Hyundai Grandeur 1986: Das einstige Flaggschiff als Elektro-Restomod

Nach einer im Frühjahr 2021 vorgestellten Restomod-Version des 70er-Jahre Modells Pony hat Hyundai nun auch eine optisch und technisch modernisierte Variante seines 1986 eingeführten Flaggschiffs Grandeur vorgestellt. Die aufgepeppte Limousine verfügt über einen nicht näher spezifizierten Elektroantrieb, außerdem wurden viele digitale Gimmicks im wohnlich gestalteten Innenraum installiert.
Lichtdesign vom Ioniq 5, Sitze aus Samt und Leder
Basis für den Umbau war ein Original-Grandeur, den Hyundai optisch in einigen Details modernisiert hat. Besonders auffällig sind die vom Lichtdesign des neuen Ioniq 5 inspirierten Pixel-LED-Leuchten vorne und hinten. Weitere Erkennungsmerkmale sind schwarz getönte Scheiben, moderne Außenspiegel sowie abgedeckte Räder. Schließlich wurde die Außenhaut geglättet und ein moderner Kühlergrill montiert.
Ebenfalls retro-modern ist das neue Design innen. Referenzen an die Vergangenheit sind unter anderem eine bronzefarbene Innenbeleuchtung sowie die mit rotem Samt bezogenen Sitze. Die vorderen Sitze haben auf der Rückseite braunes Nappaleder. In der Mittelkonsole gibt es ein geheimes Fach zur Aufbewahrung von Wertgegenständen. Im Armaturenbrett wurden die einst analogen Instrumente durch einen ultrabreiten Touchscreen ersetzt. Zugleich hat Hyundai 80er-Jahre-Details wie das Einspeichen-Lenkrad oder den Wählhebel im Stil eines Düsenflugzeugs beibehalten.
Koreanischer Sounddesigner sorgt für den richtigen Klang
Darüber hinaus wurde ein Soundsystem vom südkoreanischen Sounddesigner Guk-il Yu installiert. Es soll einen satten und tiefen Sound wie in einem Konzertsaal bieten. Ein zusätzlicher Touchscreen in der Mittelkonsole bietet eine Piano-Funktion, mit der sich Insassen auf virtuellen schwarzen und weißen Tasten im Klavierspiel üben können.
Der 1986 eingeführte Hyundai Grandeur war das erste Luxusmodell der koreanischen Marke. Der fast 4,90 Meter lange Viertürer entstammt einer Kooperation mit Mitsubishi. Neben zwei Vierzylinder-Motoren mit 2,0 und 2,4 Liter Hubraum wurde auch ein 3,0-Liter-V6-Benziner angeboten. Das Leistungsspektrum reichte von 125 kW/170 PS bis 145 kW/197 PS. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
Alle Artikel
Alle ansehen
Eccentrica V12 Roadster: Wenn ein offener Diablo nicht exzentrisch genug ist
Der Lamborghini Diablo lebt als Restomod weiter. Nach dem Eccentrica V12 Coupé folgt nun der offene Roadster. Der aufwendig modernisierte Supersportwagen basiert auf einem frühen Diablo, der in Carbon gehüllt und von einen überarbeiteten 550PS-V12-Saugmotor angetrieben wird.

Smart #2 (2027): Der Fortwo-Nachfolger ist da und Chinas Patentamt leakt alle Daten!
Smart kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Der neue Smart #2 wird wieder ein ultrakompakter, Zweisitzer mit zwei Türen und Heckantrieb. Der neue City-Stromer ist 2,75 Meter lang, nutzt eine 35,7-kWh-Batterie mit 300 Kilometer WLTP-Reichweite. Weltpremiere ist im Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon.

Audi A2 e-tron: Comeback der teuren Effizienz-Ikone
Audi bringt den A2 zurück. Der neue A2 e-tron fährt rein elektrisch, basiert auf dem weiterentwickelten MEB des VW-Konzerns und setzt stärker denn je auf Effizienz. Doch wie schon beim Vorgänger bleibt eine entscheidende Frage: Ist der A2 gut genug, um seinen erwartbar hohen Preis zu rechtfertigen?