Seit 9. November höhere Bußgelder in Deutschland

Die am 8. Oktober vom Bundesrat einstimmig beschlossene Novelle der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV-Novelle) trat am 9. November bundesweit offiziell in Kraft. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilt, gelten damit für eine Reihe von Verkehrsdelikten neue und vor allem höhere Bußgelder. Ursprünglich wurde die Novelle bereits im Frühjahr 2020 eingeführt, aufgrund eines Formfehlers allerdings kurze Zeit später wieder zurückgenommen. Gegenüber der ersten Fassung beinhaltet die Neuauflage einige Kompromisse. So entfallen die ursprünglich vorgesehenen verschärften Fahrverbote, Tempo- und Parkvergehen sowie das Nichtbilden oder unerlaubte Nutzen einer Rettungsgasse werden jedoch deutlich teurer.
Geschwindigkeitsverstöße werden teurer
Wer etwa innerorts bis zu 10 km/h schneller als erlaubt fährt, muss mit einem von 15 auf 30 Euro erhöhtem Bußgeld rechnen. Bei Überschreitungen von 16 bis 20 km/h sind 70 statt der bisher üblichen 35 Euro. Eine Überschreitung von 41 bis 50 km/h kostet 400 statt 200 Euro; wie bisher werden zudem zwei Flensburg-Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot verhängt. Wer außerorts das Tempolimit zum Beispiel um 16 bis 20 km/h überschreitet, muss künftig 60 statt bisher 30 Euro zahlen.
Auch Falschparker werden stärker zur Kasse gebeten
Teurer wird es außerdem für Falschparker. Wer auf Rad- oder Gehwegen oder in zweiter Reihe regelwidrig hält oder parkt, muss mit Bußgeldern von bis zu 110 Euro rechnen. Bei Halteverstößen mit Behinderungen oder Gefährdungen kommt künftig noch ein Punkt in Flensburg obendrauf. Wer einen Behindertenparkplatz blockiert, muß 55 statt 35 Euro zahlen. Eine Behinderung von Rettungsfahrzeugen durch Falschparker wird mit bis zu 100 Euro geahndet. Als neuer Tatbestand wird zudem das unberechtigte Parken auf Flächen für E-Autos eingeführt. Wer auf entsprechend markierten Bereichen mit einem Pkw ohne E-Nummernschild steht, muss mit 55 Euro Verwarngeld rechnen.
Fahrverbot beim Nichtbilden einer Rettungsgasse
Teuer wird es bei Nichtbilden oder dem unerlaubten Nutzen einer Rettungsgasse. Neben Bußgeldern von 200 bis 320 Euro drohen außerdem noch ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Flensburg-Punkte.
Mit der Novelle wird außerdem der Überholabstand bei Radfahrern explizit auf mindestens 1,50 Meter innerorts sowie 2,0 Meter außerorts festgelegt. Lkw über 3,5 Tonnen dürfen zudem innerorts beim Rechtsabbiegen nur noch Schritttempo fahren, sofern dort mit Radfahrern und Fußgängern zu rechnen ist. Ein Vergehen wird mit 70 Euro geahndet. Schließlich steigt das Bußgeld für Auto-Poser von 20 auf 100 Euro. (Text: mh/sp-x)
Aktuelle Angebote

Audi A6Avant 2,0 TDI DPF Multitronic
€ 7 890- 03/2012
- 225 000 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Ford Focus1,5 EcoBoost Vignale Aut.
€ 19 990- 08/2019
- 42 220 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Audi Q3e-hybrid 200 kW
€ 52 904- 02/2026
- 111 km
- Elektro/Benzin
- 1,9 l/100 km (komb.)

Audi A6Avant 55 TFSI e quattro S-Line Aut MATRIX AHK
€ 45 090- 02/2023
- 43 340 km
- Elektro/Benzin
- - (l/100 km)

Volkswagen Tiguan2,0 TDI 4Motion Elegance DSG
€ 27 8801- 03/2021
- 117 800 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Audi A5SB 40 TDI S-Line Aut LED AHK LEDER NAV SITZHZG
€ 27 990- 02/2021
- 110 760 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Mazda CX-60HOMURA 2,5 e-Skyactive PHEV 4x4 Aut *SKY / VOLL-LED / NAVI / VIRTUELL / KAMERA / HEAD-UP / VOLLEDER*
€ 33 870- 10/2023
- 91 360 km
- Elektro/Benzin
- - (l/100 km)

Volkswagen Passat Variant2.0 TDI Bus. DSG ASSIST+LED+RADAR
€ 18 2901- 11/2022
- 112 355 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Skoda FabiaEssence
€ 18 690- 05/2026
- 5 000 km
- Benzin
- 5,1 l/100 km (komb.)

HUMMER H2Pickerl NEU
€ 23 980- 07/2003
- 249 092 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Peugeot 3008Allure Hybrid 145 e-DCS6
€ 32 980- 06/2026
- 10 km
- Elektro/Benzin
- 5,4 l/100 km (komb.)

Audi Q4 e-tron50 e-tron quattro
€ 32 9901- 03/2022
- 51 104 km
- Elektro
- - (kWh/100 km)

Audi A130 TFSI intense
€ 23 310- 09/2025
- 15 km
- Benzin
- 5,5 l/100 km (komb.)

Audi Q5Q3 SB S-LINE 35 TDI quattro S-tr *VOLL LED / NAVI / VIRTUELL PLUS / AHV & KAMERA / TEILLEDER / E-KLAPPE*
€ 36 880- 08/2021
- 94 400 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Hyundai KONASmart 2WD
€ 16 990- 06/2022
- 33 890 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Volkswagen Golf VariantGolf VIII Variant 2.0 TDI Life ASSIST+CARPLAY+LM
€ 19 3901- 03/2023
- 98 648 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Volkswagen Golf
€ 6 990- 12/2009
- 168 060 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Mercedes-Benz GLB 200GLB 200 d 4Matic
€ 30 990- 06/2021
- 109 891 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Audi A6S6 Avant 3.0 TDI quattro Aut LED LEDER MEMORY
€ 58 990- 12/2023
- 58 575 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Audi A4Avant 35 TDI S-tr. "S line" LED*VIRTUAL*ACC*SITZH
€ 21 9501- 02/2019
- 117 400 km
- Diesel
- - (l/100 km)
Alle Artikel
Alle ansehen
Wiener Elektro Tage 2026: Neuheiten-Feuerwerk am Rathausplatz
Mit über 60 ausgestellten Fahrzeugen von mehr als 20 Herstellern sowie weiteren Themen rund um die Elektromobilität bot die sechste Auflage der Wiener Elektro Tage tausenden Besuchern spannende Einblicke in die Welt der nachhaltigen Fortbewegung – darunter auch zahlreiche Österreich-Premieren.

BYD Dolphin G DM-i: Der Kleine mit dem Riesen-Akku
Plug-in-Hybride galten in Kleinwagen lange als unmöglich. Zu teuer, zu schwer, kein Platz. Doch BYD zeigt mit dem Dolphin G DM-i jetzt mit riesigen Batterien, wie die Pendler-Zukunft aussehen kann. Die Blade-Batterie bietet bis zu 105 Kilometer Reichweite. Preise nennt BYD bislang noch nicht.

VW Multivan und California: Schönheits-OP für den Bulli
VW hat Multivan und California zur Beautykur geschickt. Sie erhalten eine neue Frontpartie, neue Farben, neue Räder und ein moderneres Cockpit mit 12,9-Zoll-Screen. Spannend: Bei den Motoren gibt es keine Neuerungen. Der Multivan startet bei 57.465 Euro, der California bei 66.087 Euro.