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Neuer Ford Explorer auf MEB-Basis vorgestellt

Die erste Tuchfühlung mit dem neuen Ford Explorer wird von mehreren Aha-Effekten begleitet. Denn erstens ist der künftige Explorer kein SUV mehr im XXL-Format. Und zweitens sieht man nicht auf den ersten Blick, dass hier Gleichteilepolitik mit dem Volkswagen-Konzern betrieben wird.

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Der Ford Explorer war bislang ein recht großes Trumm an Auto. Viele Jahre zu ausladend für den europäischen Markt und auch die aktuelle Generation fristet hierzulande eher ein Nischen-Dasein. Das soll sich nun ändern. Mit der Vorstellung der nächsten (europäischen) Explorer-Version (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)², gehen die Amerikaner einen anderen Weg. Das Format wird mit einer Länge unter 4,50 Metern deutlich kleiner, die Optik kerniger und die Technik kommt in großen Teilen von Volkswagen. Denn unterhalb des futuristischen Blechkleids befindet sich die MEB-Plattform aus Wolfsburg, wobei der neue Explorer als Konkurrenzmodell zum VW ID.4 auftritt.

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Top-Explorer mit mehr Leistung als der ID.4

Wenngleich die technische Basis die Gleiche ist - Fords Ingenieure übernehmen unter anderem die Antriebe nicht eins zu eins von Volkswagen. So weichen die Leistungswerte leicht ab. Die Antriebspalette reicht von 125 kW/170 PS bis 250 kW/340 PS. Letztere Version fährt als Allradversion mit zwei Elektromotoren vor - einen Synchronmotor hinten und ein Asynchrontriebwerk für die Vorderachse. Die Basis verfügt, wie das Standard-Modell des ID.4, über Heckantrieb. Die goldene Mitte bildet der 210 kW/286 PS starke Explorer, ebenfalls alleinig über die Hinterräder angetrieben. Unklar ist bislang, ob Ford auch an der Ladeleistung gearbeitet hat und über den Peak von 135 Kilowatt hinausgeht, der beim VW ID.4 noch der aktuelle Stand ist.

Innen bleibt der Blick beim großen zentralen Touchscreen (14,6 Zoll) hängen. Nicht, dass er sich grundsätzlich von den ebenfalls ausladenden Screens unterscheiden, die man im bisherigen Explorer oder Mach-e vorfinden würde, aber bei diesem hier gibt es einen Clou: Er lässt sich nämlich um 30 Grad in der Neigung verstellen. Außerdem sitzt hinter dem Bildschirm ein Fach, in dem sich beispielsweise Wertgegenstände verstauen lassen.

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Eigenständiges Innenleben mit neigungsverstellbarem Touchscreen

Wer Angst hatte, dass der Ford innen womöglich nicht eigenständig genug sein würde, muss sich eines Besseren belehren lassen. Hier hatten die Innenarchitekten eine klare Agenda: Beim Interieur müssen Markengene sichtbar werden. Die Mission scheint gelungen, man findet sich in einem Ford wieder, was schon allein am Design der Lüftungsdüsen zu sehen ist. Die Dekorelemente in den Türen greifen die Designsprache des Instrumententrägers auf. An der Mittelkonsole findet sich eine optisch spannend inszenierte „Soundbar“. Das Interieur muss freilich auch praktisch sein, denken sich die Gestalter aus Köln und installieren eine Mittelkonsole mit 17 Litern Stauvolumen. Apropos: Der 450 Liter fassende Kofferraum wird nach Umklappen der Lehnen Gepäck im Bereich von bis zu 1.400 Litern aufnehmen können. Die Anhängelast dürfte modellabhängig bei rund 1,4 Tonnen für die Allradversion liegen.

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Marktstart und Preise

Zu den technischen Schmankerln des neuen Explorer gehören neben LED-Matrixlicht das volle Assistentenarsenal mit diversen teilautomatisierten Funktionen. Neu ist, dass das SUV auch Spurwechsel selbst wird durchführen können. Die Markteinführung wird im Laufe des Jahres 2023 erfolgen. Mit etwas Glück bekommen die ersten Kunden noch vor Weihnachten ihr Auto. Gebaut wird der Explorer im Ford Werk in Köln, Preise werden bislang nicht genannt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich das blaue Oval leicht unter dem Basispreis des VW ID.4 platziert, der aktuell, vor Förderabzügen, bei rund 46.000 Euro startet. (Text: tv, pb/sp-x | Bilder: Hersteller)

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