Vorstellung: Mercedes-Benz GLA 45 AMG – UnGLAublich schnell

Mit dem neuen GLA will Mercedes-Benz am Boom der Kompakt-SUV teilhaben – ganz nach Art des Hauses gibt es das hochbeinige Modell ab dem Sommer 2014 auch in einer verschärften AMG-Variante. Erstmals präsentiert wird dieser GLA 45 AMG auf der Detroit Motor Show (13. bis 26. Januar 2014).

Die Topversion bekommt den 360 PS starken Vierzylinder-Turbomotor, der bereits in der AMG-Variante der A-Klasse eingeführt wurde. Das bislang kleinsten Mercedes-SUV (Sport Utility Vehicle) legt den Focus ganz klar auf das „S“. Beschleunigt der schnelle Allrader doch in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 – der A 45 AMG ist nur 0,2 Sekunden schneller. Die Höchstgeschwindigkeit wird hier wie dort bei 250 km/h elektronisch begrenzt. Den Normverbrauch des 2,0-Liter-Turbobenziners, für den Mercedes die Bezeichnung „stärkster in Serie produzierter Vierzylindermotor der Welt“ in Anspruch nimmt, geben die Stuttgarter mit 7,5 Litern auf 100 Kilometern an.

Ebenfalls aus der Topversion der A-Klasse bekannt ist das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das in den drei Fahrprogrammen C, S und M – das steht für Comfort, Sport und Manuell – für besonders geschmeidige Schaltvorgänge sorgen soll. Ein variabler Allradantrieb verteilt das Drehmoment bis zu einem Verhältnis von 50 zu 50 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.

Starke Optik, hoher Preis

Äußerlich gibt sich der starke GLA unter anderem an der AMG-Frontschürze mit Splitter sowie einem neuen AMG-Schriftzug zwischen den Lamellen des Kühlergrills zu erkennen, den künftig alle neue Modelle aus Affalterbach tragen sollen. Bi-Xenon-Scheinwerfer sind beim 45 AMG serienmäßig, ebenso Sportsitze mit roten Sicherheitsgurten und ein Multifunktions-Lederlenkrad. In der zum Marktstart angebotenen Edition 1 setzen die Farben Schwarz und Rot innen und außen Akzente.

Den Preis für das neue Topmodell der GLA-Klasse gibt der Hersteller noch nicht bekannt. Die Einstiegsversion des GLA kostet mindestens 29.304 Euro, die AMG-Variante dürfte bei über 50.000 Euro liegen. Wenn das neue Hochleistungs-SUV aus Stuttgart im Sommer auf den Markt kommt, tritt es gegen Audis RS Q3 an. Der 310 PS starke Kompakte aus Ingolstadt kostet mindestens 54.600 Euro. Andere Hersteller verzichten bislang auf derartig hochmotorisierte Kompakt-SUV. (mh/sp-x)

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