Ferrari F250 - Neue Erlkönig-Fotos zeigen das Hypercar mit weniger Tarnung

Das mit Spannung erwartete Hypercar Ferrari F250 wurde bei Testfahrten in der Nähe von Maranello gesichtet. Obwohl noch stark getarnt, lassen sich neue Karosserie-Details des potenziellen LaFerrari-Nachfolgers erahnen.

Laut Insidern ist der Ferrari F250 (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)² noch einige Monate von der Serienreife entfernt. Das würde auch zu Verlautbarungen von Ferrari selbst passen, die auf dem letzten Kapitalmarkttag im Juni einen neuen Hyper-Sportwagen angekündigt haben. Allerdings soll dieser nicht vor 2025 auf den Markt kommen und auf fünf Prozent des jährlich abgesetzten Gesamtvolumens beschränkt sein. Bleiben die Absatzzahlen der Italiener über die nächsten Jahre konstant (13.221 Einheiten in 2022), ist mit einer Limitierung auf 600 bis 700 Stück zu rechnen. Insidern zur Folge könnten daneben aber noch 200 Aperta- oder Spider-Derivate gebaut werden. Ebenfalls wird spekuliert, ob und wie viele Wettbewerbs-Rennwagen auf F250-Basis geplant sind.

Ferrari-F250-Front

Große Türen, aktive Aerodynamik

Lassen wir die massive Tarnung an dieser Stelle etwas außer Acht, fallen vor allem die großen Türausschnitte auf. Ähnlich wie beim LaFerrari könnten die Portale also weit nach oben und vorne aufschwingen, um den Einstieg in den F250 zu erleichtern. Zudem steigert man so die Rennwagenästhetik des Hypercars. Der gesichtete Erlkönig zeigt zudem einen mächtigen Heckspoiler, der den Rennwagen für die Straße bei allen Geschwindigkeiten auf den Asphalt pressen soll. Nur erahnen lassen sich derweil die wohl zahlreichen aktiven Aerodynamik-Komponenten unterhalb des Fahrzeugs, die den Abtrieb weiter steigern sollen. Es ist davon auszugehen, dass ein ähnliches System wie beim La Ferrari oder Porsche 911 GT3 RS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 305 g/km)² zum Einsatz kommt.

Ferrari-F250-Heck

1.000 PS für 2 Millionen Euro

Wer nun Lust bekommen hat ab 2026 eines dieser Hypercars zu besitzen, sollte sich schon einmal um gute Beziehungen zum lokalen Ferrari-Händler kümmern. Wie bei anderen limitierten Sondermodellen auch, gilt als Voraussetzung (neben den wahrscheinlich eher unerheblichen 2 Millionen Euro), dass man schon einige neue Zwölfzylinder-Ferrari in der Garage stehen haben sollte. Der Erwerb von Fahrzeugen aus zweiter Hand zählt da wohl nicht. Wenngleich es viel zu früh ist, um über finale Leistungsdaten zu sprechen, dürften sich die zukünftigen Eigentümer auf einen V6-Hybrid nahe der 1.000-PS-Grenze freuen. (Text: tv, Automedia | Bilder: Automedia)

Artikel teilen

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
Renault 8 Gordini Concept-1

Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?

Nach dem riesigen Erfolg des Renault 5 greifen die Franzosen weiter tief in die Historien-Trickkiste. Mit dem Renault 8 Gordini Concept testet die Marke die Reaktionen des Publikums. Hat die legendäre Motorsport-Marke Gordini in der elektrischen Neuzeit eine Chance auf eine Serien-Rückkehr?

Mehr lesen
Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?
Bentley Torcal 13

Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS

Der britische Edelhersteller Bentley schlägt das nächste Kapitel seiner langen Firmengeschichte auf und präsentiert mit dem Bentley Torcal das erste reine Elektroauto der Marke. Technisch eigentlich ein Porsche Cayenne will der Brite völlig eigenständige Pfade beschreiten. Ab 200.000 Euro.

Mehr lesen
Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS
Nissan Pixo 2027-5

Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis

Nach der Rückkehr des elektrischen Renault Twingo präsentiert Nissan das passende Schwestermodell: den neuen Nissan Pixo. Die Neuauflage zeigt sich als moderner City-Stromer, der preislich knapp unter der 20.000-Euro-Marke bleibt.

Mehr lesen
Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis