Porsche steigt bei Bugatti Rimac aus

Die Porsche AG steigt aus dem Hypercar-Joint-Venture Bugatti Rimac aus. Wie der Sportwagenbauer mitteilte, werden die Anteile sowohl an dem Gemeinschaftsunternehmen als auch an der Rimac Group an ein von HOF Capital geführtes Investorenkonsortium veräußert. Der Abschluss der Transaktion wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet, vorbehaltlich der üblichen regulatorischen Freigaben.
Porsche hatte das Joint Venture 2021 gemeinsam mit Rimac gegründet und zuletzt 45 Prozent an Bugatti Rimac sowie 20,6 Prozent an der Rimac Group gehalten. Das Engagement diente vor allem dem strategischen Ziel, Zugang zu Hochleistungs-Elektrotechnik für elektrisch angetriebene Hypercars zu erlangen, da Rimac in diesem Bereich als einer der technologischen Vorreiter gilt. Zugleich sollte die Traditionsmarke Bugatti in ein eigenständiges, stärker auf Elektrifizierung ausgerichtetes Umfeld außerhalb des Volkswagen-Konzerns überführt werden.
Künftig will die Rimac Group die Kontrolle über Bugatti Rimac übernehmen. Porsche konzentriert sich mehr auf das eigene Kerngeschäft, wo mit dem teilweise revidierten Umstieg auf E-Mobilität reichlich Aufgaben zu bewältigen sind. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
Alle Artikel
Alle ansehen
Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?
Nach dem riesigen Erfolg des Renault 5 greifen die Franzosen weiter tief in die Historien-Trickkiste. Mit dem Renault 8 Gordini Concept testet die Marke die Reaktionen des Publikums. Hat die legendäre Motorsport-Marke Gordini in der elektrischen Neuzeit eine Chance auf eine Serien-Rückkehr?

Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS
Der britische Edelhersteller Bentley schlägt das nächste Kapitel seiner langen Firmengeschichte auf und präsentiert mit dem Bentley Torcal das erste reine Elektroauto der Marke. Technisch eigentlich ein Porsche Cayenne will der Brite völlig eigenständige Pfade beschreiten. Ab 200.000 Euro.

Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis
Nach der Rückkehr des elektrischen Renault Twingo präsentiert Nissan das passende Schwestermodell: den neuen Nissan Pixo. Die Neuauflage zeigt sich als moderner City-Stromer, der preislich knapp unter der 20.000-Euro-Marke bleibt.