SRT-Comeback bei Stellantis: The HEMI-boys are back!

Stellantis lässt die Performance-Marke SRT (Street and Racing Technology) wieder aufleben – Jahre nachdem sie im Zuge der Fusion von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) mit der PSA-Gruppe eher stillschweigend aufgelöst wurde. Der neue Anlauf soll das sportliche Erbe der Vielmarken-Gruppe neu beleben und die Ingenieurkompetenz bündeln.
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SRT-Comeback unter Führung von Ram-CEO Tim Kuniskis
Verantwortlich für das Comeback ist Tim Kuniskis, derzeit CEO der Pick-up-Marke RAM. Er übernimmt die Leitung der neu gegründeten SRT-Abteilung, die künftig die Motorsportaktivitäten von Stellantis in Nordamerika betreuen wird. „Wir bringen die Band wieder zusammen“, sagt Kuniskis in einem neuen Video von Dodge – eine klare Ansage zur Rückkehr des ursprünglichen SRT-Geists.
Kern der Strategie ist es, die besten Antriebsstrang- und Fahrdynamik-Ingenieure aus den Marken Chrysler, Dodge, Jeep und Ram in einem dedizierten Team zu vereinen. Dieses SRT-Team wird auch die Direct-Connection-Abteilung von Dodge übernehmen und für die Motorsportprogramme in Nordamerika verantwortlich zeichnen.
Neue Performance-Offensive mit Track-Fokus und Hemi-Power
Stellantis will künftig wieder Fahrzeuge anbieten, „die die Grenzen von Leistung, Aerodynamik, Handling und Technologie verschieben“. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Rennstrecken-Performance – Präzision ist explizit Teil des Leistungsversprechens.
„Es ist an der Zeit, unsere Vergangenheit zu nutzen, um stärker und schneller in die Zukunft zu schreiten“, betont Kuniskis im Video. Im Rahmen der Ankündigung wurde auch bestätigt, dass er künftig als Leiter der amerikanischen Marken sowie der Marketing- und Einzelhandelsstrategie für Nordamerika agiert. Er berichtet direkt an Antonio Filosa, den neuen CEO von Stellantis.
Konkrete Modelle wurden bislang nicht angekündigt. Doch zusammen mit der für August geplanten Wiederaufnahme der Hemi-V8-Produktion deutet vieles auf eine Rückkehr der legendären Hellcat.
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