Sommerreifen-Test 2026 zeigt klare Sieger

Der ACE Auto Club Europa hat Sommerreifen der bei Modellen der Kompaktklasse beliebten Größe 225/40 R18 XL getestet. Das Ergebnis: Keiner der zehn Kandidaten fällt durch. Alle erreichen mindestens das Urteil „empfehlenswert“, vier Modelle sichern sich dank ihrer hohen Sicherheitsperformance sogar das Prädikat „sehr empfehlenswert“.
Mit 141 von 170 möglichen Punkten liegt der Michelin Pilot Sport 4S klar an der Spitze. Zugleich ist der Reifen mit rund 140 Euro auch der mit Abstand teuerste im Feld. Knapp dahinter folgt der Continental SportContact 7 mit 140 Punkten, der mit etwa 103 Euro allerdings deutlich günstiger ist. Ebenfalls stark präsentiert sich der Bridgestone Potenza Sport Evo mit 138 Punkten und einem Preis von 103 Euro. Den vierten Platz belegt der Falken Azenis FK520 mit 135 Punkten. Mit einem Durchschnittspreis von 87 Euro ist er der preiswerteste Reifen unter den Topmodellen.
Im hinteren Feld geht es ausgesprochen eng zu
Im hinteren Feld geht es ausgesprochen eng zu: Die Ränge fünf bis zehn trennen lediglich fünf Punkte. Niemand fällt deutlich ab. Wer vor allem auf den Preis achtet, findet hier Alternativen wie den Kumho Ecsta Sport SP72 (131 Punkte/69 Euro), den Linglong Sport Master (129 Punkte/68 Euro) oder den Nexen N’ Fera Sport (128 Punkte/70 Euro).
In den sicherheitsrelevanten Einzelprüfungen, die mit drei VW Golf 8 durchgeführt wurden, zeigten sich laut ACE teils deutliche Unterschiede. Auf trockener Strecke bremst Bridgestone am kürzesten, dicht gefolgt von Continental und Michelin. Auf nasser Fahrbahn übernimmt Continental die Führung. Zwischen dem besten und dem schwächsten Wert liegen fast vier Meter. Beim Aquaplaning punkten Nexen, Falken und Pirelli. Beim Trockenhandling überzeugen vor allem Pirelli, Falken, Continental und Michelin, beim Nasshandling erzielt Linglong vor Nokian Tyres und Michelin den Bestwert. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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