Land Rover Defender (2026): Facelift bringt Abenteuer-Upgrade

Mit dem Defender möchte Land Rover offroad-orientierte Kunden begeistern. Die 4x4-Ikone bietet diesen nun noch mehr Kaufgründe.

Land Rover hat seinem im Jahr 2019 eingeführten Defender ein kleines Facelift gegönnt. Die Modellpflege betrifft alle Karosserievarianten – 90, 110 und 130 – sowie die erst kürzlich vorgestellte Hochleistungsversion Octa. Die Preise starten bei 67.500 Euro für den Defender 90, bei 71.200 Euro für den 110, bei 99.000 Euro für den 130 und bei 187.600 Euro für den Octa.

LR Defender MY2026 2

Ein Mini-Facelift für Kenner

Äußerlich ist das Update wohl nur für eingefleischte Kenner der Marke erkennbar: So gibt es fortan neue Leuchteinheiten vorn, abgedunkelten Rückleuchten, einen modifizierten Kühlergrill sowie neue Außenfarben und Leichtmetallräder. Im Innenraum fällt vor allem der neue 13,1-Zoll-Touchscreen ins Auge. Neu ist zudem ein verschiebbares Staufach in der Mittelkonsole. Der Automatikwahlhebel wurde zudem ergonomisch günstiger positioniert.

Ein weiteres Novum ist eine nur kamerabasierte Fahrerüberwachung. Im Bereich der Assistenzsysteme erweitert Land Rover das Angebot zudem um eine speziell für den Geländeeinsatz entwickelte Tempomat-Funktion. Diese ermöglicht es dem Fahrer, Geschwindigkeit und Fahrkomfort festzulegen, während das System Traktion und Untergrund automatisch analysiert und die Geschwindigkeit entsprechend anpasst.

LR Defender MY2026 3

Per Zubehör mehr Fokus aufs Gelände

Schließlich erweitert Land Rover das Zubehörprogramm. Neu ist ein Luftkompressor, der beim Defender 130 eine situative Anpassung des Reifenluftdrucks erlaubt. Für die abenteuerlustige Kundschaft stehen zudem ein schwarzer Dachgepäckträger und – exklusiv für den Octa – eine Seilwinde zur Verfügung. (Text: mh/sp-x, tv | Bilder: Hersteller)

Artikel teilen

vogelhuber.avif

Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 Chefredakteur des AutoScout24 Magazins und verantwortet die inhaltliche sowie strategische Ausrichtung der Redaktion einschließlich der Weiterentwicklung aller Content-Formate, insbesondere im Bereich Video. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Mobilitätstrends, neuen Antriebstechnologien sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Privat fährt er eine Mercedes-Benz S-Klasse S 450 4Matic W221.

Alle Artikel

Alle ansehen
Renault 8 Gordini Concept-1

Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?

Nach dem riesigen Erfolg des Renault 5 greifen die Franzosen weiter tief in die Historien-Trickkiste. Mit dem Renault 8 Gordini Concept testet die Marke die Reaktionen des Publikums. Hat die legendäre Motorsport-Marke Gordini in der elektrischen Neuzeit eine Chance auf eine Serien-Rückkehr?

Mehr lesen
Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?
Bentley Torcal 13

Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS

Der britische Edelhersteller Bentley schlägt das nächste Kapitel seiner langen Firmengeschichte auf und präsentiert mit dem Bentley Torcal das erste reine Elektroauto der Marke. Technisch eigentlich ein Porsche Cayenne will der Brite völlig eigenständige Pfade beschreiten. Ab 200.000 Euro.

Mehr lesen
Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS
Nissan Pixo 2027-5

Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis

Nach der Rückkehr des elektrischen Renault Twingo präsentiert Nissan das passende Schwestermodell: den neuen Nissan Pixo. Die Neuauflage zeigt sich als moderner City-Stromer, der preislich knapp unter der 20.000-Euro-Marke bleibt.

Mehr lesen
Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis