Neuer Land Rover Defender "Octa" zeigt sich als Erlkönig

Was für Mercedes der G 63 AMG, wird für Land Rover zukünftig der Defender "Octa". Aktuell durchläuft das SUV intensive Tests, unter anderem auf der Nürburgring Nordschleife. Unter der Haube steckt ein BMW V8. Wer einen haben will, sollte schnell sein - der Performance-Defender wird limitiert.

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In einer Hochleistungsversion mit V8-Turbomotor und Aktivfahrwerk ist künftig der Geländewagen Land Rover Defender zu haben (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)². Das Sondermodell „Octa“ soll im Laufe des Jahres starten und über ein „6D Dynamics“-Fahrwerk mit hydraulisch gesteuerten Dämpfern verfügen, das Nick- und Wankbewegungen der Karosserie ausgleicht. Das Fahrzeug könnte weltweit auf 1948 Stück limitiert sein - dem Geburtsjahr des ursprünglichen Land Rover. Aktuell wird ein weit fortgeschrittener Prototyp auf der Nürburgring Nordschleife getestet. Auffällige Alleinstellungsmerkmale des Octa-Erlkönig sind neben den weit ausgestellten Radhäusern und mehr Bodenfreiheit auch eine neugestaltete vierflutige Abgasanlage.

Jetzt lesen: Fahrbericht Land Rover Defender D300 SE

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Mit freundlicher Unterstützung von BMW

Als Antrieb kommt ein von BMW zugelieferter V8-TwinTurbo mit einem Hubraum von 4,4 Litern zum Einsatz. Leistungsdaten nennt bislang Land Rover nicht, man darf aber von mindestens 615 PS ausgehen. Kommt gar das BMW S63-M-Triebwerk aus dem neuen Range Rover Sport SV (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 270 g/km; CO2-Klasse: G)² zum Einsatz, sind sogar bis zu 635 PS möglich. Zum Stoppen verwendet der Octa zudem eine Hochleileistungsbremse von Brembo. Erkennungsmerkmal des neuen Top-Allradlers ist ein Octa-Logo – ein stilisierter Diamant in einem Kreis – auf der Karosserie. Preise für die limitierte Edition nennt der Hersteller nicht, sie dürften aber deutlich über jenen des bisherigen Top-Modells liegen, die bei 142.000 Euro starten. Wer Interesse an dem limitierten Boliden hat, sollte sich, laut Hersteller, zeitnah an seinen lokalen Land Rover Händler wenden. (Text: tv, mh/sp-x | Bilder: Automedia)

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