Vorstellung: Skoda Octavia RS – Schnell wie nie

Zwei km/h weniger als die freiwillige Selbstbeschränkung der Hersteller erlaubt schafft der neue Octavia RS, und ist damit der schnellste bisher gebaute Skoda. Diesen Bestwert erzielt er aber nur als Benziner; wie schon vom Vorgänger bietet Skoda parallel auch wieder einen Diesel-RS an.

Mit 184 PS hat der „nur“ 232 km/h schnelle Zwei-Liter-Selbstzünder, der auch im VW Golf GTD zum Einsatz kommt, aber auch deutlich weniger Kraft als der 220-PS-Turbo im Benzin-RS; übrigens auch ein Golf-Motor, nämlich der aus dem GTI. Während die Ottovariante den Tschechen in 6,8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt, braucht der Diesel 1,3 Sekunden länger. Beide Modelle sind entweder als Handschalter oder mit DSG erhältlich, jeweils mit sechs Gängen. Zum Verbrauch der im Juli 2013 startenden RS-Modelle macht Skoda noch keine Angaben, allerdings soll der Konsum gegenüber dem Vorgänger um bis zu 19 Prozent gesunken sein.

Neben den starken Motoren sorgen ein (noch) strafferes Fahrwerk, das den sowohl als Limousine wie auch als Kombi erhältlichen RS näher an die Straße rückt, sowie eine elektronische Differenzialsperre und eine neue elektromechanische Progressivlenkung für eine Extraportion Sportlichkeit. Optisch übernehmen rot lackierte Bremssättel, spezielle Aluräder, Chrom-Auspuffendrohre und ein Heckspoiler diese Aufgabe. Sportsitze und Edelstahldekor runden das Interieur ab.

Knapp 30.000 Euro

Die Preise für den RS hat Skoda noch nicht endgültig festgelegt, die Limousine mit dem starken Benziner soll aber rund 29.000 Euro kosten. Für den Kombi wird ein Aufschlag von gut 1.000 Euro fällig. Spätestens bei der Weltpremiere im Rahmen des Festival of Speed in Goodwood/England dürften die Tarife feststehen.

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