Neustart für Alpina: Die Maybach-Alternative

Vor fast vier Jahren hat BMW die Markenrechte an Alpina gekauft. Nun wird die Marke Teil des Konzerns. Aber auch die Familie Bovensiepen baut weiterhin Autos.

Die BMW Group führt BMW Alpina seit dem Jahresbeginn 2026 als eigenständige Marke neben BMW, Mini und Rolls-Royce. Sie soll für eine „einzigartige Balance aus maximaler Leistung und höchstem Fahrkomfort in Verbindung mit dem typischen Fahrgefühl“ stehen, bildet damit quasi ein Gegengewicht zu Mercedes-Maybach. Einen ersten Ausblick auf die künftige Ausrichtung soll eine neu entwickelte Wortmarke geben. Sie sei klar und zurückhaltend gestaltet, soll die Eigenständigkeit von BMW Alpina unterstreichen und greife in ihrer Form den Markenschriftzug aus den 1970er Jahren auf.

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Familie Bovensiepen kann vom Autobau nicht lassen

BMW hatte die Marke Alpina bereits 2022 gekauft, die Einbettung in den Konzern war jedoch von Anfang an für 2026 vorgesehen. Alpina wurde 1965 von Burkard Bovensiepen als zunächst als Tuner von BMW-Modellen gegründet. Später stieg das Unternehmen in den Rang eines eigenständigen Kleinserienherstellers auf. Bei den unter der Marke BMW Alpina verkauften Fahrzeugen handelt es sich um leistungsgesteigerte BMW-Modelle mit dezenten optischen Aufwertungen.

Während neue Alpina-Modelle künftig vollständig aus BMW-Werkshallen rollen, kann die Familie Bovensiepen vom Autobau nicht lassen. Bereits im Frühsommer 2025 wurde mit dem Bovensiepen Zagato ein exklusives Sportcoupé vorgestellt: basierend auf dem BMW M4 Competition Cabrio, angetrieben von einem leistungsgesteigerten Reihensechszylinder und eingekleidet in eine von Zagato entworfene Karosserie. Zugleich bleibt man in Buchloe den eigenen Wurzeln treu und widmet sich auch weiterhin der Pflege und Betreuung klassischer Alpina-Modelle. (Text: mh/sp-x, tv | Bilder: Hersteller)

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