Study: VW Crossblue Coupé – Golf-Gigant in schön

Crossblue, die Zweite: Nach der im Januar 2013 von VW in Detroit vorgestellten Studie eines siebensitzigen SUVs, folgt nun auf der Shanghai Auto Show (21. bis 29.

April 2013) das kompaktere und dynamischer gezeichnete Crossblue Coupé, das Ausblick auf die kommende SUV-Formensprache von VW geben dürfte. Während es sich bei dem gut fünf Meter langen Crossblue um eine eher kastige Erscheinung im klassischen SUV-Stil handelt, wurde beim 4,89 Meter langen und 2,02 Meter breiten Crossblue Coupé eine deutlich dynamischere Formensprache gewählt. Die Front prägen schmale LED-Leuchten und großen Luftöffnungen. Die Motorhaube verspricht mit ihren vielen Charakterlinien und Luftöffnungen ebenfalls dynamische Fahrfreuden.

In der Flanke betonen ausgeformte Schweller, eine von vorne nach hinten aufsteigende Schulterlinie sowie die nach hinten abfallende Dachlinie den Vorwärtsdrang der Studie. Im Heck wurden die zwei großvolumigen, rechteckigen Auspuffendrohre in eine sich farblich absetzende und Robustheit suggerierende untere Schürze integriert.

Drei Motoren

An der großen Heckklappe verweist ein kleines Schild mit der Aufschrift Twin Drive auf den besonderen Antrieb des Crossblue Coupés. Hier sorgen ein 299 PS starker V6-Benziner im Zusammenspiel mit zwei Elektromotoren (54 PS an der Vorderachse, 114 PS an der Hinterachse) für eine Systemleistung von stolzen 415 PS. Diese üppige Kraft soll reichen, um den 2,2-Tonner in unter sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und auf maximal 236 km/h zu beschleunigen.

Der Antrieb, der übrigens den Crossblue zum Allradler qualifiziert, soll zugleich ein besonders umweltfreundlicher sein. Die E-Motoren ermöglichen dank größerer Batterien einen bis zu 33 Kilometer langen Null-Emissions-Modus. Nutzt man die elektrische Reichweite, so soll der Verbrauch im Kombibetrieb bei knapp über drei Liter liegen. Ist ausschließlich der TSI-Motor für den Vortrieb verantwortlich, soll der Normverbrauch bei rund sieben Litern liegen.

Basiert auf Golf-Plattform

Das Crossblue Coupé basiert übrigens, wie schon der Crossblue, auf dem modularen Querbaukasten, also der neuen VW-Plattform auf der auch der Golf VII aufsetzt. Allerdings bietet das Crossblue Coupé mit 2,99 Meter einen deutlich längeren Radstand und damit einen recht geräumigen Innenraum. Dieser bietet einen klassisch variablen Kofferraum, in den sich 537 bis 1.101 Liter Gepäck einladen lassen.

Ansonsten spiegelt der Innenraum den sportlichen Charakter der Außenhaut wider und bietet darüber hinaus einen urbanen Lounge-Charakter. Die LED-Ambientebeleuchtung in Orange soll an einen durch Vulkangestein sich schlängelden Magmastrom erinnern. Im Kombiinstrument der VW-Studie befindet sich zwischen zwei Rundinstrumenten ein großes Farbdisplay. Zusätzlich befindet sich in der Mittelkonsole ein 10,1 Zoll großer Touchscreen, über den unter anderem die 3D-Navigation dargestellt wird.

Ausblick auf Tiguan-Familie?

Inwieweit das Crossblue Coupé Ausblick auf ein konkretes Modell der näheren Zukunft bieten soll, lässt VW noch offen. Einige Designelemente werden sich dem Vernehmen nach jedoch in künftigen SUV-Modellen wiederfinden. Gut möglich, dass die Crossblue-Studien Ausblick auf die kommende Tiguan-Familie geben könnten. Gerüchte besagen, dass diese Familien aus einem klassisch kompakten Tiguan, einem größeren Siebensitzer und einer Coupéversion bestehen wird.

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