Maserati Ghibli und Quattroporte Trofeo: Noch mehr V8-Power

Downsizing und Elektrifizierung? Nicht bei Maserati. Die Italiener bieten erstmals für den Ghibli einen V8 an, der Quattroporte kommt ebenfalls in den Genuss des 3,8-Liter-Aggregats. Gekoppelt ist der neue Antrieb an die Ausstattungslinie Trofeo, die es zuvor schon beim SUV Levante zu kaufen gab.

Maserati. Gibt es die noch? Ja, die Italiener bauen noch Autos und sind gerade dabei einen neuen Sportwagen auf die Räder zu stellen. Bis es soweit ist, vertrösten die Turiner ihre Fangemeinde mit neuen Motoren für bekannte Autos. Wobei. Gänzlich neu ist der 580 PS starke 3,8-Liter-Twinturbo-V8 ja nun nicht, werkelt er bereits seit 2018 im SUV Levante mit dem Beinamen Trofeo (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,3-13,2 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 302-299 g/km²).

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Kein Allrad, nur Hinterradantrieb

Eben jene Trofeo-Bezeichnung gibt es fortan auch für die Limousinen Ghibli und Quattroporte (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,4-10,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 299-282 g/km²). Wie beim Maserati Levante Trofeo, leistet der V8 im Ghibli und Quattroporte Trofeo 580 PS und satte 729 Newtonmeter Drehmoment. Größter Unterschied: Statt über alle vier Räder, bringen die Limousinen die Kraft einzig über die Hinterräder auf die Straße. Die Fahrstufen werden alternativlos über ein 8-Gang-Automatikgetriebe von ZF sortiert, einen Handschalter gibt es bei den Italienern schon lange nicht mehr.

AS24 Nieuws Trofeo Quattroporte

Ghibli und Quattroporte Trofeo schaffen 326 km/h

Dafür wissen die Fahrleistungen zu überzeugen. Auf dem Papier rast der Maserati Ghibli Trofeo in 4,3 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 326 km/h liegen. Der größere und schwerer Maserati Quattroporte Trofeo benötigt für den Standardsprint hingegen 4,5 Sekunden, darf aber ebenfalls 326 km/h schnell rennen. Was gibt es sonst über die neuen Modelle der Italiener zu berichten?

AS24 Nieuws Trofeo interieur

Exklusivität im Innenraum

Den Innenraum zieren neue Infotainment-Bildschirme samt höherer Auflösung, Zierleisten in schwarzem Pianolack sowie spezielles Naturleder namens „Pieno Fiore“. Weiterhin sollen alle drei Trofeo Modelle nunmehr über einen besseren Active Driving Assist verfügen, der fortan sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn dem Fahrer unter die Arme greift. Äußerlich fällt vor allem die neugestaltete Motorhaube sowie die geänderte Heckleuchtenpartie ins Auge.

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Marktstart und Preise

Der Maserati Ghibli Trofeo startet in Deutschland ab 127.415 Euro, für den Maserati Quattroporte Trofeo müssen Käufer indes mindestens 161.500 Euro bereithalten. Die Markteinführung ist noch in diesem Jahr geplant. (Text: Thomas Vogelhuber | Bilder: Hersteller)

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Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 Chefredakteur des AutoScout24 Magazins und verantwortet die inhaltliche sowie strategische Ausrichtung der Redaktion einschließlich der Weiterentwicklung aller Content-Formate, insbesondere im Bereich Video. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Mobilitätstrends, neuen Antriebstechnologien sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Privat gilt seine besondere Leidenschaft klassischen Fahrzeugen - sein Traumwagen bleibt der Audi RS 6 Avant C5 in Goodwood Grün.

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