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Volkswagen Touareg 2024: Update für das Top-Modell

Volkswagen rüstet sein Flaggschiff auf und spendiert dem Touareg ein mehr oder weniger großes Facelift. Hightech-LED-Scheinwerfer, verbesserte Fahrwerke und eine neue Bediensoftware sollen das Oberklasse-SUV fit für die kommenden Jahre machen. Los geht’s ab Ende Mai zu mindestens 69.200 Euro.

Der neue VW Touareg auf einen Blick

  • Weiterhin als Diesel, Benziner und Plug-in Hybrid
  • Erster Volkswagen mit IQ.Light – HD-LED-Matrix-Scheinwerfern
  • Überarbeitetes Fahrwerk, wahlweise mit Luftfederung
  • Mehr Qualität im Innenraum
  • Vorverkauf startet ab 24. Mai 2023
  • Startpreis ab 69.200 Euro

Ähnlich wie der frisch überarbeitete Porsche Cayenne (hier im aktuellen Test), wird auch der Volkswagen Touareg deutlich nachgeschärft in seine zweite, wohl etwas länger andauernde, Lebenshälfte geschickt. Dass das Flaggschiff der Marke so schnell in den Ruhestand geschickt wird, gilt als unwahrscheinlich. Auch wenn voraussichtlich Mitte des Jahrzehnts ein vergleichbares Elektro-Modell nachgereicht werden soll. Als beliebtes Oberklasse-SUV erzielte VW bisher über drei Modellgenerationen hinweg mehr als 1,13 Millionen Verkäufe – gemessen am hohen Einstandspreis durchaus eine Leistung für eine einstmals bürgerlich orientierte Marke wie VW.

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Neue HD-LED-Matrix-Scheinwerfer sollen die Nacht zum Tag machen

Neben optischen Retuschen, die vor allem die Front- und Heckpartie betreffen, führen die Wolfsburger erstmals bei einem ihrer Modelle die hochauflösenden und weiterentwickelten IQ-Light HD-LED-Matrix-Scheinwerfer ein. 32.000 LED-Pixel sollen die Straße taghell erleuchten und gleichzeitig in der Lage sein, andere Fahrzeuge und Personen pixelgenau auszublenden. Werden die optionalen Schweinwerfer ins Fahrzeug hineinkonfiguriert, können hinterherfahrende Verkehrsteilnehmer bei Nacht eine weitere Neuerung am Touareg erkennen: Erstmals wird dann das VW-Logo zwischen den LED-Rückleuchten rot illuminiert.

Auch am Fahrwerk haben die Damen und Herren Ingenieure Hand angelegt. So gibt es nicht nur erstmals einen mit der Fahrwerkselektronik vernetzten Dachlastsensor, der erkennt, wenn eine Dachbox montiert ist, auch der Komfort und die Agilität der beiden wählbaren Fahrwerke wurde laut Werksangaben verbessert. In der Basis fährt der neue VW Touareg weiterhin mit einem Stahlfahrwerk vor, optional kann eine in Höhe und Härte regelbare Luftfederung bestellt werden. Auf ein reines Adaptivfahrwerk (oder das neue 2-Kammer-2-Ventil-Luftfahrwerk), wie beim Schwestermodell Porsche Cayenne im Angebot, verzichten die Wolfsburger dagegen. Ebenfalls gegen Aufpreis und modellabhängig erhältlich sollen eine aktive Wankstabilisierung und Allradlenkung sein.

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Unser Wissen zum VW Touareg

Breites Motorenangebot, keine Änderung bei den Plug-in-Hybriden

Beim Motorenangebot setzt Volkswagen derweil auf bekannte Größen. Die Einstiegsmotorisierung bildet weiterhin ein 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit wahlweise 231 oder 286 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 209 g/km)². Darüber rangiert der 3,0-Liter-V6-Benziner mit weiterhin 340 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 243 g/km)² sowie die beiden Plug-in-Hybrid-Modelle eHybrid (381 System-PS) und R eHybrid (462 System-PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert: WLTP-Kraftstoffverbrauch kombiniert 2,4-2,1 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert 24,2-23,7 kWh/100km; CO2-Emissionen kombiniert 54-48 g/km)².

Volkswagen verzichtete bei beiden Teilzeitstromer darauf, die Batteriegröße dem Mitbewerberumfeld entsprechend anzupassen. Die Akkugröße bleibt wie gehabt bei 17,9 kWh, von denen 14,3 kWh netto im Fahralltag nutzbar sind. Demnach beträgt die Reichweite des Touareg eHybrid weiterhin 52 und die des Touareg R Hybrid 47 Kilometer. Damit (und wegen der emittierten CO2-Werte) ist es also mehr denn je ausstattungsabhängig, ob sich beide e-Hybrid-Varianten für die weiterhin beliebte 0,5-Prozent-Regelung bei Dienstwagen qualifizieren.

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Aufgewerteter Innenraum mit neuer Bediensoftware

Auch im Innenraum verzichtete Volkswagen auf allzu große Änderungen. Weiterhin dominiert das sogenannte Innovisions Cockpit das Innere des Touareg. Es besteht aus einem Digital Cockpit mit einer Bildschirmdiagonale von 30,5 Zentimeter sowie dem Infotainment-System Discover Pro Max, das in der Diagonale 38,1 Zentimeter misst. Die wohl größte Neuerung dürfte ein aktualisierter Softwarestand sein, der die Bedienung über das Touchscreen, aber auch die Sprachbedienung noch komfortabler und fehlerfreier gestalten soll. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren mit dem Facelift auch kabellos.

Zu den ebenfalls bekannten und optionalen Assistenzsystemen des VW Touareg zählen weiterhin der Travel Assist (assistiertes Fahren bis zur Höchstgeschwindigkeit), Area View (360-Grad-Umgebungsansicht beim Rangieren), Park Assist Plus mit Fernbedienung via App für das automatische Aus- und Einparken, Trailer Assist (assistiertes Rangieren mit Anhänger) und „Nightvision“ (Nachtsichtunterstützung).

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Marktstart und Preise

Der neue VW Touareg ist in den vier Ausstattungsvarianten Basis, Elegance, R-Line und R-Modell erhältlich, wobei die Grundversion ab 69.200 Euro startet. Die Ausstattungslinie Elegance folgt mit mindestens 75.070 Euro, wohingegen die R-Line ab 79.660 Euro und der Touareg R Hybrid ab 93.870 Euro in der deutschen Preisliste aufgeführt werden. Zur Serienausstattung zählen unter anderem: LED-Scheinwerfer, Innovations Cockpit, Navigationssystem Discover Pro Max, 2-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch verstellbare und beheizbare Vordersitze, Keyless-Go, elektrische Heckklappenbetätigung, automatische Distanzregelung DCC, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung und Notbremsassistent. Der Vorverkauf startet in Deutschland ab dem 24. Mai 2023. (Text: tv | Bilder: Hersteller)

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