SRT-Comeback bei Stellantis: The HEMI-boys are back!

SRT ist zurück! Stellantis erweckt die Kultmarke für Performance-Modelle und Motorsport zu neuem Leben. Unter der Leitung von RAM-CEO Tim Kuniskis entsteht ein neues Team für Antriebsdynamik und Track-Performance. Kehren damit auch die Hellcat-Modelle zurück?

Stellantis lässt die Performance-Marke SRT (Street and Racing Technology) wieder aufleben – Jahre nachdem sie im Zuge der Fusion von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) mit der PSA-Gruppe eher stillschweigend aufgelöst wurde. Der neue Anlauf soll das sportliche Erbe der Vielmarken-Gruppe neu beleben und die Ingenieurkompetenz bündeln.

Jetzt lesen: Testbericht RAM 1500 Hurricane

ram-1500-2025-hurricane-heck

SRT-Comeback unter Führung von Ram-CEO Tim Kuniskis

Verantwortlich für das Comeback ist Tim Kuniskis, derzeit CEO der Pick-up-Marke RAM. Er übernimmt die Leitung der neu gegründeten SRT-Abteilung, die künftig die Motorsportaktivitäten von Stellantis in Nordamerika betreuen wird. „Wir bringen die Band wieder zusammen“, sagt Kuniskis in einem neuen Video von Dodge – eine klare Ansage zur Rückkehr des ursprünglichen SRT-Geists.

Kern der Strategie ist es, die besten Antriebsstrang- und Fahrdynamik-Ingenieure aus den Marken Chrysler, Dodge, Jeep und Ram in einem dedizierten Team zu vereinen. Dieses SRT-Team wird auch die Direct-Connection-Abteilung von Dodge übernehmen und für die Motorsportprogramme in Nordamerika verantwortlich zeichnen.

dodge-challenger-srt-hellcat-redeye-motor

Neue Performance-Offensive mit Track-Fokus und Hemi-Power

Stellantis will künftig wieder Fahrzeuge anbieten, „die die Grenzen von Leistung, Aerodynamik, Handling und Technologie verschieben“. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Rennstrecken-Performance – Präzision ist explizit Teil des Leistungsversprechens.

„Es ist an der Zeit, unsere Vergangenheit zu nutzen, um stärker und schneller in die Zukunft zu schreiten“, betont Kuniskis im Video. Im Rahmen der Ankündigung wurde auch bestätigt, dass er künftig als Leiter der amerikanischen Marken sowie der Marketing- und Einzelhandelsstrategie für Nordamerika agiert. Er berichtet direkt an Antonio Filosa, den neuen CEO von Stellantis.

Konkrete Modelle wurden bislang nicht angekündigt. Doch zusammen mit der für August geplanten Wiederaufnahme der Hemi-V8-Produktion deutet vieles auf eine Rückkehr der legendären Hellcat.

Artikel teilen

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
hyundai-ioniq-6-n-driving-experience-road-101

Hyundai Ioniq 6 N (2026): Neue Konkurrenz für BMW und Polestar

Zu Preisen ab 75.900 Euro ist ab sofort der Hyundai Ioniq 6 N bestellbar. Mit dem sportlich positionierten Topmodell der Limousinen-Baureihe erweitert die koreanische Marke ihr N-Portfolio um ein zweites vollelektrisches Hochleistungsfahrzeug nach dem Ioniq 5 N.

Mehr lesen
Hyundai Ioniq 6 N (2026): Neue Konkurrenz für BMW und Polestar
bmw-i3-neue-klasse-2026-titelbild-tv

BMW i3 Neue Klasse (2026): Der neue Maßstab in der Mittelklasse

Mit dem i3 bringt BMW die Neue Klasse erstmals als Limousine auf die Straße. Bis zu 900 Kilometer Reichweite und ein klares Design sollen zeigen, dass auch der elektrische 3er ein echter BMW bleibt. Wir konnten den i3 50 xDrive bereits live erleben.

Mehr lesen
BMW i3 Neue Klasse (2026): Der neue Maßstab in der Mittelklasse
A260486 large

Audi-Pläne: A2 e-tron debütiert im Herbst

Audi bringt den A2 zurück. Die elektrische Neuauflage des hocheffizienten Kleinwagens aus den 2000er-Jahren soll im Herbst ihr Debüt geben. Technische Basis des E-Tron-Modells könnte der in den kommenden Monaten deutlich geliftete VW ID.3 sein, was Preise im Bereich von 36.000 Euro vermuten lässt.

Mehr lesen
Audi-Pläne: A2 e-tron debütiert im Herbst