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Der neue Cupra Born – mit e-Boost zum Verkaufserfolg?

Der neue Cupra Born ist der feurige Zwilling des VW ID.3. Optisch wurde er deutlich temperamentvoller, sogar technisch darf er sich vom Bruder unterscheiden. Doch reichen diese Details für einen Markterfolg der jungen Performance-Division?

Cupra liegt voll im Trend: Eine moderne Marke, frisches Design, dazu neue Mobilitätsmodelle. Weg vom fünfzylindrigen Power-SUV, hin zum flüsterleisen Performance-Sportler, den man im Abo einfach mietet, wenn man ihn denn braucht. Nun müssen nur noch die Kunden anbeißen.

Mit dem Cupra Born ist nun das erste stromende Eisen der Spanier im Feuer. Die Details sind dabei von den anderen MEB-Fahrzeugen, allen voran dem VW ID.3, bereits gut bekannt. Dennoch konnte sich Markenchef Wayne Griffiths mit einigen wichtigen Änderungen durchsetzen, die den Born zumindest für Performance-affine Kunden interessanter machen dürfte.

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Äußerliche Abgrenzung zum VW ID.3

Schon optisch unterscheidet er sich deutlich vom runderen ID.3. Mit seiner finsteren LED-Scheinwerfer-Miene und dem angedeuteten Kühlergrill mit intergriertem Cupra-Schriftzug ist bereits die Front deutlich dynamischer gezeichnet. An den Flanken fallen direkt die aerodynamisch optimierten Seitenschweller auf, deren kleine Ohren die Luft geschickt an den Hinterrädern vorbeilenken soll. Die Alufelgen, die bis zu 20-Zoll-Durchmesser erhältlich sind, kommen übrigens nicht nur im Cupra-Kupferlook, sondern sind ebenfalls alle auf möglichst geringen Luftwiderstand optimiert.

Im Innenraum wird ebenfalls sowohl das Farb-, als auch das Performanceschema der Marke weitergespielt. Lüftungsdüsen, Lenkradtasten und Zierelemente tragen Kupfer-Dekor, dazu kommen griffige Schalensitze, die zum Teil mit Bezugstoffen aus recycletem Plastikabfall aus dem Meer versehen sind. Wirklich Unterschiede zu den MEB-Geschwistern sucht man aber vergebens. Sowohl das Infotainment, als auch Feinheiten wie das optionale Augmented-Reality-HUD sind bereits gut aus dem Konzern bekannt.

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Auf Knopfdruck 20 kW Mehrleistung

Wirklich neu hingegen ist die optionale e-Boost-Funktion, die gegen Aufpreis für die stärkere der beiden Antriebsvarianten zur Verfügung steht. Auf Knopfdruck können zu 20 Zusatz-Kilowatt freigegeben werden, etwa zum Überholen. Damit bringt es der Cupra Born auf 170 kW und 231 PS (Stromverbrauch kombiniert: 15,4-15,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²). Im Normalbetrieb liegt die Leistung bei den bekannten 150 kW und 204PS.

Auch die Akkukapazitäten übernimmt der Cupra Born vom MEB-Standard. Die starke Variante kann mit 58 kWh oder 77 kWh bestellt werden, die 110 kW-Variante mit 45 kWh. Die Reichweiten sind entsprechend mit 340, 420 und 540 Kilometer angegeben.

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Marktstart und Preise

Bei den Ladeoptionen bietet der Cupra Born eine Neuerung, die auch der ID.3 in Kürze erhalten wird. Die DC-Schnelladefähigkeit wird optional auf 110 kW für den kleinen Akku und 120 kW für den mittleren Akku ausgebaut. Vormals waren nur 100 kW möglich. Für den grossen Akku scheint Gerüchten zufolge eine Ausweitung von 125 kW auf beeindruckende 170 kW geplant zu sein.

Die Preise für den ab August bestellbaren Cupra Born starten bei 32.700 EUR für die kleinste Variante, das mittlere Modell mit dem starken Motor startet bei 36.770 EUR – vor Abzug der gesetzlichen Föderungen. Für das Top-Modell wurde noch kein Preis genannt, auch nicht wann eine allradgetriebene Zwei-Motor-Version kommt. Denn eigentlich hätte erst sie wirklich das Cupra-Badge verdient. (Text: fm | Bilder: Hersteller)

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