Study: Skoda Vision D Concept – Böhmische Golf-Spiele

Ein aufgemöbeltes Logo, eine stilistische Neuausrichtung – für 2012 hat Skoda spannende Neuerungen angekündigt. Einen optischen Eindruck gewährt die auf dem Genfer Autosalon 2011 vorgestellte Studie Vision D.

Zwar soll diese kein konkretes Modell andeuten, doch für den betagten Octavia wäre so etwa nächstes Jahr ein Nachfolger fällig und würde sich die Studie als Ablöse gut machen.
Von harten Fakten wie Abmessungen, Gewicht oder Fahrwerten erfährt man zum Skoda Vision D nichts. Das Designstück wurde allein zu Showzwecken aufgebaut, ist aber eine durchaus ansehnliche Erscheinung. Klare, große Flächen im Kontrast mit scharfen, fein gezogenen Lichtkanten sorgen für eine elegante wie hochwertige Aura.

Der Vorderwagen weist in den Grundzügen Ähnlichkeiten mit dem Frontdesign des aktuellen Octavia auf. Doch in Details gibt es deutliche Unterschiede. So endet die zentrale Motorhaubensicke nasenartig vorstehend mit aufgefrischtem Logo im neuen Kühlergrill. Während das Markenzeichen in neuer Chromoptik auf Skoda-Schriftzug und Lorbeer-Kranz verzichtet, sollen die dezent glänzenden Lamellen des Grills an die gespannten Saiten einer Harfe erinnern, so der blumige Pressetext von Skoda.

Dynamischer Fließheck-Chic

Eingerahmt wird das Ganze von einem Leuchten-Quartett gleichförmig gestalteter Haupt- und Nebelscheinwerfer. Die rechteckigen Hauptscheinwerfer fallen dabei schmaler und filigraner als bei aktuellen Skoda-Modellen aus. Die Heckleuchten-Grafik zitiert hingegen das bekannte Skoda-C.

Das coupéartig nach hinten abfallende Dach des Vision D endet in einem knackigen Stummelheck. Der Knick im hinteren Fenstereck der rahmenlosen Fondtür verleiht der Karosserie eine für die tschechische Marke ungewohnt dynamische Extranote.

Viel Platz im lichten Innenraum

Auffällig in der Seitenansicht ist der ungewöhnlich lange Radstand bei kurzen Karosserieüberhängen. Entsprechend soll das Fahrzeug im Format der Golfklasse ein üppiges Platzangebot bieten. Darüber hinaus soll der Innenraum variabel nutzbar sein und dürfte sich das Heck über die große Klappe einfach beladen lassen.

Der leicht und aufgeräumt wirkende, sehr helle Innenraum präsentiert sich in typischem Studien-Stil. Eine Besonderheit ist echtes Kristallglas in der Mittelkonsole und in den Türen, was für besonders nobles Flair sorgt. (mh)

Artikel teilen

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
Zeekr 7X Facelift 2027

Zeekr 7X Facelift: 680 PS, Bosch-Assistenz und Rekord-Ladespeed

Zum Modelljahr 2027 spendiert die Geely-Tochter dem 800-Volt-Cross-Over eine erste Modellpflege. Auf dem Zettel stehen spürbar potentere E-Motoren, optimierte Ladezeiten an Hyperchargern, frische Assistenztechnik von Bosch und ein leicht geschärfter Look.

Mehr lesen
Zeekr 7X Facelift: 680 PS, Bosch-Assistenz und Rekord-Ladespeed
Skoda Kodiaq L&K 4

Škoda Kodiaq Laurin & Klement: Luxus-Topmodell mit 272 PS zum runden Geburtstag

Pünktlich zum 10. Geburtstag seines Bestsellers krönt Škoda die Kodiaq-Baureihe mit zwei Updates: Das tschechische Modellprogramm erhält die exklusive Topausstattung Laurin & Klement sowie ein spürbares Kraft-Upgrade: Der Kodiaq iV erstarkt als Plug-in-Hybrid auf 272 PS Systemleistung.

Mehr lesen
Škoda Kodiaq Laurin & Klement: Luxus-Topmodell mit 272 PS zum runden Geburtstag
VW ID Batterie

Brandgefahr bei VW & Cupra: Ladebegrenzung auf 80 Prozent und neuer E-Auto-Rückruf

Die nächste unerfreuliche VW-Rückruf-Nachricht: Bei internen Kontrollen wurden eklatante Qualitätsmängel an einzelnen Hochvoltzellen diverser ID.- und Cupra-Modelle festgestellt, die im schlimmsten Szenario zu schweren Bränden führen können.

Mehr lesen
Brandgefahr bei VW & Cupra: Ladebegrenzung auf 80 Prozent und neuer E-Auto-Rückruf