Ferrari 12Cilindri Manuale: Für Hand-Werker

Ferrari bringt seinen Zwölfzylinder-Sportwagen 12Cilindri jetzt auch mit Handschaltung. In der auf 1.499 Exemplare limitierte „Manuale“-Variante arbeitet ein spezielles „Manuale by-wire“-System, das einen klassischen Schalthebel mit offener Kulisse und ein Kupplungspedal mit der Technik des Achtgang-Doppelkupplungsgetriebes kombiniert.
Auf Knopfdrück wird aus der Handschaltung eine Automatik
Anders als bei einer konventionellen Handschaltung werden die Bewegungen von Schalthebel und Kupplungspedal elektronisch erfasst und an das Getriebe weitergegeben. Ferrari will damit das analoge Schaltgefühl früherer Sportwagen mit moderner Getriebetechnik verbinden. Geschaltet werden kann in den ersten sechs Gängen sowie im Rückwärtsgang, alternativ steht ein Automatikmodus zur Verfügung. Schaltwippen am Lenkrad gibt es anders als beim Standardmodell mit Automatik nicht.
Angetrieben wird der 12Cilindri Manuale vom bekannten 6,5-Liter-V12-Saugmotor mit 611 kW/830 PS. Der Sprint von null auf 100 km/h soll in 2,9 Sekunden absolviert sein, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei gut 340 km/h. Optisch unterscheidet sich die Sonderserie unter anderem durch ein eigenes Emblem, geschmiedete Fünfspeichenräder sowie Designzitate an klassische Ferrari-Modelle von den Standardvarianten. Preise nennt Ferrari nicht, die normale Automatikvariante kostet knapp 400.000 Euro. (Text: hh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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