Neuvorstellung Ferrari Roma

Achtzylinder vorne, Antrieb hinten und dazwischen eine Karosserie die weicher gezeichnet wirkt, als bei anderen Sportwagen aus Maranello. Mit dem Ferrari Roma möchten die Italiener das Feld der Gran Turismos erneut aufmischen, der ärgste Konkurrent zeigt sich bereits im eigenen Design.

Ferrari bringt mit dem Roma (Homologation noch ausstehend²) kommendes Jahr einen neuen Gran Turismo auf Portofino-Basis auf den Markt, der über eine für Maranello ungewohnt rundliche Formgebung verfügt. Das 4,66 Coupé verzichtet auf scharfe Kanten und erinnert in seiner Designsprache deutlich an die Konkurrenz von Aston Martin. So könnte der DB11 optisch Pate gestanden haben und ist gleichzeitig einer der ärgsten Rivalen des neuen Ferrari Roma. Enthüllt wurde der 2+2 Sitzer derweil, passend zum Namen, in der Casa del Cavallino in Rom.

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Engine of the Year für den Ferrari Roma

Als Antrieb kommt ein bereits aus anderen Ferrari-Modellen bekannter Turbo-V8 mit 3,9 Liter Hubraum zum Einsatz. Der Achtzylinder kommt auf 456 kW/ 620 PS sowie 760 Newtonmeter Drehmoment und wurde viermal in Folge als „Engine of the Year“ ausgezeichnet. Ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Bauweise leitet die Kraft an die die Hinterachse. In rund 3,4 Sekunden soll der rund 1,6 Tonnen schwere Sportwagen aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen, 200 km/h sollen in unter 9 Sekunden absolviert werden.

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Roma kommt mit gigantischem Kombiinstrument

Als Technik-Schmankerl rüstet Ferrari den Roma unter anderem mit der Side Slip Control 6.0 und dem Ferrari Dynamic Enhancer aus. Bei letzterem handelt es sich um eine Art Torque Vecotring, welches durch Bremseingriffe gesteuert wird. Äußerlich gibt es weiterhin Matrix-LED-Scheinwerfer und einen aktiven Heckspoiler. Im Inneren setzt der Ferrari Roma dagegen auf ein volldigitales Cockpit bestehend aus einem riesigen 16 Zoll Kombiinstrument, einem 8,4-Zoll-Touchscreen im Armaturenbrett und ein weiteres Display für den Beifahrer.

Die Markteinführung des Ferrari Roma ist für den Sommer 2020 geplant, der Einstandspreis dürfte bei knapp über 200.000 Euro beginnen. (Text: tv, mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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