VW Golf (2029) wird zum ersten Software-Defined-Vehicle

Die Autobranche setzt auf das Software-Defined-Vehicle. VW will das erste Modell gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt bringen. Zur Realisierung des Projekts setzt man auch auf ein neues Joint Venture.

Der kommende Elektro-Golf soll das erste „Software Defined Vehicle“ von Volkswagen werden. Die Serienversion soll 2029 vorgestellt werden und IT-Technik aus dem Joint Venture mit dem amerikanischen E-Autohersteller Rivian erhalten, wie die „Automobilwoche“ Markenchef Thomas Schäfer zitiert. Ihre Premiere wird die neue Software-Architektur aber ab 2027 bei den Konzernschwestern Audi und Porsche feiern. Wer an dieser Stelle übrigens um den regulär betriebenen Verbrenner-Golf fürchtet: Der Golf 8 könnte noch bis weit in die 2030er-Jahre hinein parallel zum E-Golf angeboten werden. Der ID.3 soll nach der aktuellen Generation dagegen keine Fortführung erleben.

Auf dem Weg zum fahrenden Computer

„Software Defined Vehicle“ (SDV) – also das softwarebasierte Auto – ist ein schillernder, aber ziemlich schwammiger Begriff. Letztlich geht es dabei darum, dass künftig Software-Funktionen bei Konnektivität, Assistenzsystemen und Infotainment deutlich stärker den Charakter eines Autos prägen als die Hardware, also etwa Blech-Design und physische Antriebs- und Fahrwerkskomponenten. Um das umzusetzen sind neue, zentralisierte Software-Architekturen mit starken zentralen Rechnern nötig, die die Vielzahl der heute verwendeten einzelnen Steuergeräte ablösen. VW setzt bei der Entwicklung dieser Plattform auf die Kooperation mit dem Start-up Rivian.

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Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 leitender Redakteur des AutoScout24 Magazins. Der gebürtige Oberbayer verbindet seine Leidenschaft für klassische Youngtimer mit einem feinen Gespür für aktuelle Automobiltrends. Am liebsten unterwegs auf kurvigen Alpenstraßen, testet er heute ebenso souverän moderne Elektromodelle. Der Traum vom Audi RS 6 Avant C5 in Goodwoodgrün lebt weiter!

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