(Update) VW T7 Transporter ab 2024 - aller guten Dinge sind drei

Aktualisiert am 13.12.2023
Vorverkauf startet ab dem 14. Dezember
Schneller als gedacht beginnt Volkswagen nun mit dem Vorverkauf des neuen T7 Transporter. Bereits ab dem 14. Dezember 2023 steht der Konfigurator bereit und die Bestellbücher werden geöffnet. Preislich startet der Nachfolger des T6.1 wie vermutet ab rund 43.800 Euro. Damit ist er knapp 1.500 Euro teurer als die Basis-Variante des technisch eng verwandten Ford Transit Custom.
Zur Serienausstattung zählen neben LED-Scheinwerfern ein 12 Zoll messendes Digitalcockpit, ein 13 Zoll Infotainment-System mit Apple CarPlay und Android Auto sowie zahlreiche Assistenzsysteme. Zunächst wird Volkswagen den Transporter und den Pritschenwagen mit Doppelkabine auf den Markt bringen, etwas später folgt der Personentransporter Caravelle. Die Kombi- und Kastenmodelle werden optional wieder mit Hochdach angeboten - erstmals nicht nur für den verlängerten, sondern auch für den normalen Radstand. Der neue Transporter ist grundlegend 5,05 Meter lang, mit verlängertem Radstand kommt er auf 5,45 Meter. Die Breite beträgt derweil 2,03 Meter.
Der Generationswechsel erhöht beim VW T7 Transporter mit TDI zudem die Zuladung auf 1,3 Tonnen, gegenüber den 1,2 Tonnen beim Modell T6.1. Die Anhängelast wird vom Hersteller für die Diesel-Variante mit bis zu 2,8 Tonnen angegeben. Wie bereits bei unserer ursprünglichen Meldung erwähnt, wird der neue VW Transporter nicht nur mit Selbstzünder, sondern auch als Plug-in Hybrid und in drei verschiedenen Elektrovarianten mit zwei Batteriegrößen auf den Markt kommen.
Ursprüngliche Meldung vom 12.12.2023
VW Multivan und ID.Buzz bekommen ab 2024 einen kernigen Nutzfahrzeug-Bruder: Die Niedersachsen haben erste Details zur Neuauflage ihres Transporters genannt (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)², der den T6.1 beerben soll. Das vermutlich T7 genannte Modell entstammt der Nutzfahrzeug-Kooperation mit Ford und basiert auf dem Transit/Tourneo Custom. Neben dem klassischen Kastenwagen sind weitere Karosserievarianten geplant. Darunter Kombi, Caravelle und Pritschenwagen.
Für den Antrieb stehen neben konventionellen Vierzylinder-Dieseln (TDI) auch ein Plug-in Hybrid (eHybrid) und eine E-Variante (e-Transporter) zur Wahl. Auch dort wirft Ford seine Schatten voraus. Die ab dem kommenden Sommer bestellbare Elektro-Variante des neuen Tourneo Custom (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)² bringt es auf 160 kW/218 PS und dürfte genauso wie der Volkswagen rund 300 Kilometer weit stromern. Die Verbrenner werden indes per Hand oder Achtgang-Automatik geschaltet, die Kraftübertragung auf die Straße erfolgt per Front- oder Allradantrieb (4Motion).
Jetzt lesen: Fahrbericht VW (T7) Multivan
Für jeden Kundenanspruch das richtige Konzept
Mit dem neuen Transporter ist die dann dreiköpfige Bulli-Familie komplett. Für jeden Kundenanspruch soll dann das richtige Fahrzeugkonzept verfügbar sein. Basierten bislang alle Varianten des "Bulli" auf einem Grundfahrzeug, übernimmt der auf der Pkw-artige VW Multivan (MQB) nun die Rolle des Familien-Vans. Der elektrische ID. Buzz baut derweil auf der MEB-Plattform auf und soll vor allem Lifestyle-Kunden mit erhöhtem Transportbedarf (Cargo-Variante) gewinnen. Der Transporter mit Ford-Technik wird hingegen zum reinen Arbeitstier und etwas später auch zum Camping-Mobil. Schließlich gilt es die Tradition des T6.1 California entsprechend fortzuführen.
Marktstart und Preise
Laut Volkswagen startet der Vorverkauf des T7 Transporter noch im Jahr 2023. Die Markteinführung findet dann wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2024 statt. Das alte Transporter-Modell steht schon nicht mehr zur freien Konfiguration bereit. Der letzte Grundpreis für den T6.1 lag bei mindestens 39.252 Euro. Geht man davon aus, dass sich Volkswagen, wie schon beim Amarok (im Vergleich zum Ford Ranger) teurer positioniert, dürfte der neue VW T7 Transporter ab 2024 mindestens 44.000 Euro kosten. (Text: tv, hh/sp-x | Bilder/Video: Hersteller)
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