E-Auto-Neuzulassungen: Porsche vorne - aber es gibt einen Haken

SUV- und Sportwagenbauer Porsche hat eine hohe E-Auto-Quote in Deutschland. In absoluten Zahlen ist jedoch die Konzernmutter Volkswagen uneinholbar auf Platz eins. Tesla stürzt ins Bodenlose.

Porsche ist Deutschlands Elektro-Primus unter den Marken mit einem gemischten Antriebsangebot. Fast jeder zweite Neuwagen der Stuttgarter (47,9 Prozent) ist im ersten Halbjahr mit reinem E-Antrieb oder als Plug-in-Hybrid auf die Straße gekommen, wie aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht.

Berücksichtigt man ausschließlich rein elektrische Modelle, liegt Porsche mit einem Anteil von 28,8 Prozent ebenfalls in der Spitzengruppe. Lediglich die Kleinwagenmarke Mini hat mit 36,7 Prozent eine noch höhere BEV-Quote.

Diese Zahlen dürften für den Stuttgarter Autobauer dennoch nur ein schwacher Trost sein. Unterm Strich sanken die deutschen Neuzulassungen bei den Schwaben im ersten Halbjahr 2025 um 24,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut den aktuellen KBA-Zahlen schwächelt besonders die Baureihe Cayenne; der nurmehr rein elektrisch angebotene Macan bleibt ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.

Größter E-Auto-Anbieter nach Stückzahlen ist VW mit 76.066 Neuzulassungen, darunter 52.455 reine E-Mobile. Es folgen BMW mit 38.563 Einheiten (22.583 reine E-Autos) und Mercedes mit 36.007 Neuzulassungen (14.438 reine E-Autos). Insgesamt wurden im ersten Halbjahr in Deutschland 387.674 E-Autos und Plug-in-Hybride neu zugelassen, die Zahl der reinen E-Autos lag bei 248.726 Fahrzeugen.

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Weniger rosig sieht es derweil bei Tesla aus. Die Amerikaner, einst Marktführer bei Elektroautos, konnten von Januar bis einschließlich Juni 2025 lediglich 8.890 Fahrzeuge in Deutschland absetzen. Ein Minus von beachtlichen 46,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Text: tv, hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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