Study: Skoda Vision C – Schluss mit langweilig

Mit dem neuen Octavia hat sich Skoda bereits ein etwas frischeres Design verordnet, doch damit ist noch lange nicht Schluss. Auf dem Genfer Autosalon zeigen die Tschechen mit dem Vision C, wo die Reise hingehen könnte. Und verabschieden sich endgültig von der langweiligen Optik.

Zugegeben, ganz unbekannt wirkt das Denkmodell nicht; allerdings wird es auch langsam schwer innerhalb des VW Konzerns ein Auto zu entwerfen, ohne Anleihen bei einem anderen Volkswagen-Modell zu nehmen. So erinnert der Vision C in der Seitenansicht ein wenig an den Passat CC, von hinten lässt sich dagegen ein bisschen Audi A7 erkennen – beides keine schlechten Vorbilder. Scharfe Kanten und angeschnittene Scheinwerfer, beides Elemente die wir schon bei anderen Skoda-Studien gesehen haben, runden den sportlichen Viertürer ab.

Bekannte Basis

Basis für den potentiellen Vier-Tür-Coupé-Ableger des Octavias ist der Modulare Querbaukasten, eine Serienfertigung dürfte also nicht allzu aufwendig sein. Wie es sich für Skoda gehört, muss auch eine Designstudie mit praktischen Eigenschaften glänzen können. So soll auch der Vision C dass mittlerweile schon sprichwörtliche, üppige Skoda-Platzangebot bieten und außerdem der Kofferraum dank großer Heckklappe leicht zu beladen sein.

Ganz konventionell gibt sich der Skoda unter der Haube: Weder Elektro noch Hybrid ist hier zu finden, sondern ein bivalenter 1.4 TSI, der sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas betrieben werden kann. Im Gasmodus soll der 109 PS starke Turbomotor 3,4 Kilogramm pro 100 Kilometer konsumieren, was einem CO2-Ausstoß von 91 Gramm je Kilometer entspricht.

Ausblick

Allerdings gibt die Studie nicht nur Ausblick auf ein potentielles neues Modell, sondern wird sich das Design aller zukünftigen Skodas an der neuen Formensprache orientieren. Bezeichnend ist zum Beispiel, dass Skoda beim Vision C von den traditionell C-förmigen Rückleuchten abweicht; dies könnten wir demnächst öfter sehen. Und auch die scharfe Kante, die sich die gesamte Seite entlang zieht, dürfte in Zukunft häufiger auftauchen.

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