Grenzbereich: Avtoros Shaman mit Achtrad-Lenkung – Alle Achtung

Neben den bekannten Größen gibt es aber auch Kuriositäten zu entdecken: Zum Beispiel das All-Terrain-Vehicle Wamah Shaman. Das orangefarben lackierte Amphibien-Fahrzeug des russischen Automobilzulieferers Avtoros misst stattliche 6,30 Meter, ist 2,70 Meter hoch und bringt 3,9 Tonnen auf die Waage. Der Fahrer sitzt im Shaman vorne mittig in einem Cockpit mit zahlreichen Schaltern, das Lenkrad ist in Höhe und Weite justierbar. Dahinter können bis zu zehn Passagiere in Zweier- und Dreierreihen auf anatomisch geformten Sitzen Platz nehmen. An den Seiten gibt es Staufächer. Mit einer Breite von 2,50 Meter sei der Wamah laut Hersteller übrigens noch wunderbar für den normalen Straßenverkehr geeignet.
Zu Land und zu Wasser
Für den Antrieb stehen vier verschieden Dieselmotoren zur Wahl, drei von Hyundai (130 bis 240 PS) und einer von Iveco (170 PS); ein Sechsgang-Getriebe von ZF übernimmt die Kraftverteilung. Der schwächste Vierzylinder schafft es laut Hersteller, den Shaman auf immerhin 80 km/h zu beschleunigen, im Kriechmodus fährt der Wamah mit zwei km/h.
Zu Wasser sind mit dem Amphibienfahrzeug maximal sieben km/h möglich; den Antrieb übernimmt dann ein per hydraulischer Kupplung angeschlossener Propeller, der sich in nur zwei Minuten installieren lassen soll. Und sollte bei der Bootsfahrt Wasser eindringen, legen Pumpen mit einer Leistung von 200 Liter pro Minute alles wieder trocken. Unter welchen Bedingungen der Normverbrauch von zwanzig Litern ermittelt wurde, ist allerdings unklar.
Alle Räder in eine Richtung
Neben der Möglichkeit, auf dem Land und auf dem Wasser fahren zu können, wartet der Avtoros Shaman mit noch einer Besonderheit auf: Er hat nicht nur acht 21-Zoll Räder, sondern diese werden auch alle angetrieben und sie sind lenkbar. Geht es geradeaus einmal nicht mehr weiter, kann der Shaman alle Räder - bestückt mit den hausintern entwickelten Reifen der Dimenson 1240/580 - in eine Richtung drehen und schräg-seitlich davon rollen. An jeder der vier Achsen gibt es außerdem elektropneumatische Sperrdifferenziale. So dürfte es kaum ein Gelände geben, das der Wamah nicht bezwingen kann. Was die achträdrige Allzweckwaffe allerdings kostet, ist derzeit nicht bekannt.
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