Erste Infos: Mercedes baut S-Klasse-Familie aus – Eine noble Familie

Nun soll um das Flaggschiff S-Klasse eine ganze Familie entstehen um die Idee des grenzenlosem Luxus wieder auferstehen zu lassen. Stolze sechs Mitglieder soll die S-Klasse Familie in Zukunft umfassen, von denen drei bereits auf dem Markt sind: Die S-Klasse Limousine mit kurzem und langem Radstand werden jeweils als eigene Modelle gezählt, hinzu kommt das soeben präsentierte S-Klasse Coupé.
Cabrio
Drei weitere Varianten der S-Klasse sind laut Bloomberg bereits konkret geplant um sich im Superluxus-Segment wieder gegen Rolls-Royce und Bentley zu behaupten. Um der Klientel eines Phantom Drophead Coupé oder Continental GTC eine Alternative anzubieten wird daher wohl schon im kommenden Jahr ein auf dem Coupé basierendes S-Klasse Cabrio nachgereicht. Doch das wird nur eine Fingerübung sein und sowohl produktionsseitig als auch in Sachen Endkundenpreis die günstigste der kommenden S-Klasse Ausbaustufen sein.
Maybach
Für zwei weitere Varianten schickt Mercedes die Limousine erneut auf die Streckbank. Zum einen ist eine nochmals etwa 40 Zentimeter längere und damit fünfeinhalb Meter messende Extralang-Version in Vorbereitung. Sie wird wieder den Namen Maybach tragen und direkt gegen Rolls-Royce Phantom und Bentley Mulsane positioniert. Der erste öffentliche Auftritt des Mercedes-Benz S-Klasse Maybach wird für die Los Angeles Motorshow im November erwartet.
Hightech und Luxus
Vor allem in Sachen Hightech dürfte Mercedes seinen beiden britischen Widersachern das Leben schwer machen können. Zwar rüsten deren Mutterkonzerne BMW und VW ihre Nobelkarossen weiter auf, doch bringt Daimler mit der S-Klasse die modernere Basis ins Spiel, inklusive einer Armada an Assistenzsystemen.
Doch auch wer standesgemäß hinter dem Chauffeur Platz nimmt, hat Grund zur Freude: Schon die normale S-Klasse bietet in der Langversion reichlich Platz und einen Liegesitz mit Hot-Stone-Massagefunktion, der auch lange Strecken mit Erste-Klasse-Komfort kaschieren soll. Noch mehr Freiraum, noch mehr Luxus und noch edlere Materialien sollen den neuesten Maybach endlich zu einem Gefährt der Extraklasse werden lassen, nicht zuletzt mit Individualisierungsmöglichkeiten und Veredelungen aller erdenklicher Art.
Pullmann
Neben Maybach ist auch Pullman ein Name mit großer Tradition beim Daimler: Bereits 1964 baute Mercedes auf Basis des W 100 einen Pullman, die zweite Generation folgte 1995 auf der W-140-Plattform und auch die beiden letzten S-Klassen gab es in XXL-Ausführung.
Der kommende Mercedes-Benz S600 Maybach Pullman wird weit über sechs Meter lang und ersten Gerüchten zufolge über 400.000 Euro kosten. Immerhin findet sich dafür unter der Haube der sechs Liter große Zwölfzylinder, der im normalen S 600 bereits 530 PS bereit stelltund im Top-Modell sicher auch mehr leisten kann.
Wie seine Vorbilder gleichen Namens wird auch der neueste Pullman sechs Türen haben und auf drei Sitzreihen jeweils zwei Personen Platz bieten. Die vier Fondplätze sind vis-à-vis angeordnet und durch eine Scheibe vom Chauffeur abtrennbar.
Auf Wunsch wird es natürlich auch den Sechstürer in einer speziellen Hochsicherheitsvariante mit Stahlplatten in den Türen, Panzerglas, eigener Sauerstoffversorgung und Gegensprechanlage zur Außenwelt geben, allerdings hat dieser Schutz auch seinen Preis. Spekulationen gehen davon aus, dass der Luxus-Panzer durchaus bis zu eine Million Euro kösten könnte. Auch wenn sich die Pullman-Stückzahlen in Grenzen halten werden: Für Mercedes-Benz ist die Wiederbesiedelung des Superluxus-Planeten äußerst wichtig. Dieses Segment ist in der Welt der Schwerreichen eines mit großem Wachstum, das der Erfinder des Automobils und Hersteller der “Besten Autos der Welt” nicht der Konkurrenz überlassen kann. Jedes einzelne der Luxusgefährte hat eine sehr hohe Gewinnmarge und unterstreicht - wenn es auf der Straße gesehen wird - den Status der Marke.
Im Gegensatz zur Konkurrenz versucht Daimler jedoch vom Kompaktauto bis in das Superluxus-Segment alles unter einer Marke anzubieten. Dem Mercedes-Benz Fahrer, der eine A-Klasse sein Eigen nennt wird es wohl gefallen.
Ob das für den Maybach-Chauffierten ebenso gilt bleibt abzuwarten.
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