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Rennerfolge machen die Sportwagen von Abarth in den 1950er Jahren bekannt

In den 1930er Jahren gehörte der Österreicher Karl Abarth zu den Legenden im Motorradsport. Gut 20 Jahre später nutzte Abarth seine Erfahrungen, um in Italien mit dem Bau von kompakten Sportwagen mit kleinem Hubraum zu beginnen, um als Konstrukteur und Tuner an seine sportlichen Erfolge anzuknüpfen. Abarths Konzept erwies sich als tragfähig, zumal italienische Autobauer wie Alfa Romeo oder Lancia und der Traditionshersteller Fiat sowie Simca in Frankreich aufmerksam wurden. Sie lieferten einerseits technische Komponenten, auf deren Grundlage Abarth eigene Modelle realisierte. Andererseits kooperierten die Hersteller mit Abarth bei der Umwandlung von Serienautos zu sportlichen Varianten, die für den Renneinsatz konzipiert waren und zugleich den Ruf Abarths als Tuner begründeten.

Der Sportwagenhersteller Abarth wird zum Haustuner von Fiat

Nach dem Rückzug des Firmengründers aus dem Tagesgeschäft sicherte sich der Fiat-Konzern Anfang der 1970er Jahre die Rechte an Abarth und führte die Firma als Haustuner für seine unterschiedlichen Marken weiter. Die Abarth-Versionen stellten traditionell die leistungsstärksten Modelle des italienischen Produzenten dar. Außerdem nutzte Fiat den Namen Abarth zur Bezeichnung von Serienmodellen mit besonderen optischen Ausstattungsmerkmalen sowie für Rallyefahrzeuge. Zu den bekanntesten Modellen der neueren Zeit gehört der Abarth 500 auf Basis des Retrobaureihe Fiat 500.

Historische Coupés, Cabriolets und Kleinwagen von Abarth

Neben Rennwagen für den Profieinsatz konstruierte Abarth Sportwagen mit Straßenzulassung wie die Coupés Abarth 204, Monomille, Scorpione oder den futuristischen 2-Sitzer Abarth 1500, der ein Einzelstück blieb. Da auch die anderen Abarth-Coupés nur in geringer Auflage produziert wurden, sind die frühen Zweisitzer der Marke als Classic Cars bei Fans italienischer Sportwagen gesuchte Sammlerobjekte. Ähnliches gilt für die auf einem französischen 2-Sitzer basierenden Abarth Simca. Auf den Rennstrecken war der Tuner und Konstrukteur vor allem mit Kleinwagen vertreten, die von den Modellen Fiat 500, Fiat 600 oder Fiat 750 und 850 abgeleitet waren. Auch der Kleinwagen Autobianchi A112 oder das Lancia Kappa Coupé gab zeitweise es in einer Abarth-Version.

Seit dem Jahr 2007 ist Abarth wieder als eigene Marke präsent

Nachdem der italienische Fiat-Konzern das Prestige der Marke Abarth bei seinen Serienmodellen Fiat Uno, Fiat Bravo oder Fiat Stilo als bloße Ausstattungslinie mit sportlichen Features genutzt hatte, etablierten die Italiener im Jahr 2007 Abarth als Marke neu. Der Hintergrund: Mit dem Retromodell Fiat 500 war eine Baureihe auf dem Markt, mit der Fiat nahtlos an die Tradition der getunten Modelle der frühen Jahre anknüpfen konnte. Im Unterschied zu den 1960er Jahren trugen die Sportversionen nun jedoch den Namen Abarth als eigene Markenbezeichnung. Kennzeichen war das rot-gelbe Abarth-Logo mit einem stilisierten Skorpion und dem Firmenschriftzug.

Den Abarth 500 gibt es als Limousine und Kleinwagen-Cabrio

Den Neuanfang von Abarth markierte die Markteinführung des Retromodells Fiat 500, den der Hersteller mit optischen und technischen Veränderungen ab dem Baujahr 2007 unter dem Namen Abarth 500 auslieferte. Ein Jahr darauf folgte die sportliche Variante des Kleinwagen-Cabrios, das als Abarth 500C auf den Markt kam. Ergänzt wurde die Produktpalette durch die Abarth Punto und Grande Punto, die es wie den Retro-Fiat in unterschiedlichen Motorisierungen gab."