Porsche steigt bei Bugatti Rimac aus

Die Porsche AG steigt aus dem Hypercar-Joint-Venture Bugatti Rimac aus. Wie der Sportwagenbauer mitteilte, werden die Anteile sowohl an dem Gemeinschaftsunternehmen als auch an der Rimac Group an ein von HOF Capital geführtes Investorenkonsortium veräußert. Der Abschluss der Transaktion wird im Laufe des Jahres 2026 erwartet, vorbehaltlich der üblichen regulatorischen Freigaben.
Porsche hatte das Joint Venture 2021 gemeinsam mit Rimac gegründet und zuletzt 45 Prozent an Bugatti Rimac sowie 20,6 Prozent an der Rimac Group gehalten. Das Engagement diente vor allem dem strategischen Ziel, Zugang zu Hochleistungs-Elektrotechnik für elektrisch angetriebene Hypercars zu erlangen, da Rimac in diesem Bereich als einer der technologischen Vorreiter gilt. Zugleich sollte die Traditionsmarke Bugatti in ein eigenständiges, stärker auf Elektrifizierung ausgerichtetes Umfeld außerhalb des Volkswagen-Konzerns überführt werden.
Künftig will die Rimac Group die Kontrolle über Bugatti Rimac übernehmen. Porsche konzentriert sich mehr auf das eigene Kerngeschäft, wo mit dem teilweise revidierten Umstieg auf E-Mobilität reichlich Aufgaben zu bewältigen sind. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
Alle Artikel
Alle ansehen
Wiener Elektro Tage 2026: Neuheiten-Feuerwerk am Rathausplatz
Mit über 60 ausgestellten Fahrzeugen von mehr als 20 Herstellern sowie weiteren Themen rund um die Elektromobilität bot die sechste Auflage der Wiener Elektro Tage tausenden Besuchern spannende Einblicke in die Welt der nachhaltigen Fortbewegung – darunter auch zahlreiche Österreich-Premieren.

VW Multivan und California: Schönheits-OP für den Bulli
VW hat Multivan und California zur Beautykur geschickt. Sie erhalten eine neue Frontpartie, neue Farben, neue Räder und ein moderneres Cockpit mit 12,9-Zoll-Screen. Spannend: Bei den Motoren gibt es keine Neuerungen. Der Multivan startet bei 57.465 Euro, der California bei 66.087 Euro.

Neuer Audi Q7 startet als Diesel-SUV mit bis zu sieben Sitzen
Audi legt den Q7 neu auf. Die dritte Generation des großen SUV kommt ab September 2026 zu den Händlern, ist ab Juni bestellbar und startet in Deutschland bei 87.900 Euro.