Lamborghini Diablo Restomod von Eccentrica

Auch ein Überflieger wie der Lamborghini Diablo kommt irgendwann in die Jahre und fährt seinen Nachfahren relativ betulich hinterher. Abhilfe leistet nun die italienische Firma Eccentrica Cars, denn sie hat ein Restomod-Programm ausgearbeitet.

Eccentrica 5

Unter anderem sorgen neue Karosserieteile für bessere Aerodynamik und weniger Gewicht. Mit in additiven Verfahren hergestellte Titan- und Carbonteile sollen außerdem für mehr Steifigkeit sorgen. Ein neues LED-Innenleben der Scheinwerfer sowie der neue 19-Zoll-Leichtmetallräder sind weitere Merkmale des Fortschritts.

Der Innenraum wird ebenfalls umfangreich renoviert. Unter anderem werden alle Kunststoffteile durch Neuteile aus wertigeren Werkstoffen ersetzt. Hinzu kommen neues Leder und Alcantara etwa für die Sitze. Eine Lenksäule aus Carbon oder das nun digitale Cockpit mit grobpixeliger Auflösung im Retrolook werten den Innenraum auf. Das Audioanlage stammt vom Hersteller Marantz, der in den 90er-Jahren Audiosysteme der Referenzklasse produziert hat.

Eccentrica 17

Restomod mit überarbeitetem 5,7-Liter-V12

Es bleibt beim alten 5,7-Liter-V12, der allerdings dank neuer Ventile, Nockenwellen und Abgasanlage ein Leistungs-Upgrade auf 404 kW/550 PS erhalten hat. 3,5 Sekunden für den Sprint und maximal 335 km/h verspricht Eccentrica. Zum Vergleich: Die meisten Diablo wurden in der niedrigsten Leistungsstufe mit 362 kW/492 PS ausgeliefert, was für 4,1 Sekunden und 325 km/h reichte. Auch das neue Bremssystem der Restomod-Version wird auf die bessere Performance hin dimensioniert.

Lediglich 19 Diablo-Umbauten plant Eccentrica. Kunden mit entsprechendem Spenderfahrzeug können eine bis ins Detail ganz eigene Restomod-Variante bestellen. Der Umbau, der bis zu eineinhalb Jahre dauern kann, wird in jedem Fall eine siebenstellige Summe verschlingen. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

Artikel teilen

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
Wiener-elektro-tage-2026_titel

Wiener Elektro Tage 2026: Neuheiten-Feuerwerk am Rathausplatz

Mit über 60 ausgestellten Fahrzeugen von mehr als 20 Herstellern sowie weiteren Themen rund um die Elektromobilität bot die sechste Auflage der Wiener Elektro Tage tausenden Besuchern spannende Einblicke in die Welt der nachhaltigen Fortbewegung – darunter auch zahlreiche Österreich-Premieren.

Mehr lesen
Wiener Elektro Tage 2026: Neuheiten-Feuerwerk am Rathausplatz
092 BYD DOLPHIN G

BYD Dolphin G DM-i: Der Kleine mit dem Riesen-Akku

Plug-in-Hybride galten in Kleinwagen lange als unmöglich. Zu teuer, zu schwer, kein Platz. Doch BYD zeigt mit dem Dolphin G DM-i jetzt mit riesigen Batterien, wie die Pendler-Zukunft aussehen kann. Die Blade-Batterie bietet bis zu 105 Kilometer Reichweite. Preise nennt BYD bislang noch nicht.

Mehr lesen
BYD Dolphin G DM-i: Der Kleine mit dem Riesen-Akku
Generation 34 Front 16zu9 (002)

VW Multivan und California: Schönheits-OP für den Bulli

VW hat Multivan und California zur Beautykur geschickt. Sie erhalten eine neue Frontpartie, neue Farben, neue Räder und ein moderneres Cockpit mit 12,9-Zoll-Screen. Spannend: Bei den Motoren gibt es keine Neuerungen. Der Multivan startet bei 57.465 Euro, der California bei 66.087 Euro.

Mehr lesen
VW Multivan und California: Schönheits-OP für den Bulli