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Renault Van

Modellvarianten und Facelifts

Der Van Renault Espace gehört zu den beliebtesten Modellen seiner Klasse und wird bereits seit 1984 produziert. Sogar die nunmehr vierte Version des großräumigen Franzosen hat bereits ihr drittes Facelift erfahren und steht aktuell als Phase IV bei den Händlern. Als Gebrauchtwagen ist der Renault Espace vor allem wegen seines hohen Sicherheitsstandards beliebt. Die fünftürige Großraumlimousine verfügt über insgesamt sieben Sitze, von denen fünf jeweils einzeln herausnehmbar sind. Das Kofferraumvolumen misst rund drei Kubikmeter. Somit eignet sich der Renault Espace für jeden, der entweder viele Personen transportieren möchte oder viel Stauraum benötigt. Der Renault Van Espace wurde ursprünglich zusammen mit dem französischen Autohersteller Matra entwickelt. Bis zur dritten Generation wurde er in Romorantin-Lanthenay und infolge im hauseigenen Werk in Sandouville gebaut.

Der erste Espace, der zwischen 1984 und 1990 gebaut wurde, war auch unter der internen Bezeichnung J11 bekannt und besaß noch eine typische Kastenform. 1988 gab es das erste Facelift mit einem verlängerten Heck und einem optionalen Allradantrieb. Erst der Espace II, auch J63 genannt, der 1991 auf den Markt kam und bis 1996 gebaut wurde, erhielt etwas rundlichere Formen. Darüber hinaus kamen erste Motoren mit deutlich mehr Leistung hinzu. Typ JE, der eigentliche Espace III, wurde zwischen 1996 und 2002 gebaut und war von Grund auf neu konzipiert. Renaults aktuelle Vierzylindermotoren wurden quer verbaut, um trotz der kurzen Motorhaube Platz im Innenraum zu sparen. Auf der IAA 1997 wurde erstmals auch der 27 Zentimeter längere Grand Espace vorgestellt. Er erhielt als erster Van vier Euro NCAP Sterne im Crashtest. Mehr Platz wurde im Grand Espace vor allem im Innenraum hinzugewonnen. Die Außenmaße vergrößerten sich nur geringfügig. Ein Facelift im Sommer 2000 frischte die Gesamterscheinung des Espace deutlich auf. Dafür sorgte vor allem die Front mit den neuen Klarglasscheinwerfern. Seit 2002 ist der aktuelle Espace IV auf dem Markt, der intern als Typ JK geführt wird. Mit fünf Sternen im NCAP-Crashstest gilt er in Puncto Sicherheit als Referenz unter den Vans. Die vierte Modellgeneration war gleich zu Beginn auch als Grand Espace erhältlich und verfügte über eine umfangreiche Standardausstattung, zu der eine Klimaanlage, eine automatische Parkbremse, Nebelscheinwerfer und elektrische Fensterheber gehörten. Das erste Facelift der vierten Generation kam 2006 und brachte die Sondereditionen Tech Run, Navitech, Edition PGA und Edition 25th mit sich. Zudem wurden sämtliche Leuchten des Vans überarbeitet. Im zweiten Facelift 2010 erhielt der Espace LED-Tagfahrlicht-Leisten, zusätzlich zum seit 2006 erhältlichen optionalen Xenon- und Kurvenlicht. 2012 wurde er optisch weiter verjüngt, indem seine Front umgestaltet wurde. Neben überarbeiteten Stoßfängern ziert nunmehr ein vergrößertes Renault-Logo den Van.

Motorenpalette und Ausstattungslinien

Die Motorenpalette des Renault Espace umfasst verschiedenste Benzin- und Dieselmotoren. Der aktuelle Espace ist mit drei Ottomotoren und drei Dieselaggregaten erhältlich. Das Spitzenmodell bildet ein 3,5-Liter Sechszylinder Ottomotor, der bis 2012 im Programm war. Der gleiche Motor wurde auch im Roadster Nissan 350Z verbaut. Daneben gibt es einen 3,0-Liter Diesel und einen sparsamen 1,9-Liter Benzinmotor mit 85 KW. Als Ausstattungslinien gibt es bei Renault die Bezeichnungen Authentique, Expression, Privilege und Initiale sowie seit 2010 Celsium und Alcantara.