Ferrari Luce (2027): Erster Blick ins Cyber-Retro-Cockpit

Erstmals zeigen die Italiener Bilder vom Cockpit des Ferrari Luce, das einen Mix aus klassisch-mechanischen Bedienelementen und digitalen Anzeigen bietet. Rund um das retro-inspirierte Dreispeichenlenkrad gruppieren sich Drehregler, Tasten, Wippen und Kippschalter. Durch den Lenkradkranz blickt der Fahrer auf ein auf der Lenksäule montiertes Digitaldisplay, das unter anderem Rundinstrumente zeigt. Diese informieren über Drehzahl, Tempo, Akkustand, Luftdruck und G-Kräfte.
Ferrari Luce mit bewusst reduziertem Interieur
Die Mittelkonsole ist bewusst reduziert gestaltet. Hier befinden sich ein minimalistischer Fahrstufenwahlhebel aus Glas, Fensterhebertasten und eine rechteckige Vertiefung für den Signalgeber, der den klassischen Zündschlüssel ersetzt.
Rechts vom Lenkrad befindet sich ein großer Touchscreen, dessen Position sich anpassen lässt, beispielsweise durch eine stärkere Neigung zum Fahrer. Er ist in einen quadratischen Rahmen mit abgerundeten Ecken eingefasst. Im unteren Bereich befinden sich physische Schalter, beispielsweise für die Klimabedienung. Oben rechts hat Ferrari zudem ein kleines rundes Display integriert, das wahlweise eine analoge Uhr mit Zeigern, eine Stoppuhr oder einen Kompass darstellt.
Mehr als 1.000 PS aus vier Motoren
Zur Antriebstechnik hatte Ferrari bereits im vergangenen Jahr erste Hinweise gegeben. Demnach dürfte der Luce als größerer Steilheck-Viertürer mit vier Sitzen antreten. Erwartet wird ein Allradantrieb mit vier Motoren und mehr als 1.000 PS. Eine Batterie mit einer Kapazität von deutlich über 100 kWh soll Reichweiten von mehr als 500 Kilometern ermöglichen. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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