Rolls-Royce Project Nightingale

Mit dem Projekt „Nightingale“ kündigt Rolls-Royce eine auf 100 Exemplare limitierte Cabrio-Version des elektrischen Spectre an, die modernen Antrieb mit verschwenderischen Formen der 1920er-Jahre verbindet.

Der Spectre bekommt Zuwachs: 2028 will Rolls-Royce eine offene Variante seines Elektro-Flaggschiffs nachreichen. Erste Bilder des limitierten Cabriolets firmieren unter dem Projektnamen „Nightingale”. Die Auflage soll auf 100 Exemplare begrenzt werden. Technische Details nennen die Briten vorerst nicht.

Trotz seiner Länge von üppigen 5,76 Metern ist der offene Spectre konsequent als Zweisitzer ausgelegt. Markentypisch opulent fällt die Lichtinszenierung aus. Hinter den Sitzen und in den gegenläufig angeschlagenen Türen spannt sich ein „Sternenhimmel” aus zahlreichen Lichtpunkten. Das Stoffverdeck betont den vergleichsweise kompakten Passagierraum innerhalb der ausladenden Karosserie.

Project Nightingale - a Coachbuild Collection 8

485 kW/659 PS sorgen für Vortrieb

Formal setzt Rolls-Royce auf einen markentypischen Mix aus Präsenz und Eleganz. Das langgezogene und sich nach hinten verjüngende Heck greift den klassischen „Boattail“-Stil auf und zitiert Art-déco-Elemente.

Konkrete Angaben zum Antrieb fehlen noch. Als technischer Referenzpunkt dient das Spectre Coupé, das über zwei Elektromotoren mit bis zu 485 kW/659 PS sowie eine Batterie mit mehr als 100 kWh Kapazität verfügt. Letztere ermöglicht eine Reichweite von rund 500 Kilometern. Preislich dürfte das Cabriolet deutlich oberhalb der aktuell rund 390.000 Euro für das Coupé positioniert werden. (Test: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

Project Nightingale - a Coachbuild Collection 1

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