausschließlich in der Oberklasse. Den Anfang machte in den Jahren 1952 bis 1962 die Baureihe W189. Von 1959 bis 1971 liefen die Baureihen W111 und W112 vom Band. Besonders die Cabrios des Typs W111 sind ein beliebtes Sammlerobjekt. Die Preise stiegen in den letzten Jahren rasant an. Typisch für die damalige Zeit war, dass viele Coupés nachträglich zum Cabrio umgebaut wurden. Das war jedoch problematisch, weil ein Coupé nicht über die für ein Cabrio notwendige Versteifung der Karosserie verfügt. Die Geschichte der Mittelklassecabrios von Mercedes begann in den frühen 80er-Jahren Das erste E-Klasse-Cabrio von Mercedes war eine Variation der Karosserie der W124er-Baureihe. Seine Premiere feierte das Modell auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt im September 1991. Grundlage für das neue Modell war das Coupé aus der gleichen Baureihe. Allerdings wurden viele Teile überarbeitet oder komplett neu konstruiert, um die Anforderungen an die Verwindungssteifigkeit zu erfüllen. Tragende Bleche wurden zum Beispiel aus höherwertigem Material produziert. Von diesem ersten E-Klasse-Cabrio gab es 1996 und 1997 ein Sondermodell, das unter der Bezeichnung „Final Edition“ vertrieben wurde. Insgesamt liefen 1.390 Fahrzeuge dieses Typs vom Band und die Preise variierten je nach Motorisierung und Ausstattung zwischen etwa 88.000 und knapp 115.000 D-Mark. Für das normale Serienmodell standen viele Ausstattungsoptionen zur Verfügung. So konnte die Farbe der Lederinnenausstattung frei gewählt werden, während das Sondermodell ausschließlich mit schwarzem Leder gebaut wurde. Auch andere Edelhölzer als das übliche Wurzelholz waren optional verfügbar. So konnte es durchaus sein, dass das Serienmodell in seiner individuellen Ausstattung mehrere Tausend D-Mark teurer war als die Sonderedition. 1997 wurde die Produktion des Cabrios mit der Modellbezeichnung A124 eingestellt.

Das Mercedes Cabrio entwickelt sich weiter

Von 1998 bis 2003 wurde auf der Plattform der C-Klasse das Cabrio mit der internen Typenbezeichnung A208 gebaut. Bis März 2003 wurden von diesem Modell etwa 21.000 Fahrzeuge produziert und verkauft. Zur umfangreichen Serienausstattung gehörten unter anderem:
  • • Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags
  • • ABS
  • • ASR
  • • beheizte und elektrisch verstellbare Außenspiegel
  • • Außentemperaturanzeige
  • • automatische Kindersitzerkennung
  • • Bremsassistent
  • • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
  • • Leichtmetallräder im Siebenloch-Design
  • • Servolenkung
  • • Funkfernbedienung
  • • elektronische Wegfahrsperre
  • • Zentralverriegelung
Für die CLK-Modelle gab es eine Reihe von Sonderausstattungen, die auch in das entsprechende Cabrio eingebaut werden konnten. Dazu gehörte zum Beispiel ESP für den Sechszylinder-Motor, ein 5-Gang-Automatikgetriebe mit Tempomat, eine Klimaanlage beziehungsweise Klimaautomatik sowie ein Memory-Paket einschließlich der elektrischen Sitzverstellung. Außerdem gab es auf Wunsch eine Niveauregulierung und die Lackierung in diversen Metallicfarben. Weitere Zusatzoptionen waren unter anderem:
  • • Einparkhilfe
  • • Regensensor
  • • Sitzheizung
  • • Xenon-Scheinwerfer

Seit 2009 gibt es wieder ein neues E-Klasse Mercedes Cabrio

Unter der Bezeichnung A207 präsentierte der Hersteller aus Stuttgart im März 2010 nach einer Pause von fast 13 Jahren ein neues E-Klasse-Cabrio. Zur Verfügung stehen zwei Reihenvierzylinder-Benzinmotoren in der Version E220 und E220 Blue Tec. Beide Fahrzeuge verfügen schon in der Serienausstattung über eine Start-Stopp-Funktion zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. Mit kombiniert etwa 5,7 bis 7,8 Litern bei einer Höchstgeschwindigkeit von 230 beziehungsweise 235 Stundenkilometern ist man mit diesem Cabrio effizient unterwegs. Die Motoren entsprechen beide der Schadstoffnorm Euro 6. Für das Modell E220 ist das Sechsgang-Schaltgetriebe serienmäßig, kann aber optional durch eine 7G-Tronic-Plus-Schaltung ersetzt werden. Das Cabrio E220 Blue Tec gibt es ausschließlich mit einer mechanischen Sechsgangschaltung. Durch das von Mercedes entwickelte AIRCAP-Windschottsystem ist das Fahren in diesem E-Klasse-Cabrio sehr komfortabel. Auch Passagiere im Fond werden nicht durch Luftverwirbelungen oder einen erhöhten Geräuschpegel beeinträchtigt.

Die Roadster von Mercedes – „oben ohne“ wie ein Cabrio

Der wohl legendärste Roadster von Mercedes, der häufig irrtümlich als Cabrio bezeichnet wird, ist der sogenannte Nitribitt-Mercedes mit der Modellbezeichnung 190 SL. In den Jahren 1955 bis 1963 wurden davon mehr als 25.000 Stück produziert. Auch der Typ W113 erhielt einen Spitznamen: Er wurde wegen des mittig angeordneten niedrigen Hardtops als Pagode bezeichnet. Dieses offene Mercedes-Modell lief zwischen 1963 und 1971 mehr als 48.000 Mal vom Band. Mit einer Gesamtstückzahl von insgesamt mehr als 300.000 Coupés und Cabrios waren diese Autos bis dahin die am meisten gebauten SL-Modelle von Mercedes. 1996 stellte Mercedes dann den ersten Roadster mit einem festen, aber automatisch einklappbaren Metalldach unter der internen Typenbezeichnung R170 vor. Dieses Fahrzeug wurde auch als Cabrio-Coupé bezeichnet.

Fazit:

Ein Mercedes Cabrio zu fahren, ist etwas Besonderes. Ob neu oder gebraucht, jedes Modell hat seine eigene Faszination, die natürlich auch ihren Preis hat. Dafür bekommt man aber eine luxuriöse Ausstattung mit hochwertigen Materialien, viel Fahrkomfort, drehfreudige Motoren mit exzellenter Fahrdynamik bei einem moderaten Kraftstoffverbrauch. Sportwagenfans, die auf den Luxus einer Limousinenausstattung Wert legen, sind die Zielgruppe, für die Mercedes seine Cabrios baut.
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