Citroën ë-C3 jetzt ab 23.300 Euro bestellbar

Der neue Citroën ë-C3 auf einen Blick:
- Günstiges Stromer-SUV ab 23.300 Euro
- Bis zu 300 km WLTP-Reichweite
- 44-kWh-LFP-Batterie lässt sich mit 100 kW DC laden
- Schnell laden: 20-80% in 30 Minuten
- Fünf Sitzplätze, 310 l Kofferraum
- Weitere (günstigeres) ë-C3-Variante kommt 2025 in den Handel
Aktualisiert am 01.02.2024
Citroën ë-C3 ist jetzt bestellbar
Citroën hat die Bestellbücher für den neuen ë-C3 geöffnet. Das Preisbrecher-SUV im B-Segment ist ab sofort zu einem Einstiegspreis von 23.300 Euro erhältlich und soll nicht nur einen unvergleichbaren Fahrkomfort in dieser Fahrzeugklasse bieten, sondern gleichermaßen bis zu 300 km WLTP-Reichweite. Der Stromer wird für Europa im slowakischen Stellantis-Werk in Trnava produziert (Stromverbrauch kombiniert: 16,4 kWh/100 km; CO₂-Emission kombiniert: 0 g/km; Elektrische Reichweite kombiniert 300 km)².
Mit dem ë-C3 wollen die Franzosen ein neues Kapitel in der europäischen Automobilherstellung aufschlagen. Die Herausforderung bestand für Citroën klar darin, ein vollelektrisches Automobil für alle zugänglich zu machen. Der 84 kW/113 PS starke Citroën ë-C3 richtet sich laut Hersteller vor allem an Kunden, die die Vorteile einer lokal emissionsfreien Mobilität im Alltag zu einem fairen und bezahlbaren Preis nutzen möchten. Neben der Basisvariante ist ab 27.800 Euro auch noch der Citroën ë-C3 Max erhältlich, der die Grundausstattung zum Beispiel um ein vollwertiges Infotainment-Navigationssystem erweitert. Citroën gibt an, die ersten Auslieferungen sollen im Frühsommer starten. 2025 folgt dann eine noch günstigere Variante mit rund 200 Kilometer Reichweite, die voraussichtlich bei 19.990 Euro starten soll.
Ursprünglicher Artikel vom am 22.10.2023
Der Citroën ë-C3 soll zum "Volks-Stromer" werden
Der Tisch für die E-Mobilität ist gedeckt. Immer neue E-Modelle kommen auf den Markt, die Batterien werden kompakter, leichter und leistungsstärker, die Ladeinfrastruktur wächst kontinuierlich. Und trotzdem hält sich der Appetit auf die Stromer in Grenzen. Im September verbuchten die vollelektrischen Modelle in Deutschland einen Rückgang um 29 Prozent zum Vorjahresmonat. Fast möchte man sagen: selbst schuld. Schließlich ist so ein derart angerichtetes Menü bislang nur etwas für Besserverdiener. Der durchschnittliche Preis für E-Mobile liegt in Europa derzeit bei rund 48.000 Euro.
Höchste Zeit für erschwingliche Volks-Stromer. Doch bis auf den eher schlicht gestrickten Dacia Spring (ab 22.750 Euro) sind diese noch in weiter Ferne. Eine Situation, wie gemalt für den neuen Citroen e-C3. Ab Frühjahr 2024 will die französische Marke aus der Stellantis-Familie ihren vollelektrischen Kleinwagen zu Preisen ab 23.300 Euro anbieten – der e-C3 wird somit günstiger als viele vergleichbare Verbrenner. Eine Kampfansage, vor allem an den VW-Konzern, der zuletzt unter anderem den e-up! endgültig in Rente schickte.
Traditionell dem „etwas anderem“ verpflichtet
Für den Start in die Elektro-Welt hat Citroen seinen Quotenbringer (europaweit rund 30 Prozent Verkaufsanteil) komplett umgekrempelt. Aus dem klassischen Kleinwagen wird ein kompaktes stämmiges Mini-SUV mit ultrakurzen Überhängen und drei Zentimeter höherer Bodenfreiheit als bisher. Im Stil vielleicht vergleichbar mit dem VW T-Cross. Die Linien zeigen viele Stilelemente der Citroen-Studie Oli von 2022. So die bullige Front, die erstmals das neue Marken-Logo trägt und mit dem waagerechten, schwarzen Balken sowie der neuen LED-Lichtsignatur erstmals das künftige Gesicht aller neuen Citroen-Modelle in die Serie trägt.
Traditionell dem „etwas anderem“ verpflichtet, verteilen die Franzosen an Frontschürze und C-Säule austauschbare farbliche Sticker. Jeder Käufer bekommt drei Sätze Color Clips gratis. Die wird er auch brauchen, so leicht, wie die Farbstreifen (von jedem) abnehmbar sind. Der optische Kniff mit dem andersfarbigen Dach ist in dieser Klasse hingegen fast schon ein alter Hut, im e-C3 gibt es das Two-Tone-Roof außer in der Basis serienmäßig.
Trotz Crossover-Format weiterhin citytauglich
Obwohl der gallische Stromer deutlich stattlicher und erwachsener als sein Vorgänger wirkt, wächst er in der in der Länge lediglich um knapp zwei Zentimeter auf citytaugliche 4,01 Meter. Dafür legt er in der Höhe deutlich um zehn Zentimeter auf 1,57 Meter zu, was im Innenraum drei Zentimeter mehr Luft über dem Scheitel der vorderen Passagiere bedeutet - obwohl diese nun bereits drei Zentimeter höher sitzen. Die Architektur der neuen Smart-Car-Plattform sorgt für ein überraschend luftiges Raumgefühl, selbst hinten sitzen Kumpels bis 1,80 Meter ordentlich, laut Citroen bietet keiner in der Klasse mehr Kniefreiheit. Im Kofferraum ist Platz für 310 Liter Gepäck – zehn mehr als bisher.
Am Armaturenbrett entdecken wir erneut Details, die es vom Concept Oli in die Serie schaffen. Das waagerecht angeordnete Layout zieht das Cockpit optisch in die Breite, in der Mitte sitzt ein optionales 10,25 Zoll Display (Serie ab Ausstattung Max), das 3D Navigation sowie Apple CarPlay und Android Auto beherrscht. Statt eines Instrumenten-Clusters bekommt der Fahrer Informationen zur Geschwindigkeit, Reichweite usw. auf ein schwarzes Band hinter dem Lenkrad projiziert. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Head-up Display.
Alles dran, alles drin - aber natürlich auch viel Hartplastik
Na klar klopfen die Finger - hier und da - auf Hartplastik. Anders wäre der Preis auch nicht darstellbar. Das Gefühl in einer Budget-Dose zu sitzen, umschifft Citroen geschickt mit abgepolsterten Flächen am Armaturenbrett oder auch Farbtupfern an den Türen. Kein Vergleich auf jeden Fall zum Dacia Spring, wo der sichtbare Sparzwang vielen die Lust auf dieses Auto nimmt.
Für den e-C3 wird es zwei Ausstattungslinien geben: You und Max. Die Einstiegsversion hat viele Assistenten serienmäßig und eine ziemlich komplette Ausstattung mit LED-Scheinwerfern vorne, Parksensoren hinten, Klimaanlage oder elektrischen Außenspiegeln. Beim „Max“ kommen 17-Aluräder, LED-Heckleuchten, Klimaautomatik oder eben auch das zweifarbige Dach dazu. Das E-Mobil lässt sich in fünf Farben einkleiden - weiß, grau, schwarz, rot und blau, wobei der pastellfarbene Blauton „Monte-Carlo“ bereits auf dem Blech der Ur-Ente glänzte. Ganz ohne Nostalgie geht´s bei Citroen eben doch nicht.
Serienmäßig sind die aufwendig gepolsterten Sitze - eine Mitgift aus den größeren Modellen C4 und C5 Aircross. Auch das Advanced Comfort Fahrwerk ist immer an Bord, eine Art Erbe der legendären Hydropneumatik, bei dem ölgelagerte Federn in den Dämpfern ein abruptes Anschlagen sowie ein Nachfedern verhindern.
Annehmbare Fahrleistungen - kommt auch noch mal als Verbrenner
Nicht ganz überraschend kommt die Nachricht, dass Citroen den C3 im slowakischen Werk Trnava auch mit Verbrennern bauen wird. Ausschließlich kleine Benziner, wahrscheinlich teilelektrifiziert. Genaues weiß man noch nicht. Der Fokus liegt allerdings eindeutig auf dem E-Antrieb, der bei uns einen Verkaufsanteil von deutlich über 60 Prozent erreichen soll. Auf der Visitenkarte des e-C3 stehen 83 kW/113 PS, eine Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in rund elf Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Die elektrische Reichweite geben die Franzosen mit alltagstauglichen 300 Kilometern nach WLTP an.
Den 44 kWh-Akku des aktuellen Modells liefert SVolt, eine Tochter des chinesischen Herstellers Great Wall. Der E-Motor, der die Vorderräder antreibt, kommt aus einem Joint-Venture von Stellantis und Nidec. Am DC-Schnelllader soll sich der Akku (Lithium-Eisenphosphat) mit maximal 100 kW in 26 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufladen lassen, am AC-Lader mit 7 kW dauert es 4:10 Stunden, an der 11 kW-Wallbox 2:50 Stunden. (Text: th/sp-x | Bilder: Hersteller)
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