Skoda Felicia Fun Concept: Schön, aber nur digital

Der Felicia Fun kehrt als virtuelle Designstudie zurück, die Retro-Charme mit futuristischem Stil paart. Doch das spannende Auto wird nur eine Fingerübung bleiben.

Zu den wenigen Lifestyle-Ikonen in der langen Skoda-Historie zählt der 1997 eingeführte Kleinwagen-Pick-up Felicia Fun. Nun erlebt er zumindest virtuell eine Neuauflage: Der französische Skoda-Designer Julien Petitseigneur hat im Rahmen der Serie „Icons Get a Makeover“ eine digitale Neuinterpretation entworfen, die Elemente des Fun mit Skodas aktueller Designsprache Modern Solid kombiniert.

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Ein Skoda für Australien

Die Reminiszenz ans Original erschöpft sich im charakteristischen Gelbton und der offenen Ladefläche – ansonsten orientiert sich das Konzept stärker am in Australien beliebten Ute-Stil. Kraftvolle Proportionen, markante Leuchteinheiten und klare Linien knüpfen zudem an die mit dem Vision 7S eingeführte Designsprache an, die auch jüngsten Skoda-Neuheiten Elroq und Enyaq prägt. Im Interieur setzt die Studie auf ein vollständig digitales Armaturenbrett und ein minimalistisches, weitgehend tastenfreies Cockpit.

Aussagen zu einem möglichen Antrieb fehlen ebenso wie konkrete Serienpläne. Die virtuelle Fingerübung dürfte also eine rein digitale Designstudie bleiben.

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Das war der Felicia bis 2001

Ein Rückblick: Der Felicia (1994–2001) war das erste Skoda-Modell nach der Übernahme durch VW und wurde ab 1995 auch als Pick-up angeboten. Die davon abgeleitete Fun-Variante folgte 1997. Sie fiel durch die konsequente Gelb-Lackierung sowie eine klappbare Rückwand auf, die Platz für eine zweite Sitzreihe außerhalb der Kabine bot. Rund 4.000 Exemplare wurden gebaut. Heute sind gut erhaltene Exemplare gesuchte und nicht gerade günstige Raritäten. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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