VW Amarok II: der Zwillingsbruder

Komplett neu entwickelt – und doch nicht
Der VW Amarok II (Fahrzeug steht nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)² wird komplett neu entwickelt sagt die Volkswagen Nutzfahrzeug-Abteilung aus Hannover. So ganz stimmt das natürlich nicht, denn technisch bedient er sich mehr als kräftig beim Ford Ranger, denn der Bestseller-Pickup der Kölner spendet im Zuge der Kooperation von VW und Ford seine Plattform.
Üppiger Größenzuwachs führt zu mehr Platz und Komfort im Interieur
Entsprechend groß fallen die Unterschiede zwischen dem alten Amarok und der zweiten Generation aus. Vor allem in Sachen Dimensionen. Mit 5,35 Metern Länge ist er fast zehn Zentimeter ausladender als zuvor. Dank eines sogar um 17,5 Zentimeter gewachsenen Radstandes soll das bei gleichbleibend großer Ladefläche vor allem der Bewegungsfreiheit in der Doppelkabine zugutekommen.
Mehr Praxisnutzen durch höhere Zuladung und mehr Anhängelast
Weit mehr als Innenraum-Komfort zählt bei einem Pickup allerdings der Nutzwert. Denn besonders der Amarok wird nur selten als Accessoire gekauft und muss stattdessen im harten Arbeitseinsatz seinen Mann stehen. Mit einer auf 1,2 Tonnen erhöhten Nutzlast erfüllt er diese Aufgabe nun besser al je zuvor. Auch die Anhängelast wurde – zumindest bei den kleineren Motorisierungen – auf 3,5 Tonnen angehoben.
Weiterhin mit V6-Motor und vielen Antriebskombinationen
Gerne genommen und von der Konkurrenz neidisch beäugt wurde der V6-Dieselmotor des alten Amarok. Ford konnte in der alten Ranger-Generation nur mit einem Fünfzylinder aufwarten, der einige Wünsche offenließ. Ob die Vorplanungen der Kooperation ihre Schatten so weit vorauswarfen, dass Ford den V6 den Hannoveranern zuliebe ins Programm nahm, darf deshalb bezweifelt werden – man wollte ihn wohl angesichts der Nachfrage schlicht selbst.
Fest steht auf jeden Fall, dass auch der VW Amarok II mit einem 3,0-Liter-V6-Diesel zu haben sein wird. Daneben gibt es eine Auswahl ein Zweiliter-Vierzylindern. Sie können mit Heckantrieb, zuschaltbarem Allrad oder permanentem 4x4 kombiniert werden. Was die Leistung angeht hält man sich bei VW noch bedeckt. Wir gehen aber von der Übernahme der Ford-Triebwerke aus, es darf also mit bis zu 250 PS für den Top-Diesel gerechnet werden.
Marktstart und Preis
Aktuell laufen die letzten Erprobungen mit der neuen Amarok-Generation. Auf den Markt kommen wird er gegen Ende des Jahres – entsprechend hält man sich auch noch mit der Preiskalkulation zurück. (Text: Fabian Mechtel | Bilder: Volkswagen)
Aktuelle Angebote

Mitsubishi Eclipse Cross1,5 TC 4WD Intense CVT Aut.
€ 8 990- 01/2018
- 239 700 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Hyundai i201,2 MPI i-Line
€ 11 990- 12/2020
- 53 000 km
- Benzin
- 4,9 l/100 km (komb.)

Nissan Juke1.0 DIG-T Tekna
€ 14 890- 03/2022
- 62 912 km
- Benzin
- 6,1 l/100 km (komb.)

Opel Mokka1.2 Turbo GS-Line Aut.
€ 20 950- 05/2025
- 38 000 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Mercedes-Benz C 250d BlueTec 4Matic Exclusive Aut LED LEDER
€ 25 190- 09/2016
- 93 905 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Peugeot 2008BlueHDi 130 S&S Allure EAT8
€ 17 7001- 07/2021
- 23 456 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Volkswagen Polo1.0 TSI Life|CarPlay|SHZ|PDC v+h|LED|Tempo
€ 14 2201- 06/2023
- 81 911 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Fiat TalentoL2 H1 3,0t 1,6 EcoJet 9 Sitze
€ 19 990- 12/2016
- 100 000 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Nissan Qashqai1,3 DIG-T MHEV Tekna+ Aut. *ab € 19.990,-*
€ 20 990- 04/2021
- 62 700 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Mercedes-Benz C 180d T-Modell
€ 16 900- 08/2015
- 169 337 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Volkswagen Golf GTEGTE
€ 16 980- 06/2021
- 125 816 km
- Elektro/Benzin
- 1,1 l/100 km (komb.)

Kia Sportage1.6 GDI PARKHILFE KLIMA-AUTOMATIK
€ 3 490- 03/2011
- 282 852 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Kia Rio1.2 GAS LX URBAN ISG M/T
€ 12 990- 07/2022
- 60 391 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Mercedes-Benz CLA 220d SB 4Matic Progressive Aut SKY LEDER NAVI
€ 27 490- 02/2023
- 112 603 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Alfa Romeo Tonale1.5 T Edizione Speciale
€ 23 4901- 10/2022
- 22 580 km
- Benzin
- 6,1 l/100 km (komb.)

Opel AstraST 1,5 CDTI GS Aut.
€ 24 990- 05/2025
- 30 400 km
- Diesel
- - (l/100 km)
Neu
Mazda CX-602.5i e-SKYACTIV AWD EXCLUSIVE CON-P/DRI-P
€ 36 4001- 08/2023
- 36 857 km
- Elektro/Benzin
- - (l/100 km)

Skoda Kamiq1.0 TSI Amb. DSG NAVI+RADAR+Virtual+KlimaA
€ 19 2111- 01/2023
- 34 170 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Mercedes-Benz GLC 250d Coupé 4MATIC Aut.
€ 32 900- 08/2017
- 174 500 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Skoda Fabia1.2 TSI Ambition TEMPOMAT PAKRHILFE
€ 5 590- 09/2015
- 144 138 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Alle Artikel
Alle ansehen
Wiener Elektro Tage 2026: Neuheiten-Feuerwerk am Rathausplatz
Mit über 60 ausgestellten Fahrzeugen von mehr als 20 Herstellern sowie weiteren Themen rund um die Elektromobilität bot die sechste Auflage der Wiener Elektro Tage tausenden Besuchern spannende Einblicke in die Welt der nachhaltigen Fortbewegung – darunter auch zahlreiche Österreich-Premieren.

BYD Dolphin G DM-i: Der Kleine mit dem Riesen-Akku
Plug-in-Hybride galten in Kleinwagen lange als unmöglich. Zu teuer, zu schwer, kein Platz. Doch BYD zeigt mit dem Dolphin G DM-i jetzt mit riesigen Batterien, wie die Pendler-Zukunft aussehen kann. Die Blade-Batterie bietet bis zu 105 Kilometer Reichweite. Preise nennt BYD bislang noch nicht.

VW Multivan und California: Schönheits-OP für den Bulli
VW hat Multivan und California zur Beautykur geschickt. Sie erhalten eine neue Frontpartie, neue Farben, neue Räder und ein moderneres Cockpit mit 12,9-Zoll-Screen. Spannend: Bei den Motoren gibt es keine Neuerungen. Der Multivan startet bei 57.465 Euro, der California bei 66.087 Euro.