Neuer Audi Q7 (2026): Nicht mehr die größte Kuh im Stall

Audi legt den Q7 noch im Juni in dritter Generation neu auf. Das stattliche SUV sortiert sich künftig unterhalb des für Ende des Jahres erwarteten Audi Q9 ein, der mit dem Ende des A8 vorerst die Rolle des Flaggschiffs bei den Ingolstädtern übernehmen wird. Beide Straßenkreuzer basieren auf der gleichen Premium Platform Combustion, kurz PPC, die auch dem neuen Audi A5 und Audi A6 als Grundlage dient.
Für den Antrieb dürften in Deutschland und Europa vor allem mildhybridisierte Diesel- und Benzinmotoren mit zum Einsatz kommen. Auch ein Plug-in-Hybrid für Dienstwagenberechtigte dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Darüber hinaus ist ein reines Elektromodell mit ähnlichem Zuschnitt zu erwarten, das allerdings auf der Premium Platform Electric, kurz PPE, basieren dürfte.
Erstes Q7-Teaserfoto zeigt zwei interessante Details
Während technische und optische Details zum neuen Audi Q7 bislang noch Mangelware sind, zeigt das erste Teaserfoto immerhin, dass Audi an klassischen Bügelgriffen zum Öffnen der Türen festhält. Auch das alte S-Line-Logo feiert an gewohnter Stelle seine Renaissance.
Der aktuelle Q7 wird bereits seit 2015 gebaut, 2024 erhielt das Fünf-Meter-Modell sein letztes Facelift. Grundlegend wird die Q7-Baureihe bereits seit 2006 angeboten und hat im Laufe ihrer 20-jährigen Geschichte auch technische Superlative wie den V12 TDI im Serieneinsatz hervorgebracht. Die erste Generation gilt heute unter Audi-Liebhabern, besonders in gepflegtem Zustand, weiterhin als zuverlässiger Familienwagen - nicht zuletzt wegen ihrer Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen.
Die kommende dritte Generation dürfte besonders für den nordamerikanischen Markt interessant bleiben, wo Verbrenner weiterhin stark nachgefragt werden. Die Markteinführung des neuen Q7 dürfte noch im laufenden Jahr erfolgen, zu Preisen ab knapp 90.000 Euro. (Text: tv, hh/sp-x | Bilder: Hersteller, AutoTracer.ca)
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