Jeep Wrangler – Ende Gelände für Benzin und Diesel

Aus und vorbei für reine Verbrenner. Jeep dünnt sein Motorenangebot beim Wrangler radikal aus und setzt zukünftig nur noch auf einen Plug-in Hybrid. Der PHEV selbst ist immerhin vergleichsweise leistungsstark und soll auch die Geländetauglichkeit nicht einschränken.

Den Geländewagen Wrangler gibt es in Europa künftig nur noch als Plug-in Hybrid. Zum neuen Modelljahr streicht die Stellantis-Tochter Jeep die letzten verbleibenden Verbrenner-Varianten. Als einzige Option verbleibt der 200 kW/272 PS starke Wrangler 4xe mit Vierzylinderbenziner und zwei E-Motoren (Kraftstoffverbrauch kombiniert, gewichtet: 3,5 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 79 g/km²).

Darüber hinaus gibt es beim Offroader im neuen Modelljahr einige kleinere Änderungen. Unter anderem ergänzen eine automatische Fernlichtsteuerung und ein Notfallbremssystem das Angebot an Assistenzsystemen. Zudem ist der Konnektivitätsdienst Uconnect verfügbar, der unter anderem das Lademanagement per Smartphone erlaubt. Preise sind noch nicht bekannt, aktuell startet der Plug-in-Hybrid bei 69.500 Euro, die konventionellen Modelle gibt es noch ab 55.000 Euro.

Für Verbrenner-Fans bleibt der Jeep Gladiator im Programm

Für Fans des herkömmlichen Verbrenners wird es aber vorerst ein kleines (großes) Schlupfloch geben – zumindest, wenn man auf Pick-ups steht. Denn der Jeep Gladiator, der weitestgehend auf dem Wrangler aufbaut, ist weiterhin und ausschließlich mit einem 3.0 V6 Multijet-Diesel erhältlich (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 253 g/km²). (Text: mh/sp-x, tv | Bilder: Hersteller)

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