Hyundais Nobeltochter Genesis bringt neue Limousine

Lexus bei Toyota, Infiniti bei Nissan und Acura bei Honda. Was bei uns entweder nicht funktionierte (Infiniti), gar nicht erst versucht wurde (Acura) oder ein Nischenangebot bleibt (Lexus), klappt in den USA und in Asien ganz hervorragend: Die Emanzipierung einer eigenen Premiummarke aus der Modellpalette eines Mainstream-Herstellers. Auch die koreanische Hyundai Motor Group geht diesen Weg. Die Nobelmarke heißt hier Genesis. Ein Name, der auch in Deutschland schon vorhanden – wenn auch nicht bekannt – war. Von 2014 bis 2017 gab es die letzte Generation des Hyundai Genesis als Limousine der oberen Mittelklasse.
Deren legitimer Nachfolger ist jetzt in Form des Genesis G80 in Südkorea vorgestellt worden. Die fast fünf Meter lange Limousine sorgt aber auch hierzulande durchaus für ein Aha-Erlebnis – zumindest den ersten Fotos nach zu urteilen. Die Mannschaft um Konzern-Chefdesigner Luc Donckerwolke hat eine große Fließhecklimousine mit sanften Anklängen beim Audi A7 Sportback erschaffen. Schmale LED-Leisten an der Front, den vorderen Kotflügeln und am Heck sorgen dagegen für eine eigenständige Lichtsignatur.
Infotainment mit Touchscreen und Controller
Auch der Innenraum betont horizontale Linien. Das große Infotainmentdisplay auf dem Armaturenbrett misst 14,5 Zoll in der Diagonale. Neben dem Touchscreen steht ein Controller in der Mittelkonsole bereit, auf dem man zum Beispiel Ziele für das Navigationssystem oder Telefonnummern auch handschriftlich eingeben kann. Die Integration des Smartphones via Apple CarPlay und Android Auto gehört mittlerweile zum guten Ton. Der Genesis G80 bringt zusätzlich das eigene Genesis CarPlay mit. Über die Onlinefunktion des Fahrzeugs kann man damit den Sprit an der Tankstelle oder Parkgebühren direkt bezahlen, ohne aussteigen zu müssen. Abgerechnet wird über die zentral hinterlegten Zahlungsdaten des Nutzers.
Die digitalen Instrumente auf dem 12,3 Zoll großen Display hinter dem Lenkrad können wahlweise dreidimensional oder in 2D dargestellt werden. Fahrer und Passagiere können sich in beiden Reihen die Sitze heizen und belüften lassen. Für entspannte Langstrecken soll ein Fahrersitz mit sich sanft und regelmäßig aufblasenden Luftpolstern sorgen. Damit wird die Muskulatur gelockert.
Diesel und Benziner bis 380 PS
Hinter dem großen Kühlergrill des Genesis G80, der im direkten Vergleich sogar den aktuellen BMW 7er schüchtern wirken lässt, stehen drei Motoren zur Wahl. Im neuen Kia Sorento wurde kürzlich der neuentwickelte 2,2 Liter-Diesel mit 210 PS vorgestellt, der auch im G80 ein maximales Drehmoment von 441 Nm bereitstellt (Genesis G80: Modell in Österreich nicht verfügbar, Homologation ausstehend).
Alternativ gibt es zwei Benziner mit Turboaufladung. Der Vierzylinder mit 2,5 Litern Hubraum leistet 304 PS und bringt es auf bis zu 421 Nm. Topmodell ist ein 3,5 Liter V6 mit 380 PS (530 Nm). Neben Hinterradantrieb stehen optional auch vier angetriebene Räder zur Wahl. Elektrifizierte Modelle hat Genesis zur Premiere des G80 noch nicht angekündigt. Nach dem Marktstart in Südkorea geht der Genesis G80 dem Hersteller zufolge „im zweiten Halbjahr 2020“ auch in anderen Märkten an Händler und Kunden. Nordamerika dürfte zuerst folgen, bevor man wohl im Jahr 2021 sukzessive auch erste europäische Märkte ins Visier nimmt. (Text: Bernd Conrad | Bilder: Hersteller)
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