Rolls-Royce hält am V12 fest: Umbau zur E-Marke verschoben

Luxusautohersteller Rolls-Royce hat seine Elektroauto-Ziele gekippt. Anders als bisher kommuniziert will die BMW-Tochter auch nach 2030 noch Zwölfzylinder-Verbrennungsmotoren anbieten, berichtet „The Guardian“ unter Bezug auf Firmenchef Chris Brownridge. Als Gründe nannte er demnach eine veränderte Regulatorik sowie eine weiter vorhandene Nachfrage der Kundschaft nach den prestigestarken Benzinern.
Eigentlich hatte die Marke 2021 angekündigt, nach 2030 nur noch batterieelektrische Fahrzeuge zu bauen. 2022 folgte mit dem Spectre das erste Serien-Elektromodell der Marke, das den Beginn des vollelektrischen Zeitalters bei den Briten einläuten sollte. Einen neuen Termin für den kompletten Ausstieg aus dem Verbrenner nannte Brownridge nicht.
Rolls-Royce ist nicht der erste Luxushersteller, der seine Elektroauto-Ziele kippt
Der Rolls-Royce-Rückzieher bei der E-Mobilität kommt nicht überraschend. Ähnliche Entwicklungen sind derzeit auch bei anderen Herstellern im Luxussegment zu beobachten, zuletzt etwa bei der VW-Tochter Lamborghini, die kürzlich den eigentlich für 2028 geplanten Start ihres ersten E-Modells verschoben hatte. (Text: hh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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