Renault 5 EV Erlkönige auf Testfahrten erwischt

„Au revoir la Zoe, bienvenue la Renault 5“: In absehbarer Zeit wird sich der französische Autobauer wohl von seinem elektrischen Einstiegsmodell Zoe verabschieden, das mittlerweile schon 10 Jahre auf dem Markt ist. In seine Fußstapfen wird der neue Renault 5 EV treten – und das voraussichtlich schon ab dem kommenden Jahr. Der Fokus des elektrischen Kleinwagens soll dabei vor allem auf Fahrspaß liegen. Trotz all der modernen Technik unter dem Blechkleid, orientiert man sich optisch sehr deutlich am von 1972 bis 1996 produzierten Original.
Renault R5 EV: Herstellungskosten sollen um bis zu 30 Prozent sinken
Erstmals vorgestellt wurde ein entsprechendes elektrisches Konzeptauto schon 2021, seither wird eifrig an der Marktreife gearbeitet. Unsere Spionagefotografen haben nun einen ersten Prototyp des Serienmodells unter schwerer Tarnung bei Testfahrten in Südspanien erwischt. Technisch baut der R5 EV derweil auf der neuen CMF-B EV-Plattform der Allianz von Renault, Nissan und Mitsubishi auf. 70 Prozent der Teile stammen dabei vom bereits bekannten CMF-B-Baukasten, der unter anderem für den neuen Renault Clio verwendet wird. Laut Aussage des Herstellers sollen sich die Herstellungskosten so um bis zu 30 Prozent senken lassen. Bleibt an dieser Stelle nur zu hoffen, dass diese Reduktion auch beim Endkunden ankommt.
Weniger Gewicht, mehr Fahrspaß
Aus Herstellerkreisen ist zudem zu hören, dass sich eben diese Plattform in Sachen Radstand und Spurbreite sehr individuell anpassen lässt. Beim Renault 5 EV soll zudem eine Mehrlenker-Hinterachse zum Einsatz kommen, die sonst eher bei höherklassigen Fahrzeugen verbaut wird. Auch hier Stand die Prämisse im Vordergrund, möglichst viel Fahrspaß zu bieten. Dazu gehört – auch und gerade im Zeitalter der E-Mobilität – eine Sensibilisierung beim Thema Gewicht. Die Franzosen wollen den R5 EV daher nicht schwerer werden lassen als den Zoe. Wie berichtet wird, soll der fremderregte Synchronmotor etwa 20 Kilo leichter sein als bisher und auch die lediglich aus vier Modulen bestehende Batterie (Zoe derzeit 12 Module) soll ebenfalls 15 Kilo leichter sein als beim jetzigen Kleinwagen.
Das zeigen die Erlkönig-Fotos
Die jetzt aufgetauchten Erlkönig-Fotos zeigen schwer getarnte Prototypen des Renault R5 EV auf Testfahrten in Spanien. Wenngleich das Tarnkleid noch sehr fest sitzt, lässt sich der große Radstand erkennen. Wie das Konzeptfahrzeug „R5 E-Tech“, wird das fertige Serienmodell zudem als Fünftürer angeboten. Front- und Heckpartie lassen außerdem erahnen, dass die Konzeptstudie von 2021 optisch in großen Teilen übernommen wird.
Marktstart und Preise
Während der Standard-R5 EV voraussichtlich Anfang 2024 auf den Markt kommen wird, plant Renaults Performance-Sparte Alpine eine Hot-Hatch-Version. Zu Leistung, Reichweite und Preisen ist bislang nichts bekannt. Der Renault Zoe startet derzeit noch ab 36.840 Euro und erreicht je nach Variante bis zu 395 WLTP-Kilometer (Stromverbrauch kombiniert: 17,4-17,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)². (Text: tv, am | Bilder: Automedia)
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