Komforttuning

Neuwagen-Käufer kommen heutzutage in den Genuss zahlreicher Komfort-Funktionen - von der Zentralverriegelung bis zur [Sitzheizung]. Doch auch Besitzer älterer Fahrzeuge müssen nicht darben: Komfort-Tuning heißt das Stichwort. Dabei sind der Phantasie prinzipiell keine Grenzen gesetzt.

Audiotuning

Nicht nur Tuning-Fans tauschen das serienmäßige Autoradio gerne gegen ein anspruchsvolles Soundsystem – wer zuhause auf ein hochwertiges Klangerlebnis Wert legt, wird es auch auf langen Autofahrten nicht missen wollen. Aus den 80er Jahren kennen viele noch die mit Lautsprecherboxen vollgestopfte Heckablage. Das ist längst überholt: Moderne HiFi-Anlagen haben mit den alten Systemen nicht mehr viel gemeinsam. Früher krachend und übersteuert von hinten beschallt, kann der Autofahrer heute ein gehobenes Klangambiente von allen Seiten genießen mit Hochtönern, Mitteltönern, Kickbässen, Subwoofer und Verstärker. Wenn das Ganze auch noch über ein Head-Up-Display und/oder kleine Tasten am Lenkrad gesteuert wird, ein Navigationssystem mit Internetanschluss und Freisprechanlage integriert ist, haben Sie das derzeitige Optimum an Multimedia-Komfort erreicht.

Klimaanlage und Standheizung

Eine Klimaanlage ist das wohl "coolste" Extra zum Autofahren im Sommer. Bei richtiger Handhabung sorgt sie bei jeder Wetterlage für einen optimal temperierten Innenraum und den nötigen Durchblick im Handumdrehen. Das ist auch gut für die Unfallstatistik: Bei "wandelnden Brutkästen" mit Temperaturen über 30 Grad in der Fahrgastzelle steigt das Unfallrisiko um bis zu 30 Prozent. Die Nachrüstung einer Klimaanlage bzw. Air Condition (AC) dauert etwa acht bis zehn Stunden und kostet rund 1.500 Euro - an sich ein gut investiertes Geld, denn damit steigt auch der Widerverkaufswert des Fahrzeugs beträchtlich. Die Standheizung ist hingegen das Gegenstück zur Klimaanlage: Nie mehr frieren und Scheibenkratzen im Winter: Das komplett eigenständige Heizsystem wärmt das Auto per Zeitschaltuhr schon vor Fahrbeginn vor oder hält die Wärme bei längerem Stehen mit ausgeschalteten Motor. Die Nachrüstung ist für jedes Fahrzeug möglich und ab etwa 700 Euro erhältlich.

Zubehör nachrüsten

Nachrüsten muss aber nicht unbedingt etwas mit Komfort zu tun haben. Auch die einfache Anhängerkupplung, ein Dach- oder Fahrradträger lassen sich nachträglich montieren. Ebenso diverse Sicherheitsausstattungen wie Airbags oder ABS, sowie die Alarmanlage für die Sicherheit des Autos selbst, können Autofahrer nachträglich ordern. Eine Videokonsole, einen Fernseher oder gar ein Kühlschrank sind hingegen eher selten nachgerüstete Luxusgüter, aber dennoch prinzipiell für jeden machbar.

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