Kaufberatung VW Tiguan III: Gutes Basisangebot

Der neue Volkswagen Tiguan III steht zum Konfigurieren bereit und wir haben uns das SUV bereits etwas näher angeschaut. Unsere Kaufberatung zeigt, auf was man in der Basisvariante achten sollte und was nicht fehlen darf.

Der neue VW Tiguan auf einen Blick

  • Ab sofort bestellbar
  • Auslieferungen beginnen im ersten Quartal 2024
  • Zunächst als Benziner und Diesel verfügbar
  • Umfangreiche Grundausstattung
  • Viele Assistenzsysteme Serie
  • Neues und besseres Bedienkonzept
  • Startpreis ab 36.600 Euro

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Bereits das namenlose Grundmodell des Tiguan III bietet viel Auto fürs Geld

Volkswagen schickt einen seiner Bestseller in die nächste Runde und wertet das Mittelklasse-SUV in der dritten Generation kräftig auf. Die letzten Verbrenner, so heißt es, sollen hier zum Einsatz kommen. Alles was danach folgt soll rein elektrisch sein. Ob das wirklich so kommt weiß heute natürlich noch keiner. Allerdings können wir mit Sicherheit sagen, dass Volkswagen aktuell wieder mehr darum bemüht ist, Autos fürs Volk zu bauen. So ist die neue Tiguan Basis schon ab 36.600 Euro erhältlich.

Nun mögen kühne Rechner anführen, dass der VW Tiguan zum Generationswechsel 3.600 Euro teurer geworden ist. Vergleicht man allerdings Ausstattung und Styling mit dem Vorgänger, wirkt der Aufpreis fast schon wieder vertretbar. Generell hat Volkswagen den normalen Tiguan schon so ausgestattet, dass eigentlich nicht mehr viel fehlt. So umfasst die Serienausstattung unter anderem: LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, 17 Zoll Alufelgen, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, das Digitalcockpit Pro, ein 12,9-Zoll Infotainment-System ohne Navigationsfunktion (optional gibt es auch einen 15-Zoll-Bildschirm) sowie PDC-Sensoren vorne und hinten inklusive Rückfahrkamera. Ebenfalls immer mit dabei ist das 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG).

Jetzt lesen: Sitzprobe neuer VW Tiguan III

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Viele Assistenzsysteme bereits Serie

Für viele immer wichtiger sind Assistenzsysteme in neuen Autos, von denen der VW Tiguan III bereits eine Menge ab Werk verbaut hat. Unter anderem der Spurhalteassistent, aber auch eine Notbremsfunktion, die Verkehrszeichenerkennung und der durchaus sinnvolle Spurwechselwarner sind bei jedem neuen Tiguan enthalten. Wie gesagt, hier handelt es sich immer noch um das Basismodell! Da sind wir von Volkswagen an dieser Stelle doch einigermaßen erstaunt, wenngleich die Wolfsburger natürlich kein Wohlfahrtsunternehmen sind. Wer über die Serienausstattung hinaus zum Beispiel noch einen adaptiven Geschwindigkeitsregler haben möchte (ein Limiter ist Serie), muss direkt zur nächsthöheren Modelllinie Life ab 39.045 Euro greifen. Denn sie wissen schon, mit welchen Tricks sie die Kunden locken können.

Aus knapp 2.500 Euro mehr werden dann schnell auch 5.000 Euro, denn andere Felgen, Lackierungen oder weitere Komfortausstattungen wirken verlockend. Uns hat es allerdings weiterhin das Basis-Modell mit der preisneutralen Farbe Uranograu angetan, das sich auch nicht mehr groß erweitern lässt. Als sinnvoll erachten wir es zumindest die App-Connect Wireless-Funktion für Apple CarPlay und Android Auto (225 Euro) freischalten zu lassen und das Winterpaket (325 Euro) zu bestellen. Macht für den 130 PS starken Basisbenziner mit Frontantrieb (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 139 g/km)² unterm Strich 37.150 Euro. Für ein 4,54 Meter langes SUV mit einem 652 bis 1.650 Liter großen Kofferraum und maximal 1,8 Tonnen Anhängelast in der heutigen Zeit sicherlich nicht übertrieben teuer.

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Auch ohne große Motoren und Allrad kann es richtig teuer werden

Wer sich nun allerdings an der ganzen Beliebigkeit stört und sich unter anderem LED-Plus-Scheinwerfer, coole 3D-Rückleuchten, 19 Zöller und ein insgesamt sportives Auftreten wünscht, kann mit der Tiguan R-Line auch mindestens 47.185 Euro ausgeben. Es darf darüber hinaus noch der 150 PS starke 2,0-Liter-TDI (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,5 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 145 g/km)² in Kombination mit Persimmon Red Metallic, optionalen 20 Zöllern, der ergoActive-Lederausstattung und weiterem Schnickschnack sein? Wir haben den VW Tiguan mit R-Line einmal durchkonfiguriert und sind bereits mit dem eher normalstarken Dieselmotor auf einen kaum mehr volksnahen Endpreis nahe der 66.000 Euro gekommen.

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Fazit

Volkswagen hat den Tiguan in dritter Generation spürbar aufgewertet und bietet für mindestens 36.600 Euro eine sehr vernünftige Grundausstattung. Wer allerdings besseres Licht oder nur eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage haben möchte, rutscht bereits in die nächsthöhere Ausstattungskategorie und bezahlt notgedrungen für Dinge, die vielleicht gar nicht gewünscht sind. Am anderen Ende der Preisliste erreicht der Tiguan III bereits ohne starke Motorisierung und Allradantrieb einen Bereich nahe der 66.000 Euro. Wer insgesamt sparen will, greift besser zu einem VW Tiguan als Jahreswagen oder wartet noch, bis die Preise des ebenfalls neuen und technisch eng verwandten Skoda Kodiaq bekanntgegeben werden. (Text: tv | Bilder: Hersteller)

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Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 Chefredakteur des AutoScout24 Magazins und verantwortet die inhaltliche sowie strategische Ausrichtung der Redaktion einschließlich der Weiterentwicklung aller Content-Formate, insbesondere im Bereich Video. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Mobilitätstrends, neuen Antriebstechnologien sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Privat gilt seine besondere Leidenschaft klassischen Fahrzeugen - sein Traumwagen bleibt der Audi RS 6 Avant C5 in Goodwood Grün.

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