Porsche Cayenne E-Hybrid: Jetzt wieder mit E-Kennzeichen

Dienstwagenberechtigte (mit dem nötigen Gehalt) dürfen sich freuen: Den Porsche Cayenne E-Hybrid gibt es ab sofort wieder mit E-Kennzeichen und den damit verbundenen steuerlichen Vorteilen. Erstmals überhaupt erreicht auch der Cayenne Turbo S E-Hybrid die nötigte Reichweite.

Da freut sich die Vorstandsetage und die Umweltverbände ächzen: Die Hybrid-Modelle des Porsche Cayenne bekommen wieder ein E-Kennzeichen. Zwischenzeitlich erfüllten die Teilzeitstromer nicht mehr die Bundesvorgaben für den Erhalt jener Auszeichnung, die vor allem auf Dienstwagenberechtigte zugeschnitten ist. Diese profitieren von der Halbierung der Bemessungsgrundlage auf Hybridfahrzeuge, womit ein 100.000 Euro teurer Porsche Cayenne E-Hybrid zukünftig nur noch mit 500 Euro (0,5 Prozent), statt wie bisher mit 1.000 Euro (1,0 Prozent) pro Monat besteuert wird.

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Zwei Motoren, vier Modelle

Bleibt das Ladekabel nicht verschlossen im Kofferraum, so gibt Porsche für die neuen Cayenne E-Hybrid Modelle eine elektrische WLTP-Reichweite von 48 Kilometer, für die noch leistungsstärkeren Cayenne Turbo S E-Hybrid Modelle immerhin 42 Kilometer zu Protokoll. Der Porsche Cayenne E-Hybrid (als Steilheck und Coupé) leistet derweil kombiniert 340 kW/462 PS und soll zwischen 2,4 bis 2,6 Liter Benzin sowie 21,6 bis 22,4 kWh auf 100 Kilometer verbrauchen und 56-60 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren.

Topmodell weiterhin mit 680 PS

Die beiden Varianten des Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid bringen wie bisher satte 500 kW/680 PS auf die Straße und beschleunigen im Bestfall in 3,8 Sekunden auf Tempo 100. Angetrieben wird die leistungsstärksten Cayenne-Varianten von einem Achtzylinder-Biturbo und einem 100 kW/136 PS starken Elektromotor, der in der Achtgang-Tiptronic verbaut ist. Die Elektroeinheit kommt so auch beim regulären Cayenne E-Hybrid zum Einsatz. Für die knapp 700 PS starke Baureihenspitze gibt Porsche Verbrauchswerte zwischen 3,2 bis 3,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer und einen CO2-Ausstoß von 72-75 Gramm pro Kilometer an.

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Überarbeitete Fahrmodi sollen Effizienz steigern

Neben der Erhöhung der Batteriekapazität von bisher 14,1 kWh auf nunmehr 17,9 kWh (Bruttowerte) will Porsche auch die Fahrmodi angepasst haben. Wird die Batterie beispielsweise während der Fahrt im E-Charge-Modus geladen, dann erreicht sie nurmehr Füllstände um 80 Prozent. Daneben wurde an der Rekuperations- und Boost-Option gefeilt, insgesamt soll der Hybrid-Antriebsstrang effizienter und damit noch spritsparender arbeiten.

Markstart und Preise

Die neuen Hybrid-Varianten des Porsche Cayenne sind ab sofort bestellbar. So kostet der Porsche Cayenne E-Hybrid ab 90.447 Euro und der Porsche Cayenne Turbo S E-Hybrid ab 170.023 Euro (jeweils inklusive 16% MwSt.). (Text: Thomas Vogelhuber | Bilder: Hersteller)

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Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 Chefredakteur des AutoScout24 Magazins und verantwortet die inhaltliche sowie strategische Ausrichtung der Redaktion einschließlich der Weiterentwicklung aller Content-Formate, insbesondere im Bereich Video. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Mobilitätstrends, neuen Antriebstechnologien sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Privat fährt er eine Mercedes-Benz S-Klasse S 450 4Matic W221.

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